Gehirngesundheit
Demenz: Aktive Massnahmen zur Demenzprävention
Demenz: Aktive Massnahmen zur Demenzprävention
Demenz, wie sich das Krankheitsbild zeigt
Unter Demenz versteht man kein einzelnes Leiden, sondern ein Zusammenspiel verschiedener Symptome, die gemeinsam auftreten. Typisch sind Veränderungen im Gedächtnis, in der Sprache und im Denken. Betroffene wirken im Alltag zunehmend unsicher, verlieren Orientierung oder zeigen ungewohnte Verhaltensweisen.
Bleiben diese Einschränkungen über längere Zeit bestehen und verstärken sich, sprechen Fachleute von einem dementiellen Syndrom. Dazu gehören unterschiedliche Formen wie Alzheimer oder vaskuläre Demenz. Einen verständlichen Überblick bieten unter anderem die Informationen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft sowie die Alzheimer Forschung Initiative.
Massnahmen, die vorbeugend wirken können
- Soziale Beziehungen aktiv leben
Regelmässiger Kontakt zu anderen Menschen wirkt wie Training für das Gehirn. Gespräche, gemeinsame Aktivitäten oder ehrenamtliches Engagement halten geistig beweglich und fördern Struktur im Alltag.
Auch Gesundheitsorganisationen weisen darauf hin, dass soziale Einbindung ein wichtiger Schutzfaktor für die geistige Gesundheit sein kann. Lesen Sie dazu den informativen Artikel der Alzheimer-Forschung: Einsamkeit und Demenz: Wie soziale Kontakte schützen.
Wer aktiv bleibt und sich austauscht, stärkt nicht nur das soziale Umfeld, sondern reduziert häufig auch Stress – ein Faktor, der sich positiv auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirken kann.
- Geistige Aktivität als Training
Das Gehirn bleibt leistungsfähiger, wenn es regelmässig gefordert wird. Lesen, Rechnen, kreative Tätigkeiten oder strategische Spiele können helfen, mentale Strukturen zu stabilisieren.
Besonders wirksam ist es, Neues zu lernen etwa eine Sprache, ein Instrument oder komplexere Denkaufgaben im Alltag. Auch kleinere Routinen wie das Planen von Reisen oder das Lösen von Rätseln tragen dazu bei, geistig flexibel zu bleiben.
Mit Gedächtnistraining und Gehirnfitness geistig vital bleiben. Gehirnfitness ist eine Kombination aus Bewegungs- und Gedächtnistraining. Die Übungen tragen zum Erhalt der mentalen Leistungsfähigkeit bei. Mehr erfahren.
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- Ernährung als Schutzfaktor fürs Gehirn
Eine ausgewogene, mediterran geprägte Ernährung wird häufig mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für neurodegenerative Erkrankungen in Verbindung gebracht. Viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Fisch und hochwertige Pflanzenöle gelten als besonders günstig.
Fit im Kopf: Ernährung für ein starkes Gehirn. Mit zunehmendem Alter lässt die geistige Leistungsfähigkeit nach. Die richtige Ernährung kann Ihr Gedächtnis jedoch gezielt unterstützen. Brain Food.
Gleichzeitig sollte stark verarbeitete Kost reduziert werden. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr spielt eine zentrale Rolle für die Konzentrationsfähigkeit.
- Bewegung und körperliche Aktivität
Regelmässige Bewegung unterstützt nicht nur Herz und Kreislauf, sondern wirkt sich auch positiv auf das Gehirn aus. Spaziergänge, leichtes Training oder Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren fördern Durchblutung und mentale Leistungsfähigkeit. Bewegung und Demenz: Wie Sport das Gehirn schützt.
Viele Menschen profitieren davon, Bewegung bewusst in den Alltag einzubauen, etwa durch kurze Wege zu Fuss oder feste Aktivitätszeiten pro Woche.
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