CrossFit in jedem Alter? Ja, das ist kein Mythos

Wenn Sie denken, dass die Anzahl der Geburtstagskerzen etwas über den sportlichen Zustand aussagt, irren Sie sich. Sportarten wie CrossFit sind in höherem Alter kein Problem.
CrossFit in jedem Alter? Ja, das ist kein Mythos
(Bild iStock)

Warum ist CrossFit so beliebt?

Das funktionale Training ist für jedes Lebensalter geeignet. Auch, wenn sich das funktionale Training erst in den vergangenen Jahren einen Namen machte, war es immer schon da. Mit dem funktionalen Training wird individuell auf Ihre Bedürfnisse und Ihre Fitness eingegangen. Alter spielt hierbei keine sonderliche Rolle. Wenn Sie mit über 50 Jahren immer noch fit und vital sind, können Sie höhere Leistungen hinlegen als 30- jährige, die sich nicht sportlich betätigen.

Beim funktionalen Training können Sie sich auf die Ganzheitlichkeit Ihres Körpers fokussieren und müssen sich nicht nur auf einzelne Muskelgruppen begrenzen. Das ist auch das Um und Auf beim funktionalen Training. Trainieren Sie jeden Muskel und wirken Sie Verkürzungen bei den Sehnen mit diesem Training geschickt entgegen.

CrossFit: Das rundum Workout für jedes Lebensalter

Wenn Sie sich für das funktionale Training entscheiden, haben Sie auch mit über 50 eine gute Wahl getroffen. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie das Aufwärmen nicht ausser Acht lassen. Bereiten Sie Ihren Körper ausreichend auf die Anstrengung vor und legen Sie bei Bedarf auch mal die eine oder andere Pause ein.

Mit dem funktionalen Training können Sie an Ihre Grenzen kommen. Sie lernen diese aber auch kennen. Hören Sie auf Ihren Körper und nehmen Sie Grenzen ernst. Manchmal braucht es eben mehr Übung, um das Training bis zum Ende durchhalten zu können. Aber es ist auch beim funktionalen Training noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Die Knochendichte spielt ab dem 50. Lebensjahr bereits eine massgebliche Rolle. Und auch diese können Sie mit dem funktionalen Training unterstützen. Setzen Sie beim CrossFit auf Gewichte. Ob mit Hanteln oder dem Kettelbell - die Wahl der Gewichte bleibt Ihnen überlassen. Sobald Sie Gewichte beim funktionalen Training einbringen, sollten Sie allerdings eines bedenken: Heben Sie stets richtig an, damit Ihre Bandscheiben und Gelenke nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Beim funktionalen Training sollten Sie auch die Ausdauer nicht vergessen. Schwimmen, Fahrradfahren oder Joggen - bringen Sie Ihren Körper wieder in Schwung. Beim Schwimmen haben Sie einen weiteren Vorteil, denn Sie schonen Ihre Gelenke im Wasser. Der Ausdauersport sollte zweimal pro Woche auf dem Programm stehen. Bestimmen Sie hierbei selbst Ihr Tempo und geben Sie Ihrem Körper die Zeit, die er benötigt.

Auf das sollten Sie achten

Wenn Sie sich das erste Probetraining angesehen haben, werden Sie vielleicht mit Respekt an diese sportliche Betätigung herangehen. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Sie haben gute Voraussetzungen und einen eisernen Willen, damit Sie das CrossFit Training über die Bühne bringen können.

Die perfekte Technik ist beim funktionalen Training das ernannte Ziel. Und diese sportliche Reise kann sie lange begleiten. Üben Sie Bewegungsabläufe und Techniken und geben Sie nicht auf. Sie werden sehen, dass sich die Technik und der Bewegungsablauf bei jedem Training verbessern. Nutzen Sie die Möglichkeit von Basis-Kursen. So können Sie sich mit dem funktionalen Training vertraut machen und die Basics erlernen.

Bleiben Sie bei diesem Training am Ball. Sie werden sehen, dass jede Trainingseinheit leichter von der Hand geht. Integrieren Sie das funktionale Training in Ihren Alltag und sorgen Sie für Kontinuität. Das Gewicht spielt nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass Sie regelmässig trainieren und Ihren Körper in Schwung halten.

Gehen Sie nicht sofort aufs Ganze, sondern lassen Sie sich Zeit. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Ihr untrainierter Muskel wird zu Beginn schmerzen. Das liegt aber nicht an der falschen Technik. Es sind die häufigen Wiederholungen und die neuen Bewegungen, die zu einem Muskelkater führen können. Wenn Sie Anfänger sind, sollten Sie das Training sachte beginnen und lediglich zwei Einheiten pro Woche andenken.

Kann es zu Verletzungen kommen?

Selbst, wenn Sie das funktionale Training nach Vorgabe durchführen, kann es zu Verletzungen kommen. Diese sind individuell und stehen auch in enger Verbindung mit Ihrer körperlichen Fitness und Ihrem gesundheitlichen Zustand. Bevor Sie sich an das funktionale Training wagen, sollten Sie sich mit dem Arzt Ihres Vertrauens in Verbindung setzen. Machen Sie einen körperlichen Check, damit beim Training nichts passieren kann. So gehen Sie schon im Vorfeld auf Nummer sicher und können Gefahrenquellen bezüglich einer Überlastung oder einem zu hohen Blutdruck entgegenwirken.

Das Wichtigste zum Schluss

Das funktionale Training hat den grossen Vorteil, dass jede Altersstufe davon profitieren kann. Allerdings ist dieses Training mit Ehrgeiz und Durchhaltevermögen verbunden. Wenn Sie nach einer Sportart suchen, die Ihren ganzen Körper fordert, ist das funktionale Training auf jeden Fall ein heisser Tipp.


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