Die besten Tipps für straffe Haut

Es ist normal, dass die Haut altert.
Es ist normal, dass die Haut altert. - (Bild von Pana Kutlumpasis auf Pixabay)
Es ist ganz normal, dass die Haut im Laufe der natürlichen Alterungsprozesse erschlafft.

Dies gilt sowohl für die Gesichtshaut als auch die Haut am restlichen Körper.

Jedoch stehen einige effektive Methoden zur Verfügung, um die wieder Haut zu straffen. Im Bereich des Gesichts stellt beispielsweise das beliebte Fadenlifting eine großartige Maßnahme dar, mit der beeindruckende Ergebnisse erzielt werden können.

Viele Menschen leiden daneben jedoch auch an einem generell sehr schwachen Bindegewebe, welches sich in unschönen Dellen, Dehnungsstreifen und schlaffen Hautbereichen äußerst. Es ist jedoch ohne großen Aufwand möglich, das Bindegewebe zu stärken. Wie das am besten funktioniert und wodurch das Bindegewebe zusätzlich geschwächt wird, verrät der folgende Beitrag.

Das Bindegewebe – Was ist das überhaupt?

Im ersten Schritt ist festzuhalten, dass ein schwaches Bindegewebe und sämtliche Phänomene, die mit diesem einhergehen, wie Dehnungsstreifen, schlaffe Haut und störende Dellen, sowohl Frauen als auch Männer betreffen.

Das Bindegewebe ist dabei am gesamten Körper zu finden, darunter auch in den Organen, den Muskeln und den Knochen. Ein wichtiger Fachausdruck in diesem Zusammenhang lautet extrazelluläre Matrix. Bei dieser handelt es sich um das größte Körperorgan, welches zahlreiche essentielle Aufgaben erfüllt.

Die extrazelluläre Matrix sorgt etwa dafür, dass die Organe in Form gehalten werden und stellt einen wichtigen Schutz vor Beschädigungen dar. Daneben wird in ihr Wasser gespeichert, außerdem nimmt sie eine zentrale Rolle ein, wenn es darum geht, Krankheitserreger abzuwehren. Optimal funktionieren kann sie jedoch nur, wenn sich das Bindegewebe, welches auch als Faszien bezeichnet wird, straff und gesund ist.

Strafferes Bindegewebe – Die effektivsten Maßnahmen

Die wichtigste Regel für ein straffes Bindegewebe lautet: Viel trinken! Pro Tag sollten so mindestens zwei Liter Wasser getrunken werden, schließlich benötigt das Bindegewebe Flüssigkeit, um die einwandfreie Funktion des Stoffwechsels sicherzustellen.

Hinsichtlich der Ernährung sollten Milchprodukte, Kaffee, Zucker und Weißmehl so weit wie möglich reduziert werden. Wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass das Bindegewebe durch diese Lebensmittel geschwächt wird. Besser ist es, möglichst viele Vollkornprodukte, Pflanzenöle und grüne Gemüsesorten in die Ernährung zu integrieren, um das Bindegewebe zu stärken.

Daneben kommt der täglichen Bewegung eine große Bedeutung zu: Ob Radfahren, Tanzen, Schwimmen, Laufen oder zügiges Gehen – pro Tag sollte sich für mindestens 30 Minuten gezielt bewegt werden. Idealerweise wird das Bewegungsprogramm dabei im Freien ausgeführt, da die Faszien Sauerstoff benötigen, um elastisch und straff zu bleiben. Sinnvoll ist es außerdem, pro Woche mindestens zweimal Dehnübungen auszuführen, da diese verhindern, dass die Faszien verkleben oder verhärten, wodurch ihre Funktionsfähigkeit beeinträchtigt würde.

Für die Stärkung des Bindegewebes eignen sich auch Massagen hervorragend, ob im Gesicht oder am restlichen Körper. Diese sorgen dafür, dass das Bindegewebe, das vor allem durch Stress erschlafft und verhärtet, wieder gelockert wird.

Darunter leidet das Bindegewebe

Diejenigen, die ihr Bindegewebe so lange wie möglich straff und gesund halten möchten, sollten einige schlechte Gewohnheiten ablegen und einen aktiven Lebensstil pflegen. Um möglichst elastisch zu bleiben, benötigt das Bindegewebe vor allem die körperliche Aktivität.

Wird durch einen gezielten Fettabbau und ein intensives Training der Muskulatur den Alterungsprozessen nicht entgegengewirkt, gestaltet sich das Bindegewebe über kurz oder lang als ungesunde und weiche Masse. Ein schwaches Bindegewebe wird durch einen hohen Körperfettanteil und Übergewicht zusätzlich verstärkt, da sich die Fettzellen dann ungehindert ausdehnen. So entstehen unschöne Cellulite und Dehnungsstreifen.

Abonnieren Sie die besten Tipps und Angebote im wöchentlichen Newsletter.