Hormonrhythmus steuern: Figur & Energie ohne Diät verbessern

Wenn Sie Ihren Hormonrhythmus steuern, können Sie den Stoffwechsel einstellen. Erfahren Sie, wie das klappt & welche Vorteile es bringt.
Hormonrhythmus steuern: Figur & Energie ohne Diät verbessern
Hormonhaushalt und Achtsamkeit (Bild: iStock)

Hormonrhythmus steuern - hält Ihren Tag im Takt

Hormone sind Botenstoffe. Sie passen den Rhythmus des Körpers je nach Tageszeit an. Dabei steuern sie die Stoffwechselprozesse. Im Idealfall führt dies zu einem geregelten Biorhythmus. Also dazu, dass der Mensch abends müde in einen gesunden Schlaf sinkt und am Tag Lust auf Bewegung hat. Auch für eine gute Verdauung, einen gesunden Hunger am Mittag und ein emotionales Gleichgewicht sind die Hormone elementar.

Wie herausfordernd die Umstellung des Hormonhaushalts sein kann, merken wir an wichtigen Lebensschwellen. In der Pubertät zum Beispiel und am Übergang in die zweite Lebenshälfte, in den Wechseljahren. Was viele nicht wissen: Man kann den Hormonrhythmus steuern. Wenn Sie es richtig anstellen, lassen sich dadurch die Figur und das allgemeine Energielevel erheblich verbessern. Und das ganz ohne Diät.

So sollten Sie Ihre Ernährung umstellen

Sie wollen Ihren Hormonrhythmus steuern? Der erste wichtige Schlüssel für eine Neueinstellung ist eine ausgewogene Ernährung. Das bedeutet nicht, dass Sie deshalb hungern müssten. Vermeiden Sie aber einen zu hohen Anteil von Zucker und ungesunde Kohlehydrate. Das Problem an diesen beiden Stoffen: Sie führen zu starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels.

In der Folge muss der Körper Insulin ausschütten und diese Schwankungen wieder in den Griff bekommen. Insulin hat Auswirkungen auf viele andere Hormone. Sie fragen sich, wie Sie an dem Punkt steuernd eingreifen können? Am besten ersetzen Sie Kohlehydrate durch gesunde Fette mit Omega-3-Fettsäuren. Sie wirken sich nämlich positiv auf den Stoffwechsel aus und haben noch weitere positive Effekte.

Gute Lieferanten für gesunde Fette sind zum Beispiel:

  • Lachs, Hering, Thunfisch
  • Avocado, Sojabohnen
  • Olivenöl, Leinöl
  • Joghurt oder Butter aus Weidemilch

Optional kann die Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln hilfreich sein. Das ist insbesondere dort der Fall, wo eine ausreichende Vitaminversorgung gewährleistet werden soll. Wer genug frisches Obst und Gemüse zu sich nimmt, kann sich solche Präparate aber sparen. Sie möchten wissen, wie Ihre Vitaminversorgung und Ihr Hormonhaushalt aufgestellt sind? Ihr Hausarzt kann Sie dazu beraten und auch Diagnosen stellen.

Den richtigen Sport treiben und genug schlafen

Auch über regelmässige Bewegung können Sie Ihren Hormonrhythmus steuern. Der wichtige Punkt an der Stelle: Wählen Sie einen Sport aus, der Ihnen Spass macht. Regelmässige Trainings wie diese sorgen dafür, dass der Körper tagsüber aktiv ist und abends müde wird. Sie ermutigen den Körper dazu, gezielt den Tagesrhythmus zu regulieren.

Übertreiben sollten Sie es nicht. Zu langer Sport am Abend könnte ansonsten bewirken, dass Sie nachts wach sind. Entscheiden Sie sich besser für kurze Work-outs, die mit intensiver Anstrengung verbunden sind und maximal eine Stunde andauern. Ein gezieltes Krafttraining oder Liegestütze sind eine Möglichkeit.

Die andere Massnahme an der Stelle ist genügend Schlaf. Auf sieben bis acht Stunden pro Tag sollten Sie kommen. Sie fragen sich, warum das derart wichtig ist? Ihr Körper braucht die natürlichen Schlafphasen, um den Stoffwechsel in gesunden Wellen zu steuern. Sorgen Sie abends für eine dunkle Umgebung und für Ruhe.

Dann wird er das Schlafhormon Melatonin ausschütten. Räumen Sie Dinge, die an Arbeit erinnern, konsequent aus dem Zimmer. Stellen Sie Pflanzen auf. Hängen Sie schöne Kunst oder Fotografien aus dem Urlaub an die Wand. Sinneseindrücke wie diese geben den Menschen einen emotionalen Halt. Sie sorgen dafür, dass Sie einen angenehmen Eindruck aus dieser Welt in ihre Träume mit hineinnehmen.

Hormonrhythmus steuern - darauf achten Sie am Abend

Sie wollen den Hormonrhythmus steuern? Am Übergang zur Neueinstellung des Stoffwechsels sollten Sie auf Koffein und Nikotin verzichten. Diese Stoffe regen den Körper stark an. Das führt oft dazu, dass der Tagesrhythmus sich an die Aufnahme dieser Stoffe gewöhnt, anstatt sich auf die hormoneigene Steuerung zu verlassen.

Ein Verzicht auf Kaffee oder eine Zigarette ist Ihnen schwer möglich? Dann sollten Sie diese zumindest auf die erste Tageshälfte einschränken. Spätestens am Nachmittag sollten Sie darauf verzichten. Ansonsten hält der Einfluss bis in den Abend an. Der körperliche Übergang zur Nachtphase wird dadurch erschwert.

Ihnen fehlt etwas am Abend? Dann suchen Sie sich ein Ritual für den Abend. Sie können sich in Ruhe eine Tasse mit Lavendeltee zubereiten, einen kleinen Abendspaziergang unternehmen, meditieren oder eine Viertelstunde in einem schönen Buch lesen.

Mit achtsamen Ritualen wie diesen hören Sie nicht nur in sich hinein. Sie üben diese Tätigkeit zu einem festen Zeitpunkt aus. Damit führen Sie sich den Übergang von einer Phase des Tages zu einer anderen vor Augen. Der Körper nimmt dies wahr. Er nutzt den ruhigen Moment, um den Hormonrhythmus zu steuern, und stellt den Menschen auf einen gesunden Rhythmus ein. Das bringt Ihren Tag in einen guten Takt.


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