WECHSELJARE

Schlafstörungen in den Wechseljahren

Schlafstörungen in den Wechseljahren

Die Wechseljahre sind oft von Schlafstörungen begleitet. (Bildquelle: stock.adobe.com)

Die Wechseljahre sind für viele Frauen äußerst problematisch. Der Hormonhaushalt des Körpers verändert sich drastisch und dies geht nur selten ohne Spuren an den meisten Frauen vorbei. Vor allem Schlafstörungen sind in dieser Zeit ein häufig auftretendes Problem und können das eigene Leben spürbar durcheinanderwirbeln. Doch was können Sie gegen Schlafstörungen in den Wechseljahren tun?

Häufige Symptome in den Wechseljahren

Ob Schweißausbrüche, Herzklopfen oder Schlafprobleme, die Liste der möglichen Symptome der Wechseljahre ist lang und vielfältig. Und das nicht ohne Grund. Denn in den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt des Körpers beinahe ebenso stark wie in der Pubertät. Allerdings ist der Körper nun deutlich älter und nicht mehr in der Lage, sich so schnell auf diese Veränderungen einzustellen, wie es als Jugendliche noch möglich war. Weitere Symptome und entsprechende Behandlungen hat der Spiegel für seine Leser zusammengetragen. Denn auch die Therapie diese Symptome kann durchaus mit Risiken verbunden sein. So werden häufig Hormonersatztherapien genutzt, welche allerdings das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöhen können. Aus diesem Grund raten mittlerweile viele Ärzte von diesen Therapieformen ab. Ein natürliche Mittel wie z.B. die Yamswurzel kann auch zu einer Linderung der Symptome führen.

Was hilft gegen die Schlafstörungen während der Wechseljahre?

Kommt es zu Beginn der Wechseljahre zu ersten Schlafstörungen, wird das Problem häufig nicht mit der anstehenden Menopause in Verbindung gebracht. Schließlich kann jeder mal schlecht schlafen und sich weniger erholt fühlen. Doch bei durchschnittlich jeder zweiten Frau nehmen die Probleme häufig größere Ausmaße an. Die Schlafstörungen treten nicht nur gelegentlich auf, sondern werden zum andauernden Begleiter. Das zehrt nicht nur an den Kräften, sondern erschwert auch die Erledigung der normalen täglichen Aufgaben deutlich. Um hier Abhilfe zu schaffen, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Optionen. Besonders wichtig ist die richte Ausstattung des Raumes, um die Nachtruhe so gut und erholsam wie möglich zu verbringen. Dazu zählt unter anderem ein ruhiges und störungsfreies Schlafzimmer, sowie eine optimale Bettausstattung, welche an die eigenen Bedürfnisse angepasst ist. Doch auch das Raumklima und einheitliche Einschlafrituale können für einen schnelleren und ruhigeren Schlaf sorgen. Gewöhnen Sie sich beispielsweise an, dass im Schlafzimmer jegliche Form von Unterhaltungselektronik oder auch Bücher tabu sind. Ein dunkles, kühles und gut belüftetes Schlafzimmer kann, in Verbindung mit einer passenden Matratze und einem passenden Lattenrost, den Schlafkomfort deutlich erhöhen.

Veränderungen im Tagesablauf können ebenfalls helfen

Wichtig ist, dass Sie nicht nur die äußeren Umstände im Schlafzimmer optimieren, sondern auch Ihren Tagesablauf anpassen. Denn Schlafstörungen können auch durch unser Verhalten beeinflusst werden. Je mehr Sie sich mit dem Thema beschäftigen und je besser Sie Ihren Körper und seine Reaktionen kennenlernen, umso effektiver können Sie die Schlafstörungen bekämpfen. Einfache und dennoch effektive Möglichkeiten sind:

  • Versuchen Sie täglich Sport zu treiben
  • Machen Sie am Abend einen kurzen Spaziergang
  • Vermeiden Sie schwere Mahlzeiten am Abend
  • Mindestens zwei Stunden vor dem Schlafen kein Koffein mehr
  • Sorgen Sie für feste Einschlafrituale

Wenn Sie es schaffen, mehrere dieser Punkte zu berücksichtigen, können Sie damit bereits aktiv gegen die Schlafstörungen ankämpfen. Sie vermindern die Auslöser für Schlafprobleme deutlich und sorgen somit für eine angenehme Erschöpfung des Körpers am Abend. Selbstverständlich lassen sich diese Tipps nicht an jedem Tag der Woche berücksichtigen. Doch eine Verminderung der Schlafprobleme kann so sehr gut und sicher erreicht werden.

Yoga als bewährtes Hilfsmittel in den Wechseljahren

Da Sport besonders wichtig ist, um den Körper zu erschöpfen und ihn zudem auch zu fordern, sollten Sie sich eine Sportart aussuchen, die sich praktisch überall und jederzeit durchführen lässt. In den Wechseljahren kann Yoga eine sehr gute Lösung darstellen, da hierbei nicht nur der Körper gefordert, sondern auch dessen Beweglichkeit deutlich erhöht wird. Zudem ist Yoga, wenn es richtig ausgeführt wird, besonders anstrengend und kann somit zur gewünschten Erschöpfung führen. Sie können in gemeinsamen Yoga-Kursen neue Menschen kennenlernen aber bei Bedarf die Übungen auch allein in den eigenen vier Wänden durchführen. Zudem ist der meditative Ansatz beim Yoga ebenfalls hilfreich, um am Abend zur Ruhe zu kommen, Körper und Geist gleichermaßen zu beruhigen und auf den Schlaf vorzubereiten.

Fazit: Schlafstörungen in den Wechseljahren können bekämpft werden

Wenn Sie also unter Schlafstörungen leiden und diese Einschränkung Ihres Alltags nicht länger hinnehmen möchten, muss es nicht immer eine medizinische Therapie sein, welche Hilfe verspricht. Verändern Sie Ihren Tagesablauf und versuchen Sie mehr Sport oder auch Yoga in den Alltag zu integrieren. Sie müssen am Abend nach Möglichkeit richtig erschöpft sein, um Ihren Schlaf so gut es nur geht genießen zu können. Eine optimale Bettausstattung aus passendem Lattenrost und für Sie optimaler Matratze sorgen in Kombination mit einem kühlen und gut belüfteten Schlafzimmer für den notwendigen Schlafkomfort und können Sie beim Ein- und Durchschlafen unterstützen.

(Bildquelle: stock.adobe.com)
 


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