GESUNDHEIT

Rückenschmerzen im Alter: wie sie entstehen und was Sie dagegen tun können

Bewegung an sich äußerst selten schädlich für den Körper, sondern sie stimuliert den Aufbau und Erhalt von Knochen, Muskeln und Gelenken, was dementsprechend auch der Osteoporose vorbeugt .

Rückenschmerzen im Alter sind alles andere als selten. Viele Menschen plagen schwache und teilweise sogar starke Schmerzen am Rücken.

Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedenen Ursachen von Rückenschmerzen vor und zeigen Ihnen, welche weiteren Symptome zum Beispiel die Osteoporose aufweist. Im Anschluss teilen wir Ihnen mit, was Sie im Allgemeinen gegen Rückenschmerzen tun können.

Ursachen von Rückenschmerzen im Alter

Eine der Hauptursachen für Rückenschmerzen im Alter ist Osteoporose – eine Erkrankung, die zu einer Verminderung der Knochenmasse führt. Frauen sind übrigens im Alter von Osteoporose häufiger betroffen als Männer, weil mit den Wechseljahren die Produktion von Östrogen im weiblichen Körper stark zurückgefahren wird. Da dieses Hormon aber unter anderem zur schnelleren Verarbeitung von Kalium sowie zur besseren Durchblutung der Knochen beiträgt, steigt in der Folge das Risiko, an Osteoporose zu erkranken.

Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass der Rückenschmerz das Hauptsymptom der Osteoporose ist. Weitere Symptome der Osteoporose sind ein Verlust an Körpergröße oder auch Knochenbrüche, die aus kleinstem Anlass passieren. Mit der Osteoporose geht darüber hinaus oft eine nicht zu vernachlässigende Bewegungseinschränkung einher, gegen die man aber vorgehen beziehungsweise der man zumindest teilweise vorbeugen kann.

Weitere potenzielle Ursachen für Rückenschmerzen im Alter sind Übergewicht, ein Mangel an Bewegung oder zu viel sitzende Tätigkeiten über die Jahre hinweg. Zudem endet auch eine zu harte körperliche Arbeit häufig in einer fehlerhaften Körperhaltung. In Kombination mit den natürlichen Verschleißerscheinungen – die im Übrigen nicht nur Knochen, sondern gleichermaßen Muskeln und Gelenke betreffen – lautet die gesundheitliche Konsequenz darauf oftmals: Rückenschmerzen.

Was tun bei Rückenschmerzen im Alter?

Die Ursachen für Rückenschmerzen im Alter sind vielfältig. Dementsprechend lässt sich nicht pauschal sagen, welche Maßnahme bei jedweder Variante von Rückenschmerzen den Betroffenen hilft. Die Behandlung von Rückenschmerzen sollte im Allgemeinen von der Ursache abhängig sein, weshalb der Gang zum Spezialisten und dessen fachmännische Diagnose unerlässlich sind.

Generell gilt, dass in der Mehrzahl der Fälle konservative – also nicht operative – Methoden ausreichen, die mit Rückenschmerzen verbundenen Beschwerden zu lindern. Dabei ist Bewegung an sich äußerst selten schädlich für den Körper, sondern sie stimuliert den Aufbau und Erhalt von Knochen, Muskeln und Gelenken, was dementsprechend auch der Osteoporose vorbeugt Das bedeutet zum Beispiel, dass Sie für Ihre Rückengesundheit folgende hilfreiche Methoden anwenden können: sich strecken, lockere (Dehn-)Übungen in den Alltag integrieren und diese auch regelmäßig durchführen.

Im Speziellen gegen die Osteoporose lassen sich von Seiten der Ernährung Maßnahmen benennen, welche den Prozess des Abbaus von Knochensubstanz eine gewisse Zeit nach hinten verschieben können. Deswegen sollten Osteoporose-gefährdete Personen darauf achten, täglich viel Kalzium zu sich zu nehmen. Dieses ist vor allem in Milchprodukten enthalten. Trinken Sie also am besten ein Glas Milch pro Tag und essen dazu noch einen Naturjoghurt, da Sie damit eine gute Grundlage an Kalium schaffen. Wenn Sie diese Vorgaben mit kaliumreichen Mineralwasser sowie Gemüse- und Obstsorten – wie verschiedene Kohlsorten, Bohnen oder Feigen – kombinieren, haben Sie das einiges von der Ernährungsseite her getan, der Osteoporose sowie schlussendlich den Rückenschmerzen im Alter vorzubeugen.



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