SCHÖNHEIT

Graue Panther

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Färben oder nicht: Der Meinungsgraben verläuft unter anderem zwischen den Geschlechtern.

Manche werden schon ab 30 Grau. Heutzutage ist es üblich – bei Männern wie Frauen –, kosmetisch nachzuhelfen. Doch ist Färben wirklich nötig? Im "Blick am Abend" streiten sich zwei Journalisten darüber.

Grau oder nicht? An dieser Frage scheiden sich die Geister:

Pro
"Silver Ager tragen silbernes Haar! Blödsinn. Mit grauem Haar beginnt das Verschwinden, und man wird unsichtbar - zumindest als Frau. Beim starken Geschlecht ist es umgekehrt: Ergraute Männer wie Richard Gere oder Georg Clooney sind bei der Damenwelt höchst begehrt. Zumal es für mich nichts Peinlicheres gibt als Männer mit gefärbtem Haar. Meine Silberfäden kaschiert regelmässig mein Starfriseur Giancarlo. Darum ist er ein wichtiger Mann in meinem Leben. Wie alt ich bin? Gefühlte 40 und blond." Franca Siegfried

Kontra
"Nein! Ich bin ein Grau-Haar. Bewusst, konsequent, ohne L'Oréal! Doch Grau muss erlitten sein. Vor Jahren sollte ich in einer Talkshow in Zürich auftreten. Dachte: Kleine Tönung hat noch niemandem geschadet! Ich trug danach Grün. Was tun? Fünfeinhalb Stunden brauchte die Freundin (Coiffeuse) eines Freundes, mir das rauszukopieren. Die Kopfhaut, ein Waschbrett. Seither wachse, was die Natur für mich vorgesehen hat. Schwarze Helme wie die von Beni Thurnheer oder Udo Jürgens? Nix für mich! Grau ist geil!" Helmut-Maria Glogger



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