50 PLUS GESUNDHEIT

Das Schlafverhalten der Generation 50Plus


Das Schlafverhalten ändert sich im Alter

Vieles ändert sich im Alter – mitunter auch das Schlaf-, Ess- und Freizeit-Verhalten. In diesem Artikel legen wir den Fokus auf das Schlafverhalten im Alter und worauf es bei der Wahl der Schlafstätte ankommt.

Warum zu viel Fernsehschauen schadet, wurde bereits in diesem Beitrag thematisiert. Gründe für den gemeine(re)n Kater im Alter von 50Plus waren hier Thema. Doch worauf kommt es bei der Wahl der Schlafstätte an und wie viel Schlaf ist empfehlenswert?

Die Wahl der Matratze kann das Schlafverhalten beeinflussen
Wer gut liegt, schläft gut. Was so simpel klingt, entspricht der Realität und kann leicht mit Blick auf die heutige Matratzenvielfalt umgesetzt werden. Grundsätzlich unterschieden wird in diese Matratzentypen:

Kaltschaummatratzen - Die punktelastische Kaltschaummatratze ist in allen Altersgruppen besonders beliebt. Bestens geeignet ist sie für diejenigen, die nachts frieren, allergisch auf Hausstaubmilben reagieren oder unter Rückenschmerzen leiden. Daneben punkten Kaltschaummatratzen mit Geräuschfreiheit, langer Haltbarkeit und einer einfachen Transportoption. Vor diesem Hintergrund muss nicht zwingend der Gang in den Matratzenladen erfolgen. Auch online kann man sich seine 7 Zonen Kaltschaummatratze aussuchen und bequem nach Hause schicken lassen. Das macht den Matratzenkauf im Allgemeinen gerade für die ältere Generation interessant, die häufig in ihrer Mobilität eingeschränkt ist.

Taschenfederkernmatratzen - Taschenfederkernmatratzen sind formstabil und langlebig. Sie sorgen für eine ergonomisch empfohlene Lagerung. Hervorzuheben ist, dass gerade diese Matratzenvariante auch dann nicht nachschwingt, wenn sich der Körper bewegt. Wem es im Bett oft recht warm wird, der ist mit der kühlen und geräuscharmen Taschenfederkernmatratze gut beraten.

Boxspringmatratzen -  Boxspringmatratzen imitieren das mittlerweile sehr beliebte Boxspring-Gefühl ganz ohne dafür ein entsprechend Bett anschaffen zu müssen. Die Boxspringmatratze vermittelt ein Gefühl der Schwerelosigkeit. Vor allem Senioren und Menschen mit Rückenleiden profitieren von Boxspringmatratzen, weil diese Matratzenart grundsätzlich höher ist und das Ein- und Aussteigen deutlich erleichtert.

Latexmatratzen - Latexmatratzen haben nicht den besten Ruf – doch das völlig zu Unrecht. Das Material ist besonders langlebig, temperaturneutral und atmungsaktiv. Beim Liegen bilden sich keine Kuhlen und Mulden, dennoch passt sich die Matratze dem Körper ideal an. Durch die antiseptische und antibakterielle Ausstattung von Naturlatex sorgen Latexmatratzen für ein hygienisches Bettklima.

Visco-Matratzen - Visco-Matratzen punkten mit ihrer hervorragenden Gabe, sich an den menschlichen Körper anzupassen. Sie entlasten Bandscheiben und Wirbelsäule und sind absolut geräuschfrei. 

Gelmatratzen - Gelmatratzen wirken druckentlastend und haben zudem eine hohe Stützwirkung. Gelmatratzen sind ein Zwischenstadium – weder hart wie Federkernmatratzen, noch flüssig wie die Wasser-Variante. Neben der Entlastung für die Knochen ist diese Matratzenvariante allergikerfreundlich, denn Milben habe keine Chance, Zugang zur Matratze zu bekommen. 

Grundsätzlich gilt es bei der Wahl einer Matratze im Vorfeld einige Parameter zu bestimmen, die die Auswahl leichter machen können. Die Liegefläche ist abhängig vom Bett. Härtegrad und Liegeempfinden richten sich hingegen nach den individuellen Vorlieben. Der Preis ist abhängig vom Kleingeld im Portemonnaie. Wer beim Matratzenkauf gesundheitliche Beschwerden angibt und seine bevorzugte Schlafposition kennt, wird schnell die geeignete Matratze finden.

So viel Schlaf braucht der Mensch
Die deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin hat einen Ratgeber zum Thema „Schlaf im Alter“ publiziert, der unter anderem auch zu den häufigsten Schlaferkrankungen informiert. Der menschliche Alterungsprozess wird begleitet von einer Verlangsamung der Funktionen sowie von einem Abbau der Leistungsfähigkeit. Beim Thema Schlaf liegt allerdings nur ein schmaler Grat zwischen einer altersbedingten und einer krankheitsbedingten Veränderung des Schlafverhaltens. Diese Phänomene sind häufig zu beobachten:

Der Tag-Nacht-Rhythmus verändert sich: Häufig gehen ältere Menschen früher ins Bett, schlafen dann sieben oder acht Stunden und sind damit schon sehr früh morgens wieder wach. Ausschlaggebend für diese Veränderung ist der geringer werdende Aufenthalt am Tageslicht, denn wer viel Zeit im Freien verbringt, erhält den regulären Tag-Nacht-Rhythmus auf ganz natürliche Weise. 

Das Schlafverhalten wird häufig von Medikamenten beeinflusst. Krankheitsbilder wie die Nykturie, Erkrankungen des Magens sowie von Herz und Lunge können ebenso zu einem schlechteren Schlaf führen wie etwa Diabetes und chronische Schmerzen. 

Tendenziell schlafen ältere Menschen seltener durch. Sie schlafen grundsätzlich etwas weniger als in jungen Jahren. Auch neigen sie häufig dazu, tagsüber einzunicken. In Zahlen bedeutet das, dass ein Mensch über 70 etwa sechs bis acht Stunden pro Nacht schläft, 30 Minuten zum Einschlafen braucht und bis zu zwei Stunden nachts wach ist.

Positiv begünstigt wird ein guter Schlaf mithilfe der „Schlafhygiene“. Eine ruhige, ablenkungsfreie Schlafumgebung, ein gut abgedunkeltes und gut belüftetes Schlafzimmer sowie eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad sind entscheidend. Ruhig sollte es nicht nur im Zimmer sein, sondern auch das Mobiliar darf keine Quietschgeräusche von sich geben, wenn sich der Schlafende dreht. Ein Abendspaziergang, ein Schlummertrunk aus warmer Milch und Honig wirken begünstigend, Alkohol- oder Kaffeekonsum bringen das natürliche Schlafverhalten hingegen mächtig durcheinander. Geschlafen werden sollte nachts. Das Nickerchen tagsüber ist nur zu bestimmten Zeiten und in einem beschränkten Zeitrahmen möglich. Alle Regeln der Schlafhygiene lassen sich hier nachlesen.


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