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Vitamine helfen, die geistige Fitness zu erhalten

50 Plus

Vitamine verbessern die geistige Fitness der 50plus.

Dass die geistigen Fähigkeiten irgendwann nachlassen, macht vielen 50plus Angst. Sie möchten möglichst lange fit bleiben und suchen geeignete Wege dafür. Eine gute Versorgung mit Vitamin B12 hilft.

Er betont, dass ein Vitamin-B12-Mangel häufiger auftritt als allgemein angenommen. Unter Menschen im Alter ab 65 Jahren sind bis zu 30 Prozent betroffen - oftmals sind sie sich über die möglichen Folgen dieses Mangels allerdings nicht im Klaren. Denn dadurch steigt unter anderem die Gefahr, dass das Gedächtnis nicht mehr richtig arbeitet und sich Anzeichen von Demenz mehren. Will man also die geistige Fitness erhalten, so gilt es auch, sich im richtigen Maße mit Vitamin B12 zu versorgen.

Warnsignale beachten
Wer merkt, dass sich Hände oder Füße anfühlen, als seien sie "eingeschlafen", sollte aufmerksam werden. Auch ein Gang, der nicht ganz sicher ist, gilt als mögliches Anzeichen eines Vitamin- B12-Mangels, sogar Lähmungen können auftreten. Sind die Nervenbahnen angegriffen, so können Gedächtnisstörungen oder auch verwirrte und apathische Zustände Symptome sein. In klinischen Studien hat sich herausgestellt, dass die geistige Fitness älterer Menschen bei einer latenten Unterversorgung mit Vitamin B12 abnimmt. Ist der Status nicht ausreichend, ist es auch möglich, dass man depressiv wird.

Frühzeitig Vitamine nehmen
Pharmakologe Professor Schmidt empfiehlt im Falle eines Mangels eine möglichst frühe Gabe von Vitamin B12, um irreversible Schäden zu vermeiden. Die erforderliche Dosis sollte man mit seinem behandelnden Arzt besprechen. Liegt eine Störung der Aufnahme von Vitamin B12 vor, was bei älteren Menschen häufig der Fall ist, sind orale Dosierungen von 500 bis 1.000 µg/Tag erforderlich.

Die körperliche und geistige Fitness im Alter hängt nach Ansicht des Experten und weiterer Wissenschaftler, die in der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) aktiv sind, von einer ausreichenden Versorgung mit allen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ab. Eine bedeutende Aufgabe kommt zum Beispiel auch dem Magnesium zu, das nicht zuletzt für die Herzgesundheit eine wichtige Rolle spielt. Viele Arzneimittel, wie zum Beispiel bei Bluthochdruck häufig verordnete Diuretika, oder auch Erkrankungen wie Diabetes sind allerdings "Magnesium-Räuber", die einen Mangel begünstigen können.

Auch ein Mangel an Vitamin D ist im Alter verbreitet. Das Vitamin trägt wesentlich dazu bei, dass das Skelett stabil bleibt. Neueren Erkenntnissen zufolge hat ein guter Vitamin-D-Status offensichtlich auch einen präventiven Einfluss auf die Entwicklung von Herz- und Gefäßerkrankungen, Diabetes mellitus und Krebs. Bei älteren Menschen nimmt die körpereigene Bildung von Vitamin D - die durch UV-Licht in der Haut ausgelöst wird - häufig ab, gleichzeitig steigen die Risiken für den Knochenschwund (Osteoporose) über Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes bis hin zum Krebsrisiko.

Einsatz für eine bessere Versorgung
Die Vitamin- und Mineralstoffversorgung vor allem älterer Patienten mit mehreren Erkrankungen muss nach Ansicht der Wissenschaftler der Gesellschaft für Biofaktoren stärker beachtet werden. Chronische Krankheiten und Medikamente verursachen häufig Mangelzustände, die die Symptome der Erkrankungen möglicherweise noch gravierender machen. Mehr Informationen unter http://www.gf-biofaktoren.de.

Quelle: djd



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