Einfluss der Umgebung für gesunden Schlaf

Gute Bettwäsche sorgt für guten Schlaf.
Gute Bettwäsche sorgt für guten Schlaf. - (Bild von ErikaWittlieb auf Pixabay)
Erholsamer Schlaf führt in echte Tiefschlafphasen und ist mit etwa acht Stunden ausreichend lang.

Dabei regenerieren sich Körper, Geist und Seele. Leider sind Schlafstörungen in Deutschland ein weit verbreitetes Problem. Viele schlafen zu kurz und stehen nach fünf bis sechs Stunden wieder auf. Dazu gesellen sich Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen. Die Ursachen sind vielfältig. Einen großen Einfluss übt allerdings die Umgebung aus. Um zu einer gesunden Nachtruhe zu finden, sollte das Schlafzimmer in jeder Weise ein Ort für Träume und Entspannung sein. Wie das geht? Hier einige Tipps:

Wozu das Schlafzimmer niemals dienen sollte

Schlafprobleme können entstehen, wenn das Schlafzimmer nicht angemessen genutzt wird. Ein hilfreicher Gedankenimpuls zur Raumgestaltung lautet: Das Bett ist die Königin und alles im Raum hat ihr zu dienen. Vor allem pragmatisch orientierte Personen möchten die Raumfläche gerne am Tage nutzen. Also verwandeln sie das Schlafzimmer in einen Mehrzweckraum. In einer Ecke steht das Bett, in der anderen ein Nähtisch, Computerarbeitsplatz, Fitnesstrainer oder Bügelbrett mit Wäschestapel. Gerätschaften, die mit Tagwerk, Haushalt, Hobby, Arbeit oder Sport verbunden sind, haben jedoch im Schlafzimmer nichts verloren. Fehlt es an zusätzlichen Räumlichkeiten, muss mindestens ein Raumteiler her. Elektrogeräte, Computer und jede Art von Kabelsalat sollten unbedingt entfernt werden. Das Schlafzimmer dient einzig dem Zweck, vom Alltag vollständig abzuschalten. Nichts in diesem Raum darf die Gedanken auf Termine, Pflichten und Aufgaben lenken oder mit Technik und Sport verbunden sein.

Die optimale Ausstattung für das Bett

Ergonomisch muss das Bett einen entspannten Schlaf ermöglichen. Das betrifft die passende Größe von Bett, Matratze und Decken ebenso wie die richtige Wahl von Kissen und Matratzenstärke. Diese Faktoren helfen dem Bewegungsapparat. Wenn sich nachts die Muskulatur verspannt, entsteht Stress im Körper und mit Tiefschlaf ist es vorbei. Doch nicht nur Bandscheiben und Muskeln wollen sich erholen. Die Haut, der Stoffwechsel und sogar die Sinneseindrücke unserer Nase wünschen sich Wohlbehagen. Alle Sinne und Körperfunktionen sollten sich positiv unterstützt erleben. Flauschige oder geschmeidig glatte, weiche Bettwäsche verwöhnt die Haut. Ist sie duftend und frisch, entsteht zusätzliches Wohlgefühl. Damit der Stoffwechsel in Balance ist, darf man unter der Bettdecke weder schwitzen noch frieren. Die richtige Füllung in den Bettdecken sowie passende Bettwäsche sorgen für das geeignete Schlafklima. Wer alleine schläft, kann Wolldecke oder Zusatzkissen auf der Matratze ausbreiten, das erhöht die Empfindung von Geborgenheit. Hochwertige Textilien geben dem Bett  einen wertschätzenden, feinen Luxusfaktor, der die Behaglichkeit steigert.

Umgang mit Licht

Häufig wird erholsamer Schlaf durch Lichteinflüsse gestört. Unzählige Lichtquellen erhellen nachts die Umwelt. Dazu gehören Straßenlaternen, Leuchtreklamen und Autoscheinwerfer. Ihr Lichtschein dringt durch Jalousienritzen oder dünne Vorhangstoffe. Sogar bei geschlossen Augen registriert unser Gehirn, welche Lichteffekte auf die Augenlider treffen. Licht beeinflusst die Produktion des Schlafhormons Melantonin. In pechschwarzer Nacht sinken wir am tiefsten in den Schlaf. Wessen Schlafzimmerfenster also nicht auf Feld und Wald gerichtet ist, sollte unbedingt an Verdunkelungsgardinen oder Rollos denken. Vor allem bewegliche Autolichter bewirken Unruhe im Schlafzustand. Blaues Licht hemmt die Melantoninproduktion besonders stark. Das ist einer der Gründe, weshalb man kurz vor dem Schlafen auch das  Smartphone nicht mehr nutzen sollte. Insgesamt empfiehlt sich bei Schlafproblemen, manche liebe Gewohnheit zu hinterfragen und zu ändern.

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