Aktiv bleiben im Winter: Fit durchs ganze Jahr

Wie motivieren Sie sich?
Wie motivieren Sie sich? - (Foto von Kampus Production von Pexels)
Wenn es draußen besonders kalt ist und die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, werden selbst aktive Senioren gern einmal zu Stubenhockern.

Drinnen im Warmen ist es zwar schön gemütlich – der Gesundheit tun Sie damit jedoch keinen Gefallen. Wer sich zu wenig bewegt, verliert im Winter eher den Antrieb und wird zusätzlich träge. Außerdem kann sich dies auch schnell als überflüssige Pfunde auf der Waage bemerkbar machen. Achten Sie daher darauf, auch bei kalten Temperaturen regelmäßig vor die Tür zu gehen. Wir erklären, wie Sie es schaffen, zu jeder Jahreszeit aktiv zu bleiben.

Motivation finden

Machen Sie sich bewusst, warum es so wichtig ist, sich zu bewegen und welche Vorteile das bringen kann. So fällt es deutlich leichter, sich regelmäßig dazu zu motivieren, vor die Tür zu gehen. Zum einen hebt Sport die Stimmung – dies ist insbesondere relevant, wenn Sie dazu neigen, dem Winterblues zu verfallen und dem endlich etwas entgegensetzen möchten. Sport strengt zwar an, führt jedoch insgesamt langfristig dazu, dass Sie mehr Energie haben und ihr gesamtes Leben aktiver gestalten können. Außerdem ist es in unseren deutschen Breitengraden nicht so einfach, im Winter ausreichend mit Vitamin D versorgt zu sein. Dieses Hormon wird vom Körper selbst gebildet, wenn wir uns in der Sonne aufhalten, und ist wichtig für stabile Knochen sowie ein starkes Immunsystem. Je mehr Sie also draußen in der Sonne sind, umso mehr werden Ihre Speicher aufgeladen. Dennoch kann es sinnvoll sein, im Winter Vitamin D in Tabletten oder Tropfenform zusätzlich zu supplementieren. Zuletzt stärkt Bewegung das Herz-Kreislauf-System und hilft dabei, gesünder zu altern und länger zu leben. Wer ein gesundes Körpergewicht hält, hat außerdem meist weniger Gelenkprobleme und fühlt sich wohler im eigenen Körper. Führen Sie sich die positiven Auswirkungen der Bewegung immer wieder vor Augen – besonders dann, wenn Sie sich unmotiviert fühlen.

Raus in die Natur

Eine gute Möglichkeit, den Winter zu genießen, ist es, regelmäßig in den Wald oder einen Park zu gehen. So können Sie die Schönheit dieser Jahreszeit hautnah entdecken. Nehmen Sie sich Zeit, um die ersten Schneeflocken im Gesicht schmelzen zu lassen und im Frühjahr die Knospen an den Bäumen und Sträuchern zu feiern. Die Natur hat eine heilsame Wirkung auf Körper und Geist. Biochemische Prozesse, die zwischen Pflanzen und Pilzen stattfinden, entspannen und stärken die Abwehrkräfte. Radfahren ist im Winter für Senioren eher schwierig – auf glatten Flächen kann es passieren, dass Sie umfallen und sich verletzen. Besser geeignet sind lange Spaziergänge. Hier erfahren Sie, wie Sie sich dabei sicher bewegen können, ohne zu stürzen. Achten Sie dabei darauf, sich warm anzuziehen, um nicht zu unterkühlen. Dazu gehören eine warme Winterjacke – beispielsweise mit Daunen – und natürlich Mütze, Schal und Handschuhe. Bei Bedarf können Sie unter Ihre Alltagskleidung zusätzlich Thermo-Unterwäsche anziehen, um eine weitere Wärmeschicht zu schaffen. Optimal ist ein Outfit im Zwiebellook. Die Luftschicht zwischen den verschiedenen Kleidungsstücken wird nämlich zusätzlich erwärmt und verhindert das Frieren.

Home-Workouts für Senioren

Es gibt Tage, an denen schafft man es einfach nicht nach draußen. Zum Beispiel, weil es regnet oder es schlichtweg zu kalt und zu glatt ist. In diesem Fall können Sie sich jedoch weiterhin fit halten – mit praktischen Home-Workouts für zuhause. Hören Sie dabei auf Ihren Körper und wählen Sie die Bewegung, die Ihnen guttut. An manchen Tagen kann das ein anstrengendes Krafttraining sein, an anderen eher sanftes Seniorenyoga. Dieses hält übrigens nicht nur den Körper, sondern auch den Geist fit und flexibel. Wer gern Cardio-Training absolviert, kann sich auch ein Laufband oder einen Home-Trainer aufstellen. Die Bewegung an der frischen Luft ist natürlich immer vorzuziehen. Dennoch hilft das Home-Gym dabei, dranzubleiben und die Bewegung zum Teil des Alltags zu machen.

Eine Frage der Gewöhnung

Unser Körper hat die außergewöhnliche Fähigkeit, sich an sämtliche Umstände anzupassen. So ist es auch mit der Kälte. Je öfter Sie sich einem Kältereiz aussetzen, umso normaler und weniger unangenehm fühlt es sich irgendwann an. Nicht umsonst ist es eine wirksame Praxis, sich mit regelmäßigen kalten Duschen abzuhärten. Finden Sie also Rituale, die Sie regelmäßig zum Rausgehen animieren – mit der Zeit fällt es Ihnen immer leichter. So können Sie sich zum Beispiel an einem Tag in der Woche mit Freunden zum Spaziergang verabreden. Oder Sie machen es sich zur Gewohnheit, nach dem Mittagessen immer eine Runde nach draußen zu gehen. Bereits der regelmäßige Gang zum Supermarkt oder zum nächsten Café sind eine gute Möglichkeit, am Ball zu bleiben.

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