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Worauf man bei einer Safari achten muss

Safari, Ferien, Urlaub

So wird die Safarireise zum Traumurlaub (Bild Aj. Robbie on Unsplash)

Eine Safari steht beim Reisewunsch der Gruppe 50plus weit oben auf der Wunschliste. Tiere, die man vielleicht bisher nur im Zoo gesehen hat, in ihrem natürlichen Umfeld zu erleben und vielleicht noch etwas in eine exotische Kultur eintauchen, so wird der Urlaub zu einem echten Abenteuer.

Ein Safaritrip will allerdings gut vorbereitet werden, damit er zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Anbieter auswählen
Eine gute Reise steht und fällt mit dem richtigen Anbieter. Aufgrund der steigenden Nachfrage gibt es auch zunehmend Angebote. Bei der Auswahl sollte man vorrangig auf die Erfahrung des Anbieters achten.

Zwar gibt es viele Anbieter, doch nur wenige sind auf Safaris in Afrika spezialisiert. Die Durchführung einer Safari erfordert allerdings viel Know-how.

Dazu gehört beispielsweise das Wissen über die Lebensweise der Tiere, damit auch die Gäste nicht in Gefahr gebracht werden und Informationen zu Naturschutzgesetzen, denn es soll nicht in die Lebensräume der Tiere eingegriffen werden.

Die infrage kommenden Anbieter sollten genau geprüft werden, vor allem welche Leistungen inkludiert sind. Es lohnt sich auch auf die Gruppengrösse zu achten.

Eine Safari mit einer kleinen Gruppe ist zwar etwas teuer, dafür sind die Gäste bei allen Touren immer in der ersten Reihe. Zudem ist es möglich auf individuelle Wünsche, wie gute Perspektiven für Fotos zu suchen, einzugehen.

Ausrüstung für unterwegs
Auf Safari verbringen die Gäste viel Zeit im Auto und müssen entsprechend gut ausgestattet sein. In Gepäck gehört in jedem Fall eine Kamera und eventuell auch ein Stativ.

Keinesfalls vergessen werden dürfen zusätzliche Speicherkarten und geladene Ersatzakkus. Gerade bei einem Abenteuer wie einer Safari sind innerhalb kürzester Zeit Hunderte Bilder geknipst und da stossen sowohl Speicherkarte als auch Akku rasch an ihre Grenzen.

Unterwegs können Powerbank und Ladekabel etwa für den Zigarettenanzünder ebenfalls nicht fehlen.

Nicht immer haben die Gäste die Kamera im Anschlag, damit die Tiere auch gut beobachtet werden können, sollte ein Fernglas ebenfalls zur Ausrüstung gehören.

In der Regel wird zwar Essen und Trinken von den Reiseanbietern für die Ausflüge zur Verfügung gestellt, zur Sicherheit sollte aber immer eine Trinkflasche und eine Lunchbox dabei sein.

Wer auch am Abend bzw. in der Nacht unterwegs ist, der sollte immer eine Taschenlampe im Gepäck haben.

Bei der Auswahl der Kleidung werden bei einer Safari die grössten Fehler gemacht. Obwohl es tagsüber in Afrika sehr heiss ist, können in der Nacht die Temperaturen in den einstelligen Bereich fallen.

Lange Hosen und ein warmer Pulli etwa aus Fleece sollten daher ebenfalls ein Teil der Ausrüstung sein.

Verhalten unterwegs
Bei einer geführten Safari sollten sich die Teilnehmer immer an die Guides halten. Bei Fragen oder Wünschen sollte mit ihnen Rücksprache gehalten werden.

Die Führer gehen gerne auf Sonderwünsche ein, die Gäste müssen aber auch respektieren, wenn aus Sicherheitsgründen etwa mit gefährlichen Tieren nicht auf Tuchfühlung gegangen werden kann.

Die Guides haben die Erfahrung, dass sie gefährliche Situationen sehr gut einschätzen können, bzw. sorgen dafür, dass die Gäste nicht in Gefahr sind.

Wer alleine in Nationalparks auf ausgewiesen Routen unterwegs ist, sollte sich ebenfalls an die offiziellen Anweisungen halten. Dazu gehört in erster Linie, dass die Gäste in den Parks die Fahrzeuge nicht verlassen sollten.

Mit einer Vorbereitung und, wenn sich die Gäste an die Regeln halten, kann eine Safari zu einer unvergesslichen Zeit werden.



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