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Das Bad altersgerecht einrichten

Badezimmer altersgerecht einrichten

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, das Badezimmer barrierefrei und altersgerecht zu gestalten.

Vielen Menschen ist es wichtig, altersgerecht zu wohnen, um auch mit zunehmendem Alter oder als pflegebedürftige Person gut zurechtzukommen.

Im folgenden Ratgeber werden nützliche Ideen und Tipps geliefert, wie sich das Badezimmer altersgerecht einrichten und ausstatten lässt und welche Elemente zur Barrierefreiheit im Bad beitragen, damit nicht jeder Gang zum WC oder Duschen zur Herausforderung wird.

Das Bad altersgerecht einrichten

Die Bevölkerungspyramide zeigt eindeutig, dass es immer mehr ältere Menschen gibt. Ein Großteil der Senioren möchte in den eigenen vier Wänden alt werden, möglichst, ohne dabei auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Um sich die Unabhängigkeit selbst bei körperlichen Beeinträchtigungen zu erhalten, muss das Badezimmer altersgerecht und barrierefrei eingerichtet und gestaltet werden. Bei der Planung spielen insbesondere die Bewegungsfreiheit und Zugänglichkeit eine wichtige Rolle. Viele innovative Lösungen erleichtern dabei das Leben und Wohnen. Auch vergleichsweise junge Personen ohne körperliche Beeinträchtigungen denken an die Zukunft und gestalten das Badezimmer dabei barrierefrei, sprich altersgerecht. In jungen Jahren bringt dies vor allem Komfort und später kann es einen Umzug in ein Pflegeheim ersparen, beispielsweise durch:

  • ebenerdige Dusche ohne Stolperfallen, denn Menschen im höheren Alter sind nicht mehr so gelenkig, sodass der Ein- und vor allem Ausstieg aus der nassen Dusche schwer fallen

  • Sitzfunktionen in der Dusche

  • höhenverstellbarer Waschtisch ohne Unterbau, sodass auch ein Rollstuhl an das Waschbecken heran geschoben werden kann, Einbauhöhe von rund 80 bis 85 cm ist ideal, damit die Beine unter das Becken passen

  • Ablageflächen nahe des Waschbeckens, um Utensilien wie Seifenspender gut zu erreichen

  • Montage eines WCs, bei dem die Höhe jederzeit verändert werden kann, was nicht nur für ältere Personen Vorteile hat, sondern auch für Kinder, zu beachten ist, dass die Höhe bei wandhängenden Toiletten später meist nicht mehr verändert werden kann

  • Haltegriffe am WC und an der Wanne, um das Aufstehen zu vereinfachen

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, das Badezimmer barrierefrei und altersgerecht zu gestalten. Hier können sich auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen selber waschen oder mit Unterstützung einer anderen Person duschen. Interessierte können ihr Badezimmer mit Toom planen.  Hier gibt es viele Tipps und Tricks, wie das Bad richtig gestaltet und Badmöbel-Sets zusammengestellt werden. Zeitgemäße Optik, hohe Funktionalität und Wohlfühlen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Möbel passend auswählen

Bei der Auswahl der Badmöbel sollte im Vorfeld überlegt werden, was später vielleicht schwer fallen könnte, beispielsweise das Bücken oder Strecken. Demzufolge sollten die Möbel so gestaltet und platziert werden, dass alles bequem erreichbar ist, was für den täglichen Bedarf benötigt wird, notfalls sitzend. Es ist zudem wichtig, vor den Möbeln ausreichend Platz zu lassen, um mit einem Rollator oder Rollstuhl überall hinzukommen. Eine Tür zum barrierefreien Badezimmer muss übrigens eine Breite von mindestens 80 cm besitzen, bei Rollstuhlfahrern sogar 90 cm. Ist vor dem Bad wenig Platz vorhanden, sind Schiebetüren ideal, denn sie benötigen keinen Schwenkbereich. Zudem ist es wichtig, einen rutschfesten Bodenbelag wie geeignete Fliesen zu verlegen. Ideal sind Fußbodenheizungen, da sie den Fußboden schneller trocken und dadurch meist keine Badvorleger benötigt werden, die eine Stolperfalle darstellen. Auch ausreichendes Licht ist ein entscheidender Faktor, um Unfälle im Bad zu vermeiden.

Zusammenfassung

Eine ebenerdige Dusche vereinfacht nicht nur den Ein- und Ausstieg, sondern bietet auch den Vorteil, dass man selbst mit einer Gehhilfe hineinkommt. Damit das Waschbecken inklusive Armaturen und die Toilette selbst für Rollstuhlfahrer optimal erreichbar sind, müssen sie entweder von Anfang an tiefer angebracht werden oder höhenverstellbar sein. Es gibt kippbare Spiegel, die sich auf jeden Nutzer individuell einstellen lassen. Wichtig sind zudem ein rutschfester Boden und
eine gleichmäßige Ausleuchtung, um Stürze zu vermeiden.