Abnehmen

Gesund abnehmen ohne Hunger - so geht's!

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Reguläre Diäten sind oft nur ein kurzer Erfolg (Bild Fotolia)

Kalorien zählen, fasten bis der Magen knurrt und Verzicht auf alle Leckereien - gesund Abnehmen geht anders.

Mit steigernder Tendenz werden degenerative Erkrankungen registriert, genau wie pathologische Stoffwechselveränderungen. Diabetes, Arthritis, Herz-Kreislauferkrankungen und Überbelastungen des Bewegungsapparates verursachen jährlich Kosten in Milliardenhöhe.

Kaum zu schätzen sind die tatsächlichen Mehrkosten beim Energieverbrauch, denn Übergewicht ist eindeutig umweltschädlich. Experten schätzen, dass in Deutschland allein auf dem Weg zur Arbeit deutlich mehr als eine halbe Milliarde Kilogramm zu viel transportiert werden. Etwa 550’000 Tonnen müssen Autos, Strassenbahnen und Busse an jedem Arbeitstag zusätzlich bewältigen - nur durch das Übergewicht der Passagiere. Dadurch ist einer Hochrechnung folgend der Mehraufwand an Energie so hoch, dass damit eine Kleinstadt rund eine Woche versorgt werden könnte.

Reguläre Diäten sind oft nur ein kurzer Erfolg

Fast immer wird in Plänen zu einer Diät empfohlen, Kohlehydrate zu reduzieren oder ganz wegzulassen. Kurzfristig ist es auch durchaus möglich, auf lange Sicht gesehen aber wenig realistisch. Wird das streng limitierte Fasten beendet, setzt in der Regel der gefürchtete JoJo-Effekt ein, durch denn das mühsam verlorene Übergewicht ersetzt und oft um einige Kilo bereichert wird. Diese Art von Diät ist durchaus geeignet, vor dem Urlaub die Bikini-Figur ansehnlich zu gestalten. Um ein Leben lang auf alle Köstlichkeiten zu verzichten, ist der Anreiz aber ganz sicher nicht gross genug.

Mit einer cleveren Diät gesund abnehmen

Intermittierendes Fasten lautet die Zauberformel für Übergewichtige. Diese Form der Diät ist eine Lebensweise, der inzwischen etliche clevere Köpfe folgen. Darunter eine stattliche Gemeinde im US-amerikanischen Silicon-Valley, wo CEOs von Computergiganten und Software-Unternehmen zur Fan-Gemeinde gehören, auch der CEO von Facebook beispielsweise. Und diese Abmagerungskur ist einfach, effektiv und dauerhaft erfolgreich:

  • An 8 Stunden am Tag darf gegessen werden, was schmeckt.
  • Danach folgt eine Esspause von 16 Stunden.
  • Diese wird in die Nacht gelegt, sodass die Teilnehmer am imitierenden Fasten quasi nur das Frühstück ausfallen lassen. Diese Umstellung ist zumeist nach einer Woche vollzogen, sodass keine Hungerattacken auftreten.
  • Studien haben gezeigt, dass durch intermittierendes Fasten fast alle Erkrankungen rückläufig sind, inklusive Krebs, Diabetes oder Arteriosklerose.
  • Was darf beim intermittierenden Fasten gegessen werden?

In der achtstündigen Essphase ist quasi alles erlaubt, was schmeckt. Wer den Erfolg beim Abnehmen beschleunigen will, der sollte auf die bekannten Fettmacher verzichten, darunter Kuchen, Süssigkeiten, Chips oder die stark zuckerhaltige Limonade. Aber die Pizza ist ebenso gestattet, wie der Auflauf oder das Raclette. Es ist also nicht notwendig, Kalorien zu zählen.

Was darf in der Fastenperiode gegessen werden?

Nichts! Es sind auch keine Getränke erlaubt, mit der Ausnahme von einfachem Wasser. Zum Frühstück gibt es ein Glas davon, und dieses möglichst warm. Versuche haben gezeigt, dass ein Glas heisses Wasser eine ähnlich belebende Wirkung hat, wie wir es vom Kaffee gewohnt sind.

Was ist der Zweck dieser Esspause?

Generell hangeln wir uns von einer Mahlzeit zur nächsten durch den Tag. Mit allen Zwischenmahlzeiten und Snacks essen wir durchschnittlich mindestens bei sieben Gelegenheiten täglich. Dadurch kommen unsere Zellen nicht zur Ruhe, weil sie ständig neue Nahrung verarbeiten müssen. Wird den Körperzellen eine ausreichend lange Pause verschafft, können diese auch Selbstreparaturen und Wartungsarbeiten durchführen. Damit erklären Mediziner beispielsweise den frappanten Rückgang von Krebserkrankungen bei Personen, die sich durch intermittierendes Fasten ernähren.

 

 

 



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