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5 Tipps für ein längeres Leben

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Laufen ist gut, joggen wäre noch besser.

Abraham Lincoln hat den legendären Satz gesagt: „Es sind nicht die Jahre in deinem Leben, die zählen, sondern das Leben in deinen Jahren.“ Aber weshalb kann man nicht beides haben? Mit verbesserten medizinischen Möglichkeiten und einem grösseren Wissen können Menschen heutzutage länger und gesünder leben. Folgende 5 Tipps helfen, wie "huffingtonpost.de" schreibt.

1. Legen Sie die Fernbedienung weg.
Sie wissen es doch selbst: Je länger Sie vor dem Fernseher oder dem Computer sitzen, desto weniger können Sie sich losreissen, um ein bisschen Sport zu machen. Dabei gibt es eine beunruhigende Studie darüber, was das zur Folge haben kann: In Australien wurden 8800 Erwachsene ohne Herzprobleme begleitet, um herauszufinden, ob es eine Korrelation zwischen TV-Konsum und einem verfrühten Tod gibt. Und siehe da: Es gibt sie. Studienteilnehmer, die vier oder mehr Stunden am Tag vor dem Fernseher verbachten, hatten eine fast 50 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, vorzeitig zu sterben, als die, die ihren Konsum auf unter zwei Stunden beschränkten. Forscher haben kalkuliert, dass jede zusätzliche Stunde Fernsehen die Sterbewahrscheinlichkeit (egal mit welcher Ursache) um elf Prozent erhöht. 

2. Essen Sie jeden Tag eine Handvoll Nüsse.
In den letzten Jahren war viel die Rede von den Vorteilen der sogenannten Omega-3-Fettsäuren und ihrer positiven Wirkung auf die (Herz-)Gesundheit. Wenn Sie die fürchterlich schmeckenden Fischöl-Kapseln nicht ertragen, sollten Sie Nüsse in Ihren täglichen Speiseplan einbauen. In einer Langzeitstudie über 30 Jahre haben Forscher aus Harvard herausgefunden, dass Menschen, die jeden Tag Nüsse assen, ein um 20 Prozent geringeres Risiko hatten, während der Studienlaufzeit zu sterben, als die, die keine assen. Je öfter sie die Nüsse zu sich nahmen, desto geringerer ihr Sterberisiko. Experten zufolge sind es die cholesterin-regulierenden Eigenschaften der Nüsse, die massgeblich für ihre positive Wirkung auf die Lebenserwartung sind. Es lohnt sich also, ein paar Walnüsse über das morgendliche Müesli zu streuen oder Mandeln in den Salat zu hacken, um die Chancen auf ein längeres, gesünderes Leben zu erhöhen.

3. Halten Sie sich bei rotem Fleisch zurück.
Es ist ok, sich ab und an ein Steak zu gönnen oder im Burger-Restaurant vorbeizuschauen. Aber Sie sollten es nicht übertreiben. Einer Studie zufolge hatten Männer und Frauen, die ansonsten an keiner Krankheit litten, eine grössere Wahrscheinlichkeit, am Herzen oder an Krebs zu erkranken, wenn sie regelmäßig der roten Fleischeslust frönten. Täglich rotes Fleisch auf dem Tisch zu haben, erhöhte das Sterberisiko um 13 Prozent, verarbeitetes Fleisch sogar um 20 Prozent. Verarbeitetes Fleisch, also beispielsweise Hot Dogs oder Fleischgerichte, scheint eine nicht unerhebliche Rolle bei Krebs und Herzerkrankungen zu haben. Die gute Nachricht ist: Rotes Fleisch mit anderen Proteinen zu ersetzen - beispielsweise durch Fisch oder Hühnchen -, kann Ihr Sterberisiko wieder senken.

4. Gehen Sie laufen.
Die positiven Sofortwirkungen von Sport sind bekannt - die Endorphin-Ausschüttung, der klare Kopf, der niedrigere Blutdruck zum Beispiel. Aber kaum einer macht sich - über den Gewichtsverlust hinaus - Gedanken über die langfristigen Effekte. Hier sind gute Neuigkeiten für die Läufer da draussen - und Motivation für alle anderen: Dänischen Forschern zufolge ist Joggen der Schlüssel zu einem längeren Leben. "Wir können mit Sicherheit sagen, dass Joggen die Langlebigkeit erhöht", sagt Experte Peter Schnohr. "Das Gute daran ist: Sie müssen nicht so furchtbar viel tun, um den Langfrist-Nutzen abzugreifen." Schnohr hat eine Studie gemacht, der zufolge Joggen die Lebenserwartung bei Männern über sechs Jahre und bei Frauen über fünf Jahre erhöht, wenn sie pro Woche ein bis zweieinhalb Wochen laufen. Das sollte reichen, um uns zum Laufen zu bewegen... Und falls nicht: Hier sind noch mal 25 gesammelte gute Gründe.

5. Meditieren Sie.
Eine Studie der Universität Kalifornien hat ergeben, dass Menschen, die regelmäßig meditieren, einen höheren Telomerase-Spiegel haben. Dieses Enzym ist verantwortlich für die Länge der sogenannten Telomere am Ende Ihrer Chromosomen, die das Altern beeinflussen. Eine weitere Studie brachte zu Tage, dass Krebspatienten, die über Jahre hinweg Meditation mit weiteren gesunden Lebenswandel-Änderungenkombinierten, ebenfalls ihre Telomere verlängern konnten. Außerdem ist Meditation ein hervorragendes Mittel, um Stress zu bewältigen und den Blutdruck zu regulieren - und das wiederum kann Sie vor zahlreichen Krankheiten bewahren.

www.huffingtonpost.de



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