Gute Bettlaken: Was Qualitätsbezüge auszeichnet

Bettlaken - die Grundlage für den guten Schlaf
Bettlaken - die Grundlage für den guten Schlaf - (Bild von bottlein auf Pixabay)
Das Bettlaken ist im wörtlichen Sinn die Grundlage für den täglichen Schlaf. Es schützt die Matratze und beeinflusst den Wärmehaushalt unseres Köpers.

Seine hautsympathischen Eigenschaften tragen zum nächtlichen Wohlbefinden bei. Die konkreten Qualitätsmerkmale bestimmen sich durch Material, Verarbeitung und Dessin. Worauf kann man achten, um echte Qualitätsbezüge zu wählen?

Faltenfreie Laken verbessern den Schlaf – Qualität von Spannbettlaken

Wenn Laken nachts verrutschen, bilden sie Falten. Diese stören das Wohlgefühl und können den Tiefschlaf beeinträchtigen. Spannbettlaken wurden erfunden, um ein solches Verrutschen zu unterbinden. An den Außenseiten sind sie mit Gummizug ausgestattet. Für die elastische Straffheit wird außerdem ein kleiner Anteil Elastan als Material verwendet. Doch diese beiden Merkmale garantieren längst keinen perfekten Sitz auf der Matratze. Es kommt auch auf die Verarbeitung an. Besteht das Laken aus locker verwebten Fäden, verzieht sich das Gewebe durch die Nutzung. Das Laken wird labbrig. Dann zeigen sich schon beim frischen Bezug lockere Falten auf der Liegefläche. Sie lassen sich mit der Hand verschieben, aber nicht mehr verhindern. Das passiert bei Qualitäts-Spannbettlaken nicht. Fein und blickdicht ist ihr Gewebe verarbeitet. Der Gummizug ist stabil und leiert nicht aus. Selbst nach mehrfacher Nutzung liegen solche Laken immer straff und faltenfrei über der Matratze.

Gesunder Schlaf dank hautfreundlicher Qualität

Die meisten Bettlaken bestehen aus Baumwolle. Schon vor dem Kauf lohnt sich ein genauer Blick auf das Gewebe. Sind die Fäden so dick, dass man sie gut erkennen kann? Haben sie sogar kleine Verdickungen und Knötchen? Dann handelt es sich um eher schlechte Qualität, die sich auf der Haut leicht rau anfühlt. Je feiner die Baumwollfäden sind und je schwieriger sie sich mit bloßen Augen erkennen lassen, umso weicher und geschmeidiger fühlt sich das Laken auf der Haut an. Polyesterfasern können keine Feuchtigkeit aufnehmen. Besteht das Laken also aus einem Mischgewebe von 50 % Baumwolle und 50 % Polyester, ist die nächtliche Feuchtigkeitsregulation eingeschränkt. Man schwitzt dann leichter. Es empfiehlt sich ein Material aus fast 100 % Naturfaser wie Baumwolle. Hautsympathische Eigenschaften hängen außerdem von der gesunden Faserqualität ab. Textilien können wegen vieler Produktionsschritte oft chemische Rückstände enthalten. Haben Bettlaken ein zertifiziertes Textilsiegel wie OEKO TEX Standard 100, ist die Schadstofffreiheit garantiert. Das beugt Hautreizungen und anderen gesundheitlichen Risiken vor.  

Schlafgenuss dank passendem Gewebe

Bettlaken bestehen oft aus Jersey. Das Mikro-Strickgewebe sorgt für die angenehme Elastizität. Außerdem können die winzigen Maschen gut die Körperwärme speichern. Vor allem in der kälteren Jahreszeit ist das ein Vorteil. Es gibt auch Spannbettlaken aus anderen Gewebearten – beispielsweise Satin. Dieses Gewebe ist wie Jersey ganzjährig einsetzbar. Es eignet sich aber etwas besser für den Sommer. Wichtig ist, dass sich die Fasern weich und zart anfühlen. Die Baumwollqualität ist hierfür entscheidend. Premium-Baumwolle oder „supergekämmte“ Baumwolle bietet eine schöne zarte Oberfläche für die Haut. Für das Wohlgefühl beim Schlaf sollte auch die optische Qualität stimmen. Elegantes Design wirkt edel und beeinflusst unsere Stimmung positiv. Die Farbechtheit der Laken gehört deshalb unbedingt zu den Qualitätskriterien. Wenn schon nach dreimaliger Wäsche die Leuchtkraft dahin ist, frustriert das. Qualität bedeutet letztlich auch immer: Langlebigkeit.  

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