Wie gehen Sie mit Corona-Ängsten um?

Die Hände bei der Ankunft gründlich waschen und damit von Corona befreien
Die Hände bei der Ankunft gründlich waschen und damit von Corona befreien (Bild Myriam Zilles on Unsplash)
Wie geht man mit Menschen um, die panische Angst vor einer Corona-Ansteckung haben? Wir haben 5 Tipps zusammengetragen.

Täglich infizieren sich Menschen mit Corona. Manche sterben daran. Das Virus ist allgegenwärtig und erfordert einschneidende Massnahmen. Es gilt, eine Ansteckung unbedingt zu vermeiden. Da eine infizierte Person nicht unbedingt zu erkennen ist, stellt jeder Mensch einen potenziellen Wirt dar. Bei einigen ist die Angst vor Corona besonders ausgeprägt. Hier helfen diese Tipps für einen optimalen Umgang.

Vor einem Treffen einen Corona-Test machen oder in Quarantäne gehen

Steht ein Wiedersehen mit einem geliebten Menschen an, der grosse Furcht vor einer Corona-Ansteckung hat, ist ein Test auf das Virus im Vorfeld sinnvoll. Fällt das Ergebnis negativ aus, können Sie den schriftlichen Beweis der ängstlichen Person präsentieren. Alternativ ist eine zweiwöchige Quarantäne dienlich. Die häusliche Absonderung gewährleistet einen gewissen Schutz, sofern auch wirklich jeglicher persönliche Kontakt vermieden wird. Dass Sie vor dem Treffen in Quarantäne waren, sollten Sie dem beunruhigten Menschen mitteilen.

Nur mit Mund- und Nasenschutz begegnen, um keine Ansteckung zu riskieren

Personen mit Mund- und Nasenschutz wirken weniger gefährlich. Bei Leuten, die panische Angst vor einer Ansteckung haben, empfiehlt sich eine Schutzmaske der höchsten Kategorie. Je abschirmender und hochwertiger der Schutz für den Mund- und Nasenbereich erscheint, desto sicherer fühlt sich Ihr Gegenüber.

Die Hände bei der Ankunft gründlich waschen und damit von Corona befreien

Rund 80 Prozent der ansteckenden Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen. Wenn Sie Ihre Hände richtig waschen, können Sie die Verbreitung von Viren und Bakterien stoppen. Das wissen auch Menschen mit extremer Angst vor Covid. Damit die Virenzellen beim Händewaschen verschwinden, sind diese Regeln zu beachten:

  • Waschen Sie neben Handinnenflächen und Handrücken auch die Fingerspitzen und jeden Zwischenraum.
  • Seifen Sie Ihre Hände für mindestens 30 Sekunden ein.

Lieber im Freien zusammenkommen, um Gefahr einer Ansteckung gering zu halten

In Zeiten einer Pandemie sind Treffen in geschlossenen Räumen riskanter als draussen vor der Tür. Im Freien schweben die Infektionen auslösenden Aerosole nicht so lange in Ihrer Nähe herum. Findet die Begegnung in der Wohnung statt, sollten alle Fenster weit geöffnet werden.

Mit der Aussicht auf eine Corona-Impfung beruhigen

Der Impfstoff ist bald da und bringt Hoffnung mit sich. In England wurden schon die ersten Dosen mit dem von Biontech und Pfizer entwickelten Stoff gespritzt. Das Mittel soll eine Wirksamkeit von über 90 Prozent besitzen. Diese frohe Botschaft können Sie der verängstigten Person verkünden. Eine übermässige Panik ist damit etwas abgeschwächt.

Wie gefährlich ist Corona?

Die meisten Menschen erkranken durch Corona zum Glück nicht schwer, es sind aber noch nicht alle Spätfolgen bekannt. Schätzungen zufolge beträgt die Letalität der Covid-Erkrankung zwischen 0,3 und 0,7 Prozent. Rund 80 Prozent der Infizierten durchleben einen milden Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen. Ältere Personen sind besonders gefährdet, einen schweren Verlauf zu erfahren.

Wie erfolgt eine Ansteckung mit Corona?

Der direkte Kontakt von Mensch zu Mensch ist die Hauptansteckungsquelle bei einer Corona-Infektion. Beim Husten, Niesen und Sprechen gelangen virenhaltige Tröpfchen über die Schleimhäute in den Körper. Die Nase und der Mund sind in der Regel das Portal zum Befall. Ein Ansteckungsweg über die Augen ist ebenfalls möglich.

Wann habe ich eine Covid-Erkrankung überstanden?

Nach etwa zwei Wochen mit Atembeschwerden, Fieber, Husten und Kopfschmerzen scheint eine Infektion mit dem Virus überstanden zu sein. Corona schädigt allerdings auch bei einem milden Verlauf und Infizierte sind nicht vor langfristigen Spätfolgen gefeit. Antikörper lassen sich ungefähr nach sieben bis zehn Tagen nach einer Ansteckung im Blut nachweisen. Eine Immunität besteht vermutlich nur für einen gewissen Zeitraum.

 

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