Haarausfall bei Frauen: Erst zu Hausmitteln greifen!

Haarausfall ist vor allem unter Männern weit verbreitet. Für betroffene Frauen hingegen ist Haarausfall meist ein großes Tabuthema.

Schließlich gilt langes, volles und glänzendes Haar als attraktiv und feminin. Umso größer ist dann die Verzweiflung, wenn sich morgens plötzlich auf dem Kopfkissen ein Büschel Haare wiederfindet. Bevor jedoch der Schritt einer medikamentösen Behandlung gegangen wird, sollte zunächst zu Hausmitteln gegriffen werden. Denn oftmals können Frauen ihren Haarausfall bereits mit einfach Mitteln in den Griff bekommen.

Welche Arten von Haarausfall sind bei Frauen besonders verbreitet?

Leidet eine Frau unter Haarausfall, so zeigt sich das meist in einer Lichtung und damit verbundenen Verbreiterung des Scheitelbereichs. Das Haar erscheint dünner und verliert an Volumen, sodass schon bald die Kopfhaut sichtbar wird. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich.

Erblich bedingter Haarausfall

Der erblich bedingte Haarausfall ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen die häufigste Art des Haarausfalls. In diesem Fall liegt eine genetische Veranlagung vor, die dafür sorgt, dass die Haarwurzeln verkümmern. Meist tritt diese Form von Haarausfall im Laufe der Wechseljahre ein, denn da nimmt der Anteil an haarwachstumsfördernden Östrogenen ab.

Diffuser Haarausfall

Eine weitere häufige Form des Haarausfalls bei Frauen ist der diffuse Haarausfall. Beim diffusen Haarausfall fallen die Haare gleichmäßig auf dem gesamten Kopf aus. Der Scheitel verbreitert sich und das Haar dünnt aus. Die Auslöser für diese Art von Haarausfall sind vielfältig. Oft wird er durch die Einnahme bestimmter Medikamente ausgelöst. Auch ein Mangel an bestimmten Nährstoffen wie z.B. Eisen, Stress oder ein geschwächtes Immunsystem begünstigen das Ausfallen der Haare. Ein hormonelles Ungleichgewicht aufgrund einer Schwangerschaft oder der Antibabypille sind ebenfalls mögliche Trigger für diffusen Haarausfall.

Kreisrunder Haarausfall

In seltenen Fällen tritt kreisrunder Haarausfall auf. In diesem Fall bilden sich runde, scharf abgegrenzte kahle Stellen auf dem Kopf. Die Ursache hierfür liegt in einer Autoimmunreaktion. Das bedeutet, dass sich das körpereigene Immunsystem nicht gegen Erreger, sondern gegen körpereigene Zellen wie z.B. die Haarwurzeln richtet.

Darum sind Hausmittel bei Haarausfall oft die bessere Wahl

Fallen die Haare einer Frau vermehrt aus, suchen die meisten nach schneller Hilfe. Viele greifen dabei zu Medikamenten, denn jeder Tag mit starkem Haarverlust zehrt an den Nerven. Dabei kann Haarausfall bei Frauen je nach zugrundeliegender Ursache auch mit Hausmitteln verringert werden.
Hausmittel sind häufig die bessere Wahl, da sie zum einen kostengünstig und zum anderen schonend sind. In der Regel liegen die notwendigen Zutaten auch schon im Küchenschrank. Hausmittel sind außerdem gut verträglich und können bedenkenlos langfristig angewendet werden.
Medikamente wie Minoxidil hingegen können starke Nebenwirkungen hervorrufen und die Kopfhaut und das Haar zusätzlich strapazieren. Aufgrund von Unverträglichkeiten oder Erkrankungen ist die medikamentöse Therapie von Haarausfall zudem nicht für jeden geeignet.

Diese Hausmittel sollten Sie bei Haarausfall unbedingt austesten

Es gibt unzählige Hausmittel gegen Haarausfall. Eine Wirkgarantie wie bei Medikamenten gibt es zwar nicht, doch zahlreiche Erfahrungen von Betroffenen bestätigen die positiven Effekte von natürlichen Mitteln

Amla: Die Amla-Beere ähnelt einer Stachelbeere und ist eines der wichtigsten Bestandteile in der ayurvedischen Heilkunde. Sie ist reich an Vitamin C, Flavonoiden, Gerbstoffen und Mineralien, die sich positiv auf das Haarwachstum auswirken können und das Haar pflegen. Zudem enthält die Amla-Beere einen Wirkstoff, der das Ergrauen der Haare vorbeugen kann.

Basilikum: Basilikum ist ein Geheimtipp wenn es um Haarausfall, brüchiges und glanzloses Haar geht. Das Kraut ist reich an ätherischen Ölen, Mineralien und Flavonoiden. Untersuchungen und Erfahrungen haben gezeigt, dass ein spezielles Basilikum-Extrakt wie Rezilin nicht krankheitsbedingten Haarausfall reduzieren und sogar das Haarwachstum positiv beeinflussen kann.

Knoblauch: Knoblauch ist ein Muss in jeder Küche, denn die Knolle schmeckt nicht nur, sie auch sehr gesund. Sie enthält viel vom schwefelhaltigen Alliin und Polyphenole sowie zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Der Saft der Knolle regt die Durchblutung an und versorgt die Kopfhaut mit Nährstoffen, was den Haarausfall eindämmen und die Haarwurzeln stärken kann.

Süßholzwurzel: Die Süßholzwurzel ist ein wahres Multitalent in der Naturheilkunde. Sie ist reich an an sogenannten Triterpensaponinen, die für die unterschiedlichen Heilwirkungen verantwortlich sind. Insbesondere bei Erkältungen und Entzündungen wird die Süßholzwurzel eingesetzt. Sie ist antioxidativ und beruhigt die Kopfhaut. Die Schleimstoffe spenden Feuchtigkeit und schützen die Kopfhaut und das Haar.

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