FINANZEN ALTERSVORSORGE

Goldbarren als Altersvorsorge?


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Die Zeiten der Bankenkrise haben viele Anleger verunsichert. Statt ihr Geld in Riester-Rente und Aktien zu investieren, setzen sie lieber auf Immobilien oder Rohstoffe. Eine besonders beliebte Geldanlage ist dabei Gold. Es hat den Vorteil, dass es nicht künstlich hergestellt werden kann und dadurch seinen Wert nie ganz verliert. Doch eignet es sich auch als Altersvorsorge?

Die gesetzliche Rente reicht als Altersvorsorge nicht mehr aus

Immer mehr Berichte von Altersarmut zeigen, dass die gesetzliche Rente nicht mehr als Altersvorsorge ausreicht. Vielmehr sollten Menschen sich schon frühzeitig um eine private finanzielle Absicherung im Alter kümmern. Immer mehr in den Fokus rückt dabei eine Geldanlage in Edelmetall. Gold hat den Vorteil, dass es auch in Krisenzeiten seinen Wert nie ganz verliert. Im Gegenteil, in Zeiten von Inflation und Krisen hat es in der Vergangenheit oft sogar noch an Wert gewonnen.

Gold eignet sich durchaus auch als Altersvorsorge

Trotz seiner schwankenden Kurse eignet sich Gold durchaus auch als Altersvorsorge. Betrachtet man den Kursverlauf der vergangenen Jahrzehnte, lässt sich trotz schwankender Kurse ein genereller Anstieg des Goldpreises erkennen. Grundsätzlich geht es bei der Altersvorsorge aber nicht um Geldgewinn, sondern um Werterhalt und dafür ist das gelbe Edelmetall auf jeden Fall geeignet. Denn anders als Währungen hat Gold einen intrinsischen Wert. Es gibt den berühmten Vergleich, dass man im Alten Rom mit einer Unze Gold eine Toga kaufen konnte und dafür auch heute noch einen Anzug bekommt. Bei diesem Werterhalt kann kaum eine Anlagemöglichkeit mithalten.

Wie sollte in Gold investiert werden?

Wer in Gold investieren möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Bezüglich der Altersvorsorge sollte man jedoch keine Goldwertpapiere kaufen, sondern nur auf physisches Metall in Form von Barren und Anlagemünzen setzen. Sammlermünzen hingegen sind ebenfalls nicht zu empfehlen, bei ihnen wird nämlich nicht der reine Materialwert, sondern der Sammlerwert gehandelt. Die gängigen Anlagebarren und -münzen können darüber hinaus leichter wieder verkauft werden.

Anders als Aktien und andere Wertpapiere wirft Gold keine laufenden Gewinne in Form von Zinsen oder Dividenden ab. Nur durch den Verkauf zu einem höheren Kurs kann ein Anleger Gewinne erzielen. Daher raten Experten, dass Anleger nur etwa zehn bis 20 Prozent ihres Vermögens in Edelmetalle investieren sollten. Um eine optimale Qualität der Ware gewährleisten zu können, sollte man Gold nur bei einem zertifizierten Händler wie feingoldhandel.de kaufen.

Fazit

Gold eignet sich vor allem als Ergänzung zu anderen Möglichkeiten der Altersvorsorge. Da es keine laufenden Gewinne abwirft, sollte der Anleger aber nur zehn bis 20 Prozent seines Vermögens in Edelmetall investieren. Beim Kauf sollte man nur auf physisches Gold setzen.


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