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Wie Zimmerpflanzen das Zuhause verschönern

Zimmerpflanzen verbessern da Raumklima und sorgen für ein wohltuendes Ambiente.

Zimmerpflanzen verbessern da Raumklima und sorgen für ein wohltuendes Ambiente.

Gärtnern macht glücklich!

Wir haben bereits festgestellt: Gärtnern macht glücklich. Das gilt nicht nur für Gartenarbeit, sondern auch für die Pflege von Zimmerpflanzen. Weshalb tun diese jeder Wohnung gut?

Zimmerpflanzen sagt man nach, dass sie das Raumklima verbessern und für ein wohltuendes Ambiente sorgen. Tatsächlich wandeln Pflanzen bekanntermaßen durch Photosynthese Kohlendioxid in Sauerstoff um und sie filtern Schadstoffe, was in geschlossenen Räumen zu sauberer Luft führt. Der positive Effekt von Pflanzen auf das menschliche Wohlbefinden wurde in diversen Studien nachgewiesen. In Büros lässt sich durch Grünpflanzen Kopfschmerzen und anderen Stresserscheinungen vorbeugen, und auch daheim ist ihre Wirkung nicht zu vernachlässigen. Insbesondere großblättrige Arten wie die beliebte Birkenfeige oder die Efeutute entfalten als Zimmerpflanzen ihr ganzes Potenzial.

Natürlich und dekorativ

Der positive Effekt von Pflanzen basiert nicht nur auf den biochemischen Vorgängen, sondern auch auf anderen Eigenschaften. Zum einen sind Zimmerpflanzen in den meisten Fällen schön anzuschauen – sie bringen Natürlichkeit in die Wohnung und erfreuen die Augen mit sattem oder sanftem Grün und eventuell mit farbenprächtigen Blüten. Die allermeisten Menschen halten sich gern in der Natur auf, weil sie belebend auf die Sinne wirkt – ebendies lässt sich mit Pflanzen auch zu Hause erreichen. Die Yucca-Palme, das Fensterblatt oder der Gummibaum zum Beispiel gehören zu den Klassikern, die in jedes Wohnzimmer eine freundliche Note bringen.

Zum anderen dämpfen Grünpflanzen Geräusche – umso besser, je größer ihre Blätter ausfallen. Ähnlich wie Teppiche und andere dekorative Einrichtungsgegenstände machen sie einen Raum zudem deutlich wohnlicher. Doch auch kleinere Pflanzen wie Zamioculcas, Klivien oder Kakteen wirken sehr dekorativ. Sie machen sich sehr gut im Regal oder auf dem Fensterbrett und sind oft auch sehr widerstandsfähig und pflegeleicht.

Bessere Luft in allen Räumen

Da sie die Luftqualität verbessern, ist es sinnvoll, Grünpflanzen in der gesamten Wohnung aufzustellen. Insbesondere im Badezimmer ersetzen sie künstliche Lufterfrischer und sorgen für wohltuenden Duft. Geeignet sind etwa Bambus, Bogenhanf oder Englischer Efeu. Diese Pflanzen absorbieren zahlreiche Giftstoffe und können so dabei helfen, Schimmel zu bekämpfen.

Auch im Schlafzimmer kann man mit den richtigen Pflanzen für mehr Wohlbefinden und eine angenehmere Bettruhe sorgen. Insbesondere Aloe vera, Einblatt oder wiederum Bogenhanf sind hier zu empfehlen. Duftintensive Gewächse wie Lavendel oder Topflilie sollte man dagegen eher in der Küche oder im Flur platzieren – zu viel Wohlgeruch kann nämlich den Schlaf stören. In der Diele hingegen bereiten duftende Zimmerpflanzen Bewohnern und Gästen einen angenehmen Empfang.

Ein weiterer positiver Effekt: Grünpflanzen befeuchten die Luft. Das ist vor allem in den Wintermonaten von Vorteil, wenn trockene Heizungsluft die Räume warm hält. Ohne Pflanzen sinkt die Luftfeuchtigkeit schnell unter 35 Prozent, was Erkältungen begünstigt. Aber auch im Sommer hat die Verdunstung durch Zimmerlinde oder Zypergras ihr Gutes, denn sie senkt die Zimmertemperatur. Insbesondere Sumpfgewächse wie das Zypergras brauchen zwar sehr viel Wasser – auch schon mal mehrere Liter am Tag –, sie geben es aber durch Verdunstung wieder ab. So gelingt eine natürliche Befeuchtung der Raumluft, ganz ohne technische Hilfsmittel und Keimbelastung.

Bildrechte: Flickr Klivie jodage CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten



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