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Deshalb ist Rudern so gesund  

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Die Gesundheit durch Rudern fördern (Bild Emily Bauman on Unsplash)

Das Fortbewegen eines Wasserfahrzeugs durch menschliche Muskelkraft hat es ganz schön in sich.

Muskelgruppen an Beinen, Armen, Rumpf und Rücken werden beim Rudern trainiert.  

Der Sport auf dem Wasser kann noch im hohen Alter erfolgen, denn die flüssigen Bewegungen sind sehr gelenkschonend. 

Die Gesundheit durch Rudern fördern
Mit der Sportart Rudern lässt sich die allgemeine Fitness und das Wohlbefinden steigern. Das aquatische Training beansprucht Ober- und Unterkörper besonders optimal. Vielzählige Muskelgruppen müssen zusammenarbeiten, um das Boot voranzutreiben. Die Ausdauer und Kraft nehmen bereits nach ein paar Einheiten zu.

Wird das Ganzkörpertraining regelmässig absolviert, werden Sie schnell neue Kräfte entwickeln können. Durch die sportliche Betätigung werden Stresshormone abgebaut und Glückshormone freigesetzt. Zudem bietet Rudern einen unterhaltsamen Zeitvertreib an der frischen Luft, der im Team ausgeführt den Mannschaftsgeist auf eine neue Ebene katapultiert. 

Mehr Fitness mittels Wassersport 
Beim Rudern werden über 80 Prozent der Muskulatur beansprucht. Ein Grossteil der Kraft kommt aus den Beinen und aus dem Oberkörper. Lediglich 10 Prozent tragen die Arme dazu bei. 

Die Bewegungen sind fliessend und deshalb schonend zu den Gelenken. Das Verletzungsrisiko ist bei dieser Sportart gering. 

Durch das Rudern lässt sich das Herz-Kreislauf-System stärken sowie die Ausdauer und Kraft allmählich steigern. Das Erhöhen der Schlagfrequenz trainiert die Ausdauer, etwas mehr Widerstand hingegen sorgt für mehr Kraft. 

Rückenschmerzen mit Sport auf dem Wasser therapieren 
Rudern ist sehr gelenkschonend, da keine harten Schläge auf die eigenen mechanischen Verbindungen treffen. Vor allem Bürojobs sind wegen der sitzenden Tätigkeit am Computer Gift für die Wirbelsäule.

Wenn Sie Probleme mit dem Rücken haben, ist Rudern die ideale Sportart, um Schmerzen in diesem Bereich zu lindern.

Durch die verschiedenen Bewegungen wird die Muskulatur an Rumpf und Rücken gestärkt und die Wirbelsäule stabilisiert. Nicht nur die aussen liegenden Fasern müssen Arbeit verrichten. Bei dem Training auf dem Wasser oder mit einem Rudergerät stärken Sie die Tiefenmuskeln ebenfalls. 

Ein Sport zum Abnehmen 
Ein weiterer Vorteil der Sportart ist der hohe Kalorienverbrauch. Rudern ist im Vergleich mit anderen Ausdauersportarten ein wahres Abspeck-Training. Das Beanspruchen der verschiedenen Muskelpartien verbraucht eine Menge an Energie.

Bei einem Training von normaler Intensität verbrennen Sie um die 400 bis 600 Kilokalorien in der Stunde. Anspruchsvollere Übungsstunden verschlingen auch schon mal das Doppelte. Die nächste Mahlzeit kann damit ruhig deftig ausfallen. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ersetzt das Rudern aber nicht. 

Wann ist man zu alt für das Rudern?
Für die Sportart Rudern gibt es keine Altersbeschränkung. Das Ganzkörpertraining kann von Jung und Alt absolviert werden. Aufgrund des geringen Verletzungsrisikos und der gelenkschonenden Bewegungen steht dem Sport auf dem Wasser auch jenseits der 70 nichts im Weg. 

Was muss man beim Rudern beachten? 
Das Rudern sollte über fliessende Bewegungen erfolgen, damit die Gelenke nicht sonderlich beansprucht werden. Führen Sie den Sport in der Intensität aus, die Sie eine Zeit lang durchhalten können.

Die Effektivität des Trainings hängt auch von der Sitzposition und einer guten Kraftverteilung zwischen Beinen und Armen ab. 

Wo kann ich rudern?
Mit einem Rudergerät können Sie den Sport daheim betreiben. Das Rudern auf dem Wasser ist allerdings deutlich gesünder, da eine bessere Versorgung mit Sauerstoff gewährleistet wird und sportliche Betätigung an der frischen Luft zu mehr Wohlbefinden beiträgt.

Sie können auch einem Verein beitreten und das Rudern im Team professionell betreiben. Ein Bootsverleih kann ebenso genutzt werden.