Gesundheit

Was ist der Unterschied zwischen Fasten und Diät?

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Mit Diäten oder Fasten zur Gewichtsreduktion. (Bild Jan Sedivy on Unsplash)

Die Begriffe Diät und Fasten werden häufig synonym gebraucht, dennoch besteht ein signifikanter Unterschied zwischen den beiden.

Dieser Artikel zeigt Ihnen die wichtigsten Fakten und erklärt den Unterschied zwischen Diät und Fasten.

Der Hauptunterschied zwischen Diäten und Fastenkuren
Der Hauptunterschied zwischen den beiden Begriffen besteht darin, dass unter Diät das Essen, häufig einer bestimmten Art von Kost, in regelmässigen Abständen aus gesundheitlichen Gründen zu verstehen ist, wohingegen unter Fasten die Praxis verstanden wird, während eines festgelegten Zeitraums keine Nahrung zu sich zu nehmen.

Diäten und Fastenintervalle zum Gewichtsverlust
Sowohl Diäten als auch Fastenzeiträume werden heute von vielen Menschen mit dem Ziel des Gewichtsverlustes angewandt. Beide Methoden sind einige der effektivsten Techniken, um eine Gewichtsreduktion zu erreichen.

Obwohl beide Begriffe in diesem Zusammenhang oft synonym verwendet werden, unterscheiden sich Diät und Fasten erheblich voneinander. Des Weiteren sind weder Diäten noch Fastenkuren zwangsläufig mit einer Gewichtsreduktion verbunden.

Diäten sind definiert als das Essen in regelmässigen Abständen, um das Körpergewicht zu erhöhen, zu verringern oder aufrechtzuerhalten.

Es geht bei einer Diät hauptsächlich darum, selektive Lebensmittel bewusst zu sich zu nehmen oder andere Lebensmittel bewusst zu meiden.

Einer Diät zu folgen, bedeutet, Nahrungsmittel kontrolliert zu sich zu nehmen. Dies kann sich sowohl auf die Art der verzehrten Nahrungsmittel, als auch auf die allgemeine Kalorienaufnahme beziehen.

Diäten als Teil eines körperlichen Regimes
Diäten werden oft als Teil eines körperlichen Regimes angesehen, dem Menschen folgen, die abnehmen, zunehmen oder ihr Gewicht halten möchten. Es gibt verschiedene Arten von Diäten, wobei die folgenden oft als Hauptkategorien angesehen werden:

-Fettarme Diäten
-Kohlenhydratarme Diäten
-Kalorienarme Diäten
-Diäten zur Linderung spezifischer Krankheitsbilder

Diese Diäten, die auf einer gemässigten Aufnahme von Kalorien oder Nährstoffen basieren, haben neben anderen Effekten den Effekt, dass sie beim Abnehmen hilfreich.

Das Ziel von Diäten ist es im Allgemeinen ein gesunder Lebensstil, der Menschen hilft, gesund zu Essen und die richtigen Nährstoffe für den Körper aufzunehmen.

Was bedeutet Fasten?
Fastenkuren haben ihren Ursprung im religiösen Bereich, obwohl Sie heute oft mit gesundheitlichem Hintergrund eingesetzt werden. Fasten im engeren Sinne bedeutet den Verzicht auf den Verzehr jeglicher Nahrungsmittel für einen bestimmten Zeitraum.

Bei traditionellen Fastenkuren wird daher nichts weiter als Wasser zu sich genommen. Tatsächlich sind während eines traditionellen Fastens kein Tee, keine Säfte, kein Kaffee und auch keine Früchte erlaubt.

Es gibt jedoch modifizierte Fastenkuren wie das Saftfasten oder Fruchtfasten. Hier wird die Nahrungsaufnahme, wie der Name bereits andeutet, auf die Aufnahme von Säften oder Obst beschränkt. 

Diäten und Fastenkuren aus gesundheitlichen Gründen
In der Ernährungsberatung werden häufig spezifische Diäten verschrieben, um die Symptomen bestimmter Krankheitsbilder lindern oder ihren Ursachen entgegenzuwirken.

Insbesondere in der Altersgruppe 50plus, in der ein erhöhtes Risiko für Herzkreislauferkrankungen besteht, kann ein Arzt oder ein Ernährungsberater eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten empfehlen, um das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes zu senken.

In der Alternativmedizin werden heute Fastenkuren wie das Saftfasten zur Reinigung des Körpers angewandt. Viele Menschen schwören ausserdem auf Intervallfasten zum Ziel der Gewichtsabnahme. Beim Intervallfasten werden ab einer bestimmten Tageszeit keine weiteren Kalorien mehr zu sich genommen.
 



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