Stoffwechsel
Bauchfett reduzieren: Diese Strategien funktionieren
Bauchfett reduzieren: Diese Strategien funktionieren
Strategien für den Alltag. Intelligente Strategien gegen Bauchfett
Bauchfett gilt als besonders resistent gegenüber den meisten Versuchen, es loszuwerden. Wenn Sie sich hingegen mit der Funktionsweise Ihres Stoffwechsels vertraut machen, haben Sie gute Chancen auf eine deutliche Verbesserung.
Bei einer Gewichtszunahme macht sich Fett meist zuerst am Bauch bemerkbar und verschwindet dort bei einer Gewichtsabnahme zuletzt. Dabei ist seine Entstehung bei Weitem nicht nur eine Frage von reichhaltigem Essen beziehungsweise zu vielen Kalorien.
Bauchfett ist ein höchst aktives Fettgewebe, das hormonell beeinflusst wird. Das Stresshormon Cortisol ist massgeblich an der Einlagerung beteiligt. Sowohl ein regelmässig schwankender Blutzuckerspiegel als auch eine Insulinresistenz (verminderte Insulinwirkung) und erhöhte Entzündungswerte stehen im Zusammenhang mit Bauchfett.
Sollten Sie zudem beruflich bedingt viel sitzen müssen, ist Ihr Körper daran gewöhnt, mehr zu speichern als zu verbrennen.
Intelligente Strategien gegen Bauchfett basieren darauf, sich zunächst selbst zu beobachten und die eigenen individuellen Energiephasen kennenzulernen. Zeiten, in denen Sie besonders leistungsfähig sind, stehen für eine effiziente Arbeitsweise Ihres Körpers. Hier lassen sich Bewegungseinheiten integrieren oder Mahlzeiten planen, die ballaststoff- und proteinreich sind, damit Ihr Blutzuckerspiegel stabil bleibt.
Eine weitere Stellschraube, an der Sie effektiv ansetzen können, ist Ihr Schlaf. Zu wenig davon bedeutet Stress für Ihren Körper und ist an der Einlagerung von Fett am Bauch massgeblich mitbeteiligt. Kombinieren Sie ausreichend erholsamen Schlaf mit Bewegungseinheiten, damit Sie Fett gezielt verlieren.
Praxistaugliche Mikrobewegung mit Abwechslung
Bewegung ist und bleibt ein zentraler Faktor auf dem Weg, Ihr Bauchfett zu reduzieren. Häufig quälen sich Menschen stundenlang im Fitnessstudio oder beim Joggen, ohne nennenswerte Erfolge zu sehen. Moderne und dabei praxistaugliche Bewegungseinheiten, die sowohl abwechslungsreich als auch in Ihren Alltag integrierbar sind, helfen deutlich besser.
Nutzen Sie dazu kurze Trainingseinheiten, die effektiv sind und Ihren Stoffwechsel aktivieren.
Hoch im Kurs steht ein Konzept, das kurze und besonders intensive Bewegungsimpulse in Ihren Alltag integriert. Ein Beispiel: Wenn Sie täglich zwei Stockwerke in Ihre Wohnung oder ins Büro gehen müssen, dann steigen Sie die Treppen einer der beiden Etagen sehr schnell und bringen Ihren Kreislauf in Schwung. Sie gehen nach dem Mittagessen gerne spazieren? Erhöhen Sie zwischendurch immer wieder erheblich das Tempo im Wechsel mit Ihrer normalen Geschwindigkeit.
Auch kurze Kraftübungen in Pausenzeiten sind optimal. Solche Mikrobewegungseinheiten führen dazu, dass der Stoffwechsel immer wieder aktiviert wird, ohne dafür erst eine reguläre Trainingseinheit planen zu müssen.
Wenn Sie gerne zusätzlich Sport treiben wollen, sind auch Apps eine gute Idee. Viele bieten konkrete Trainingspläne, die Sie an Ihr individuelles Leistungsniveau anpassen können, und helfen Ihnen durch eine motivierende Erinnerungsfunktion, dranzubleiben. Die Devise bei allem ist nicht, dass Sie sich perfekt und stundenlang bewegen, sondern dass Sie sich überhaupt bewegen – und das möglichst gerne und in kleinen regelmässigen Abfolgen.
Ernährung – gute Planung statt strenger Verzicht
Ernährungstipps sind meist eher unerfreulich und basieren viel zu oft auf Verzicht. Das ist im Alltag kaum dauerhaft umsetzbar und grundsätzlich auch nicht nötig. Flexibilität ist der wichtigste Faktor, der in Ihrer Ernährung im Idealfall Platz haben sollte. Gestalten Sie Ihre Mahlzeiten so, dass sie Ihnen schmecken und Ihnen so viel Energie wie möglich bieten. Essen ist dazu gedacht, Ihren Stoffwechsel zu unterstützen – das geht auch mit viel Genuss.
Ein hilfreicher Ansatz hierbei ist das gezielte Einsetzen von Kohlenhydraten. Zeiten mit viel Bewegung verkraften deutlich mehr Kohlenhydrate auf Ihrem Teller als gemütliche Tage auf der Couch. Passen Sie Ihre Mahlzeiten ein wenig an Ihre Bewegung an, so halten Sie zudem Ihren Blutzuckerspiegel stabil und vermeiden das Einlagern von Bauchfett.
Hilfreich für die Reduzierung von Bauchfett ist die Verteilung Ihrer Mahlzeiten auf zwei bis drei Hauptmahlzeiten am Tag. Diese sollten Sie ausreichend satt machen und wenig hochverarbeitete Produkte enthalten. So bleibt Ihr Blutzucker stabil und das Bauchfett hat eine Chance, sich zu verringern. Snacken über den Tag verteilt oder der lange verbreitete Mythos von vielen kleinen Mahlzeiten am Tag sind hingegen hinderlich.
Erholung und Stressvermeidung
Chronischer Stress gilt als besonders problematisch, weil er zu Heisshunger führt und die Sättigungshormone durcheinanderbringt. Die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol können Sie mit gezielten Entspannungs- und Atemübungen deutlich senken und so Ihren Stresspegel reduzieren.
Auch zu wenig oder qualitativ schlechter Schlaf sowie insgesamt unzureichende Erholungsphasen im Alltag sind hinderlich. Die Erhöhung der Stresshormone führt meist zu einer vermehrten Kalorienaufnahme und einer gestörten Fettregulierung, die sich im Bauchbereich als sogenanntes viszerales Fett bemerkbar macht.
Dranbleiben ist bei allem die wichtigste Stellschraube. Bauchfett reduzieren basiert nicht auf Selbstkasteiung, sondern auf einem Finetuning Ihres Lebensstils, in einer Form, die für Sie in Ihrem Alltag gut umsetzbar ist und keine übermässige Überwindung kostet.
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