ZAHNGESUNDHEIT

Hilfe bei Zahnproblemen

CMD - Patienten können mit diversen Schienen-Typen behandelt werden

CMD - Patienten können mit diversen Schienen-Typen behandelt werden

Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden und diverse Muskelverspannungen sind Beschwerden, die in der Bevölkerung stark verbreitet sind.

Viele Menschen verarbeiten Stress, Hektik und emotional belastende Situationen, indem sie nachts unbewusst und heftig mit den Zähnen knirschen. In der Konsequenz kommt es im Kopfbereich zu Muskelverspannungen, die sich in Kopfschmerzen manifestieren. Unwillkürlich nehmen die betroffenen Personen eine Schonhaltung und eine veränderte Bisslage ein, was Verschiebungen im Kiefergelenk, die Entstehung zusätzlicher Zahnprobleme, Verspannungen und Schmerzen begünstigt, die über den Bereich des Kopfes hinaus ausstrahlen können. Mediziner sprechen vom sogenannten CMD-Syndrom. Das Kürzel CMD steht für Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion.
Die GZFA (Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik) in München geht davon aus, dass zumindest ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland von CMD-Symptomen betroffen ist. Die GFZA zitiert eine Studie, laut der 50 Prozent der untersuchten Probanten mit neuralgiformer Symptomatik ursächlich unter einer CMD litten.

Patienten wünschen sich schnelle Hilfe bei Zahnproblemen und Schmerzen

Die korrekte Diagnose einer CMD setzt eine Reihe von eingehenden Untersuchungen voraus und mündet in vielen Fällen in langfristigen Therapien. Um den Leidensdruck der Patienten zu mindern, tut schnelle Hilfe not. Der Kontakt zwischen Ober- und Unterkiefer, die sogenannte Okklusion, spielt in dieser Hinsicht eine wichtige Rolle. Eine Möglichkeit der Soforthilfe bei Zahnproblemen ist die Anpassung einer speziellen Aufbissschiene. Für die akute Soforthilfe im Fall von Spannungskopfschmerzen bietet sich eine wassergefüllte Aufbissschiene an. Die Aqualizer benannte Sofort-Hilfe-Schiene ist nach der hydrostatischen Funktionsweise konstruiert und passt sich der individuellen Mundsituation des Patienten an. Für die Mehrzahl der Betroffenen ist es ausreichend, den Aqualizer maximal acht Stunden täglich zu tragen. Liegen außergewöhnlich starke Schmerzen beziehungsweise chronische Verläufe vor, kann es sinnvoll sein, den Aqualizer für 1-2 Tage dauerhaft anzuwenden. Beim Auftreten akuter Schmerzattacken und zur Prävention empfiehlt es sich, den Aqualizer für eine Anwendungsdauer die 20 Minuten nicht unterschreiten sollte, beziehungsweise bis zum deutlichen Abklingen der Beschwerden einzusetzen. Weitere 20 Minuten erzielen eine ausreichende Entspannung des neuromuskulären Systems. Es ist möglich, den Aqualizer über Nacht zu verwenden.

Langfristige CMD Therapiemöglichkeiten

Aqualizer sind Hilfsmittel zur unkomplizierten Akuthilfe und zur Unterstützung weiterführender Behandlungen. Sie sind nicht für eine langfristige CMD-Therapie konzipiert.
CMD - Patienten können mit diversen Schienen-Typen behandelt werden:

  • Okklusionsschienen
  • Relaxationsschienen
  • Stabilisierungsschienen
  • Dekompressionsschienen
  • Repositionsschienen
  • Vertikalisationsschienen

Diese Schienen werden individuell angefertigt und angepasst.
Weitere Behandlungserfolge lassen sich orthopädisch, kieferorthopädisch sowie mit Osteopathie, Physiotherapie und chirurgischen Eingriffen erzielen. Der Aqaulizer bietet dem Therapeuten den Vorteil, dass er schon nach der ersten Anwendung der Schiene die Patienten unterscheiden und falsche Behandlungsansätze vermeiden kann.



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