6 Tipps um das Gedächtnis im Alter zu trainieren

Namen vergessen, Schlüssel verlegt oder Einkaufszettel unauffindbar? Mit einfachen Übungen lässt sich das Gedächtnis gezielt aktivieren.
Übungen zur Konzentration
Gedächtnis trainieren (Bild iStock)

Tipp 1: Musik aktiv nutzen oder Texte bewusst lernen
Das Gehirn bleibt leistungsfähig, wenn es regelmässig gefordert wird. Besonders effektiv ist das Zusammenspiel aus Musik, Sprache und Bewegung – genau das passiert beim Musizieren. Wer kein Instrument spielt, kann alternativ Songtexte auswendig lernen und wiederholen.

Diese Form des Trainings aktiviert verschiedene Hirnareale gleichzeitig und stärkt langfristig die Merkfähigkeit. Auch das bewusste Mitsingen im Alltag kann ähnliche Effekte haben. Mit zunehmenden Alter verändert sich das Gehirn. Wer sein Gedächtnis trainiert und sich offen neuen Herausforderungen stellt, bleibt fit im Kopf. Erfahren Sie in unserem Beitrag Fit im Kopf – Gedächtnis stärken leicht gemacht mehr dazu. 

Tipp 2: Kleine Ballübungen mit grosser Wirkung
Ein Ball reicht völlig aus, um Reaktion und Konzentration zu trainieren. Wer ihn wirft und wieder auffängt, trainiert Augen-Hand-Koordination, Aufmerksamkeit und Bewegungssteuerung gleichzeitig.

Was simpel wirkt, fordert das Gehirn stark, weil mehrere Prozesse parallel ablaufen müssen. Schon wenige Minuten täglich reichen aus, um die geistige Reaktionsfähigkeit zu verbessern.

Tipp 3: Gefühle bewusst zulassen und erinnern stärken
Emotionen sind ein zentraler Verstärker für Erinnerungen. Ereignisse, die mit starken Gefühlen verbunden sind, bleiben deutlich länger im Gedächtnis gespeichert.

Wer bewusster erlebt und Emotionen nicht unterdrückt, unterstützt automatisch seine Gedächtnisleistung. Auch Freude, Überraschung oder Traurigkeit können dabei helfen, Erinnerungen zu festigen. Mehr zum Thema Alter und Psyche lesen Sie bei therapie.de 

Tipp 4: Gehen als mentales Training nutzen
Schon alltägliches Gehen kann ein effektives Gehirntraining sein. Unterschiedliche Wege, Untergründe und Bewegungsabläufe fördern Orientierung, Gleichgewicht und Wahrnehmung.

Wer dabei zusätzlich bewusst die Umgebung beobachtet, stärkt Konzentration und geistige Flexibilität. Bewegung und Denken werden so direkt miteinander verknüpft.

Tipp 5: Rätsel, Sudoku und Kopfrechnen einsetzen
Kreuzworträtsel oder Sudoku sind mehr als Zeitvertreib – sie trainieren logisches Denken und Aufmerksamkeit.
Auch im Alltag lässt sich das Gehirn aktiv halten, etwa beim Kopfrechnen im Supermarkt oder beim Schätzen von Preisen. Diese kleinen Übungen lassen sich problemlos integrieren und wirken langfristig.

Tipp 6: Soziale Kontakte bewusst pflegen
Der Austausch mit anderen Menschen ist eines der wirksamsten Gehirntrainings überhaupt. Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und soziale Begegnungen aktivieren Sprache, Gedächtnis und Emotion. Wer regelmässig in Kontakt bleibt, hält sein Gehirn automatisch aktiver und flexibler.

Mehr zu Aktivitäten im Alter lesen sie hier: https://www.dosb.de/aktuelles/news/detail/richtig-fit-ab-50-aktiv-und-bewegt-aelter-werden


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