GESUNDE HAUT

Was Sie über Hautpflegeprodukte wissen sollten

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Ab 30 Jahren zeigt unsere Haut Alterungserscheinungen. Sie verliert an Elastizität, bekommt Falten, wird trockener und empfindlicher. Trotz des riesigen Sortiments an Anti-Aging-, Anti-Falten- und Feuchtigkeitscremes sind längst nicht alle Mittel gleich empfehlenswert - auf die Wirkstoffe kommt es an.

Hauteigene Substanzen

Bekannte Marken wie Declaré stehen für hochwertige Produkte für sensible Männer- und Frauenhaut: feuchtigkeitsregulierende Körper- und Gesichtcremes, Anti-Aging-Mittel, Hautberuhigungsgele. Viele der Cremes sind optimal verträglich dank hautidenten oder auch hautidentischen Substanzen. Von diesen spricht man, wenn sie den natürlich vorkommenden Stoffen unserer Haut gleichen. Da sie keine Fremdstoffe oder Schadstoffe enthalten, lösen sie in der Regel auch keine Allergien aus. Sie sind also besonders gut verträglich. Schaut man genauer hin, fallen zwei unterschiedliche Kategorien der Produkte auf: natürliche und synthetische Stoffe. Natürliche Wirkstoffe gleichen der Haut, können jedoch ebenso wie diese Schadstoffe und Verunreinigungen enthalten. Synthetisch hergestellte Wirkmittel sind in der Regel reiner und stehen natürlichen Wirkstoffen in nichts nach - vorausgesetzt, sie sind positiv für unsere Gesundheit. Denn auch wenn es wünschenswert wäre, werden bis heute nicht ausschließlich gesundheitsfördernde Stoffe entwickelt. Informative Seiten wie hautpflegewissen.de geben einen Überblick über die gängigsten Inhaltstoffe und verraten, welche Wirkung diese haben und in welcher Menge sie unbedenklich sind.

Fett und Feuchtigkeit

Reife Haut ist trockener. Bei Frauen liegt das unter anderem am sinkenden Östrogenspiegel nach der Menopause. Die Folge: Die Talgdrüsen, die für die hauteigene Fettproduktion zuständig sind, werden weniger und unsere Haut trockener. Allgemein lässt der Zellstoffwechsel nach, wodurch die Haut weniger Schutz aufbaut. Um dem entgegenzuwirken, sollte man sie zusätzlich mit Feuchtigkeit und hochwertigen Lipiden (Fette) versorgen.

Wirkstoffe wie Glycerin, Urea und Hyaluronsäure sind ungefährliche und gleichzeitig wirkungsvolle Stoffe, die der Haut helfen, Wasser zu speichern. Vitamin A (in reiner Form als Retinol bekannt) ist ein hervorragender Hautzellen-Unterstützer. Es regt die Kollagenproduktion an, wodurch die Haut an Spannkraft gewinnt.

Welche Cremes eignen sich dazu?

Feuchtigkeitscremes: Sofern sie gesunde Wirkstoffe enthalten, versorgen sie die Haut mit mehr Feuchtigkeit und Fett als normale Cremes. Doch Vorsicht vor Mogelpackungen! Manche Cremes - vor allem Anti-Aging- oder Anti-Faltencremes - sorgen dafür, dass die Haut anschwillt. Der Effekt ist oberflächlich betrachtet hervorragend, denn es sind Falten weniger zu sehen, und die Haut wirkt jünger. Doch das wird durch eine Reizung ausgelöst und ist deshalb schädlich. Besser ist es, normale Feuchtigkeitscremes und nur solche mit positiven Wirkstoffen wie Glycerin, Urea, Hyaluronsäure und Vitamin A zu verwenden.

Nachtcremes: Enthalten sie die oben genannten Wirkstoffe, sind Nachtcremes sehr empfehlenswert. Da der Körper nachts zur Ruhe kommt und sich regeneriert, werden in dieser Phase Inhaltsstoffe nämlich besser aufgenommen. Zudem gibt es einige Retinoide und Fruchtsäuren, die ohne Tageslicht verträglicher sind. Wer unter besonders trockener Haut leidet, sollte zusätzlich zur normalen Pflege auch Nachtcremes benutzen.

Muss man Pflegeprodukte verwenden?

Mit einer ausgewogenen, vitamin- und flüssigkeitsreichen Ernährung und etwas Gesichtstraining lässt sich die Haut jünger halten. Alterungsprozesse wie den verlangsamtem Zellstoffwechsel und das Austrocknen der Haut kann man aber nicht gänzlich stoppen. Deshalb ist es ratsam, zusätzliche Schutz- und Feuchtigkeitssubstanzen zu verwenden. Wie bei allen Dingen des Alltags ist es auch hier wichtig, es nicht zu übertreiben. Zudem sollte die Pflege immer den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Jeder Mensch ist anders, und auch Alterungsprozesse sind bei jedem unterschiedlich. Wer auch mit 50plus zu fettiger Haut neigt, sollte zu häufiges Cremen vermeiden. Auch verträgt jeder bestimmte Wirkstoffe anders, weshalb man ausprobieren muss, welche Pflegestoffe einem gut tun. In der Regel weiß man bereits nach wenigen Tagen der Benutzung, ob sich das Pflegeprodukt gut anfühlt oder nicht.

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