GESUNDHEIT

Wie merkt man, dass man Prostatakrebs haben könnte

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Woran erkennt man Prostatakrebs? - Was kann man zur Früherkennung beitragen?

Prostatakrebs zählt in Deutschland zu den häufigsten Krebserkrankungen.

jährlich werden etwa 60.000 Neuerkrankungen diagnostiziert. Insbesondere Männer über 50 Jahre erkranken häufig. Einer aktuellen Studie der Deutschen Krebsgesellschaft zufolge ist jeder sechste Mann über Wenige Menschen wissen jedoch, dass dieser Form des Krebses in den meisten Fällen sehr langsam wächst. Entsprechend kann ein hohes Maß an Achtsamkeit zu einer frühzeitigen Diagnose führen, die Schlimmeres verhindert. Doch welche Anzeichen gibt es und wie kann man selbst merken, ob möglicherweise eine Erkrankung vorliegt?

Welche Symptome lassen auf eine Erkrankung schließen?

Sofern Probleme mit der Prostata auftreten, bedeutet dies nicht zwangsläufig eine schwere Erkrankung wie Krebs. Dennoch ist eine Untersuchung in jedem Fall ratsam, sollten Männer bestimmte Symptome feststellen. Zu diesem Symptomen gehören unter anderem Beschwerden, die beim Wasserlassen auftreten. Da die Harnröhre von der Prostata umschlossen ist, macht sich eine Vergrößerung der Prostata meist unmittelbar bemerkbar. In Folge der Vergrößerung ist es oft nicht möglich, dass sich die Blase beim Wasserlassen vollständig leert. Dies kann einerseits zu einem gesteigerten Harndrang und andererseits zu dem sogenannten Nachtröpfeln führen. Weitere Symptome können ein deutlich geringerer Harnstrahl sowie nächtlicher Harndrang sein. Sollten etwaige Probleme bemerkt werden, ist es ratsam umgehend einen Arzt aufzusuchen.

Weitere Anzeichen für Prostatakrebs

Neben den Symptomen beim Wasserlassen gibt es unterschiedliche Anzeichen, die ein mögliches Indiz für Prostatakrebs sein können. So findet sich nicht selten Blut im Urin sowie im Sperma, sofern eine Erkrankung vorliegt. Auch können Schmerzen im Bereich des unteren Rückens, des Beckens sowie in der Hüfte auf eine Erkrankung der Prostata hinweisen. Dabei muss es sich nicht immer um ernsthafte Ursachen handeln, doch sollte auch in etwaigen Fällen umgehend ein Arzt kontaktiert werden, um im Ernstfall eine zeitnahe und rechtzeitige Diagnose stellen und eine mögliche Behandlung einleiten zu können.

Behandlung durch den Arzt

Sofern sich etwaige Symptome einstellen, gilt es zunächst einen Arzt zu kontaktieren. Dieser wird anhand einer Blutuntersuchung den sogenannten PSA-Wert auswerten. Dabei wird speziell nach der Anzahl eines bestimmten Eiweißes gesucht, welches infolge von Erkrankungen meist verstärkt durch die Prostata gebildet wird. Ist der Befund positiv, wird der Arzt weitere Untersuchungen in die Wege leiten.

Sollten Sie unter den beschrieben Symptomen leiden, ist dies kein Grund in Panik zu geraten. Wichtig ist, dass sie insbesondere mit zunehmenden Alter auf entsprechende Beschwerden achten. Nicht selten verbirgt sich dahinter eine harmlose Erkrankung, doch die Warnzeichen sollten in jedem Fall wahrgenommen werden.



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