Epidemie

Grippe oder Corona – was ist schlimmer? 

Grippe, Virus, Corona, Bakterien

Die unscheinbare Gefahr der Grippe (Bild CDC on Unsplash)

Falls Sie Angst um Ihre Gesundheit haben, sollten Sie die Fakten über den neuen Typus kennen, denn die jährlich grassierende Grippe ist nicht weniger lebensbedrohlich. 

In China häufen sich die Todesfälle.  Wuhan, Quelle der neuartigen Gefahr, wurde bereits von der Regierung abgeriegelt. Seitdem  Corona  um sich schlägt, ist die Welt in heller Aufruhr. Per Flugzeug gelangte das Virus auch nach Europa. 
 
Die wichtigsten Infos über  Corona  im Überblick 
 
-  Corona  führt nicht zwangsläufig zum Tod 
- der Virus ist über die  Tröpfcheninfektion  übertragbar 
- Symptome ähneln denen einer schweren Lungenentzündung 
 
Der Ausbruch von  Corona  
Im Dezember 2019 wurden einige Patienten mit Verdacht auf  SARS  im  Zentralkrankenhaus  von  Wuhan  behandelt. Nach genaueren Tests konnte der tödliche Erreger ausgeschlossen werden, allerdings wurde ein bis dahin unbekannter Virus der Sorte  Corona  entdeckt.

Die Infizierten zeigen Anzeichen einer schweren Lungenentzündung und können den Erreger über  Tröpfcheninfektion  weitergeben. Besonders Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sind gefährdet, eine Infektion nicht lebend zu überstehen.

Aufgrund der relativ langen Inkubationszeit von bis zu zwei Wochen konnte sich das Virus stark ausbreiten und hat mittlerweile auch andere Kontinente erreicht.  

Die unscheinbare Gefahr der Grippe  
Da die Anzahl von  Neuinfizierten  weiter ansteigt, sind Ihre Sorgen durchaus berechtigt. Vor allem ältere Menschen sollten diesem Krankheitserreger nicht zu nahe kommen. Aber auch die Grippe stellt eine meist unbewusste Gefahr für Ihre Gesundheit dar.

Jedes Jahr erkranken bis zu 15 Prozent der weltweiten Bevölkerung an der Influenza. Davon überleben mindestens 290.000 Personen eine Infektion mit dem Virus nicht. Der Erreger wird leicht übertragen. Die kalte Jahreszeit gilt dabei als typische Hauptsaison der Grippe.

Eine Ansteckung erfolgt häufig auf der Arbeit, im Supermarkt oder ganz einfach durch Familie und Freunde. 
 
Tatsächliche  Fallsterblichkeit  von  Corona  
Die Zahlen aus China lassen auf eine  Fallsterblichkeit  von ungefähr zwei Prozent schliessen, was in etwa der schweren  Grippepandemie  von 1918 entspricht. Viele Experten, wie der Virologe Christian  Drosten  von der Berliner  Charité, vermuten jedoch einen weitaus geringeren Wert.

Man glaubt, dass es deutlich mehr Infizierte gebe, bei denen eine Erkrankung allerdings eher mild verlaufen und deshalb nicht registriert werden würde. Demzufolge wäre die tatsächliche  Fallsterblichkeit des neuartigen Virus nicht so dramatisch hoch und mit der einer Grippe vergleichbar. 
 
Wie können Sie sich vor dem  Coronavirus  und der Grippe schützen?  
Zum Schutz vor  Corona- und  Influenzaviren  wird eine strenge  Handhygiene  empfohlen. Das gründliche und regelmässige Waschen der Hände mit Wasser und Seife tötet den Erreger ab und kann eine Infektion verhindern.

Meiden Sie Personen, die die üblichen  Erkältungssymptome  zeigen. Ein  Mundschutz  ist ebenso dienlich, um einer Tröpfcheninfektion  vorzubeugen. 
 
Wie wird eine Infektion nachgewiesen?  
Ein Team des Deutschen Zentrums für  Infektionsforschung  hat eine Testmethode entwickelt, die eine Infektion mit  Corona  in wenigen Stunden feststellen kann.

Dazu wird per Abstrich Material aus der Schleimhaut des Patienten entnommen und das darin befindliche Erbgut analysiert. Durch künstliche Vermehrung der  Nukleinsäurestücke  des  Erbmaterials  lässt sich die  Viruslast  im Körper ermitteln. 
 
Wie wir eine Infektion mit  Corona  behandelt? 
Eine spezielle Therapie oder einen Impfstoff gibt es bislang nicht. Infizierte werden mit gängigen Mitteln, zum Beispiel fiebersenkenden Medikamenten, gegen die auftretenden  Erkältungssymptome  und Antibiotika behandelt.

Bei schwerer Atemnot erfolgt eine künstliche Beatmung. In den meisten Fällen kommt es zu einem positiven Krankheitsverlauf. 

 

 



Abonnieren Sie die besten Tipps und Angebote im wöchentlichen Newsletter.