REISEN IM RUHESTAND
Darum lohnt sich im Urlaub eine Kreditkarte für Rentner
Steht der Urlaub vor der Tür, gehört nicht nur das Kofferpacken zu den wichtigen Reisevorbereitungen. Wer im Ruhestand auf Reisen geht, sollte ebenfalls herausfinden, welche Zahlungsmittel am Urlaubsort empfehlenswert sind. So kann es etwa ohne eine Kreditkarte für Rentner schwierig werden, vor Ort ein Auto zu mieten.
Bar und mit Karte – die Zahlungsmittel in der Eurozone
Österreich, Italien und Spanien gehören zu den beliebten Reiseländern für Senioren. Was alle drei gemeinsam haben? Urlauber können bequem mit dem Euro bezahlen. Dementsprechend brauchen sie vor Ort kein Geld zu wechseln.
Kleine und größere Einkäufe sowie Rechnungen in Restaurants lassen sich bar oder mit Karte begleichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Girocard oder eine Kreditkarte für Rentner gezückt wird. Bei beiden Varianten fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Zumindest dann nicht, wenn das Reiseziel zur Europäischen Union gehört.
Jedoch gibt es auch Euro-Länder außerhalb der EU. Etwa Montenegro oder Kosovo. Hier können bei der Kartenzahlung Extra-Gebühren erhoben werden. Gleiches gilt für EU-Länder, die eine andere Landeswährung als den Euro haben. Dazu gehören Deutschlands Nachbarn und damit häufige Ziele für eine Kurzreise: Polen und Tschechien.
Vorsicht vor Umrechnungsgebühren bei Kartenzahlung
In den Reiseländern ohne den Euro als offizielle Währung können sowohl beim Geldabheben als auch beim Bezahlen mit Karte weitere Gebühren drohen. Und zwar dann, wenn der geforderte Betrag sofort in Euro umgerechnet wird.
Das geschieht meist zu einem festen Wechselkurs – und einem deutlichen Kursaufschlag. Das bedeutet, dass hohe Umrechnungsgebühren die Urlaubskasse unnötig belasten.
Um das zu vermeiden, lohnt es sich, in Nicht-Euro-Ländern in der Landeswährung zu bezahlen. Diesen Wunsch können Senioren jeweils an der Kasse äußern. Alternativ heben sie im Urlaub Bargeld am Automaten ab und zahlen damit.
Tipp: Wer mit einer Kreditkarte für Rentner im Nicht-Euro-Ausland Bargeld abheben möchte, sollte sich zunächst einen Überblick über mögliche Abhebungsgebühren verschaffen. Ebenso lässt sich bei der Hausbank erfragen, ob diese mit Partnerbanken im Zielland zusammenarbeitet, bei denen Abhebungen kostenfrei sind.
Die Kreditkarte als Nummer-1-Zahlungsmittel im außereuropäischen Ausland
Auch Thailand oder die USA üben als Urlaubsparadiese auf viele Senioren eine beinahe magische Anziehungskraft aus.
Allerdings sollten sie vor Reiseantritt wissen: Mit der in Europa gängigen Girocard kommen sie im außereuropäischen Ausland nicht weit. Denn verfügt diese nicht über die weltweit gültige Maestro-Funktion – die am 1. Juli 2023 eingestellt wurde – klappt weder das bargeldlose Bezahlen noch das Geldabheben.
Daher empfiehlt sich etwa bei einer Reise in die Vereinigten Staaten die Kreditkarte für Rentner als Zahlungsmittel. Vorzugsweise ein Modell, das weltweit gebührenfreie Zahlungen ermöglicht.
Wer beim Bezahlen im Urlaub nicht ständig nach der Kreditkarte in der Geldbörse suchen möchte, kann alternativ sein Smartphone zücken. Die Voraussetzungen: Das Gerät muss über eine aktive NFC-Technologie sowie eine App wie Google Pay oder Apple Pay verfügen.
Wird die Kreditkarte nun in der App hinterlegt, kann sie für das Bezahlen per Smartphone genutzt werden. Wichtig ist jedoch, dass im Vorfeld das Auslandslimit freigeschaltet wird. Denn dieses setzt so manche Bank aus Sicherheitsgründen auf Null. Die Freischaltung können Senioren bequem beim Online-Banking erledigen.
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