Die Zigarette und das Bild der Frau in der Gesellschaft

Die Zigarette und das Rauchen wurde bei Frauen in der Vergangenheit sehr oft als ein Symbol der Rebellion oder Eleganz betrachtet.
Das Bild der rauchenden Frau hat sich verändert.
Das Bild der rauchenden Frau hat sich verändert. - (Bild von Mircea Iancu auf Pixabay)

Rauchen war eine Art Akt der Befreiung, ein Zeichen für die moderne Frau, die sich männliche Privilegien anzueignen wagte. Heute ist die Lage deutlich komplexer. Werbung und Filme möchten uns das Rauchen als schick verkaufen, während sowohl die Gesellschaft als auch die Raucherinnen selbst diese Gewohnheit kritisch betrachten. Sehr viele Raucherinnen würden sich wünschen, von der Sucht loszukommen, welche der Gesundheit schadet und uns schneller altern lässt. Dieser Artikel zeigt, wie sich das Rauchen und unser Blick darauf – insbesondere bei Frauen – in den letzten Jahrzehnten verändert hat.

Heute gibt es weniger belastende Alternativen zum Rauchen

E-Zigaretten sind heute eine beliebte Alternative zum klassischen „blauen Dunst“. Mit 187 Vape ist sogar eine praktische Einweg-Variante erhältlich, für deren Konsum kein grösserer Aufwand als bei einer normalen Zigarette erforderlich ist. Anstatt Tabak zu verbrennen, erhitzen die E-Zigaretten eine Flüssigkeit, die dann als Dampf eingeatmet wird.

Während beim normalen Rauchen Teer und Kohlenmonoxid in die Lungen gelangen, ist das bei den E-Zigaretten nicht der Fall. Ein weiterer grosser Vorteil: Die Kleidung und die Finger riechen nicht mehr nach Rauch. Das macht den Umgang mit der Raucherin für die Mitmenschen deutlich angenehmer und kann auch in Sachen Liebe und Zärtlichkeit für einen grossen Unterschied sorgen.

Warum dennoch nicht jeder Raucherin der Umstieg auf die E-Zigarette gelingt

Es gibt Raucherinnen, welche die Vorteile der E-Zigarette kennen und diese eigentlich gerne für sich nutzen würden, für die der Umstieg aber dennoch nicht einfach ist. Denn obwohl die Nikotinzufuhr und damit das Befriedigen der eigentlichen Sucht auch mit der E-Zigarette gesichert ist, fehlen dabei das Anzünden einer Zigarette und das Spiel des Feuers. Dieses Bild vom Rauchen ist nämlich tief verwurzelt, und es ist schwer, den Kopf auf etwas anderes „umzuprogrammieren“.

Schliesslich wurde uns lange Jahre das Bild der rauchenden Frau als ein Symbol der Freiheit verkauft. Es erinnert an starke Filmheldinnen und Ikonen. Dieses Image ist stark und beeinflusst das Unterbewusstsein. Rauchen ist für manche Frauen quasi ein Teil ihrer Identität. Hier gilt es, sich immer wieder bewusst zu machen, dass eine Zigarette nicht das ist, was den Charakter und die liebenswerten Eigenschaften eines Menschen ausmacht.

Bewusstes Denken und das Unterbewusstsein in den Einklang bringen

Um das Rauchen aufzugeben, müssen Bewusstsein und Unterbewusstsein zusammenarbeiten. Bewusst wissen wir um die Gefahren des Rauchens. Betroffene verstehen die gesundheitlichen Risiken und wünschen sich ein rauchfreies Leben. Doch das Unterbewusstsein hält an alten Bildern fest. Es verknüpft die Zigarette mit Freiheit, Unabhängigkeit und einer bestimmten Art von Weiblichkeit.

Der Schlüssel liegt darin, diese tief verankerten Assoziationen zu verändern. Frauen können sich neue Gewohnheiten und Bilder schaffen, die positive Gefühle ohne Zigaretten hervorrufen. Je mehr der Kopf in diese Richtung trainiert wird, desto weniger wird langfristig die Zigarette „gebraucht“. Achtsamkeitstraining kann helfen, die Impulse zu Rauchen zu erkennen und sie bewusst zu steuern oder auf die E-Zigarette umzulenken, wenn diese Alternative die gewünschte Lösung ist. Mit der Zeit kann das neue Verhalten ebenfalls mit Freiheit und Emanzipation verknüpft werden und das Bild von der rauchenden Frau in unserem Kopf ersetzen.


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