War das Leben damals wirklich schwerer? 

Heute hat es die Jugend viel leichter, als es die Generation 50plus damals hatte. Das ist die Meinung vieler 50plus. Stimmt das? 
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Was bedeutet Generationenkonflikt? (Bild Rod Long on Unsplash)

Zu den meist diskutierten Themen aller Zeiten und Völker zählt der "Generationenkonflikt". Was hat sich bis zum heutige Jahr 2020 daran geändert? 

Was bedeutet Generationenkonflikt?

Dabei handelt es sich um den altbekannten Streit zwischen der Jugend und der Generation 50 plus, welche Generation es leichter hatte oder die Bessere sei. Die Thematik selbst hat aber im Laufe der Zeit einen starken Wandel durchlaufen. 

Warum gibt es den Generationenkonflikt überhaupt?

Die Gründe sind fast bei allen Kulturen die gleichen. Neid und Eifersucht spielen meistens eine grosse Rolle. Veränderungen im Alltag sind häufig nur schwer zu bewältigen. Vorurteile, wie Junge lassen es sich auf Kosten anderer gut gehen, während die Alten sich abrackern, sind oft der Hauptgrund.  

Wie äussert sich der Generationenkonflikt und welche Auswirkungen hat das auf die Gesellschaft? 

Zum einen handelt es sich nicht nur um Vorurteile. Die Vorwürfe sind häufig berechtigt, sowohl was die Alten als auch die Jungen betrifft.

Dieser Streit hat dazu geführt, dass die Gesellschaft starke negative Veränderungen (Jobverlust, falsche politische Entscheidungen, wirtschaftlicher Rückgang, etc.) durchlaufen hat.

Wenn der einzige Grund für die Jobzusage für einen wichtigen Posten mit weitreichenden Entscheidungen die Jugend ist, dann kann sich jeder ausrechnen, was das Ergebnis sein wird.  

Was haben Millennials mit dem Generationenkonflikt zu tun? 

Dabei handelt es sich um junge Menschen der 80er und 90er Jahrgänge. Sie werden oft als verhätschelte Narzissten, faul, selbstmitleidig und besessen von Superfoods und Selfies hingestellt.

Die Generation 50 plus wird wiederum als die Schuldige für den Klimawandel benannt. Auf einige Vertreter beider Generationen mag das zutreffen, aber nicht auf alle! Der heutigen Jugend stehen viele Türen offen, die es vor 50 Jahren noch gar nicht gab.

Das Internet erleichtert das tägliche Leben ungemein. Es ermöglicht einen unermesslichen Reichtum an Informationen und das nur auf Knopfdruck.  

Welche Rolle nimmt die Digitalisierung beim Generationenkonflikt ein?

Die Digitalisierung hat viele Vorteile mit sich gebracht. Briefe werden durch effizientere Mails ersetzt. Informationen sind jederzeit und fast überall abrufbar. Die Menschen sind weitaus mobiler.

Der Aktionsradius für junge Menschen, um Arbeit zu finden, wurde praktisch auf die gesamte Welt ausgeweitet. Die dafür nötigen finanziellen und praktischen (Fahrgelegenheiten) Mittel sind fast immer vorhanden.

Heutzutage gibt es weitaus mehr Anlaufstellen als vor 50 oder 60 Jahren, die Hilfe für junge Menschen bereitstellen. Die Generation 50 plus musste sich deshalb fast alle Informationen selbst besorgen. Die Digitalisierung gab es schon, aber nicht in jenem Ausmass wie heute. Reisen war teuer und die finanziellen Mittel eingeschränkt.  

Klimawandel ist einer der heftigsten Streitpunkte überhaupt!

Der Grossteil der Millennials macht die Generation 50 plus und älter für den Klimawandel verantwortlich. Diese Menschen haben aber nach dem 2. Weltkrieg die Welt wiederaufgebaut, ihr Struktur und Organisation gegeben und die Wirtschaft wieder zum Laufen gebracht.

Spätere Generationen, denen es bereits besser ging, wollten immer mehr, mehr verdienen, noch mehr Fahrzeuge, Flugzeuge, etc. immer weiter, immer höher, immer tiefer reisen (Länder, Meere, Weltall, etc.).

Das bleibt leider nicht ohne Folgen! Traditionelle Materialien wie Holz, Glas, Stoffe waren nicht mehr "in" und so wurde mehr Energie verschwendet und Stoffe wie Plastik produziert, die schädlich für die Umwelt sind. Gerade die Jugend ist es meistens, die aus falsch verstandenen Motiven Kosten sparen will (Serviceleiter auf Schiffen, Abteilungsleiter Reedereien, etc.) und Plastik ins Meer werfen lässt.

Aber auch Reiseveranstaltern, Reiseleitern, etc. ist es mittlerweile egal, ob die Touristengruppe, für die sie verantwortlich sind, ihren Müll am Fusse der Pyramiden zurücklassen oder am Strand von Mallorca alles kaputtschlagen.

Nach "Fridays for Future" sehen die Plätze oft aus wie Müllhalden! Da ist die Verärgerung der älteren Generation verständlich! 

Sind die Vorhaltungen berechtigt?

Neid und Eifersucht hat es immer gegeben und wird es auch immer geben, ebenso den Generationenkonflikt. Im Tierreich gibt es das nicht. Warum? Die Tiere folgen strickten, lebensnotwendigen Regeln, deshalb funktioniert das Zusammenleben. Und weshalb dann bei den Menschen nicht mehr?

Die Regeln des Zusammenlebens beinhalten auch ein gewisses Mass an Respekt. Diese wurden in den letzten Jahrzehnten immer mehr aufgeweicht. Ein Grossteil des Respektes ging dabei verloren.

Jede Generation lebt in einer teilweise anderen Zeit mit anderen Lebensumständen. Daher ist es nur natürlich, dass sich auch die Ansichten nicht immer decken.

Aber es gab noch nie ein solch manchmal schon lebensgefährdendes Verhalten der Jugend (bei Rot über die Kreuzung, Fenstersturz, Brücken- und Zugspiele, Autorennen mit voll besetzten Rettungswagen, etc.)! 


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