Outfits für verschiedene Anlässe

Ihre Kleidung ist ein wichtiger Faktor, der dazu beiträgt, dass Sie sich im Alltag wohlfühlen und Sie sich sicher und frei bewegen.

Dabei spielen optische Aspekte sowie der Komfort eine entscheidende Rolle. Für die verschiedensten Situationen sollten Sie daher mit einem Blick auf Ihr Outfit passend ausgestattet sein. Wir geben Ihnen einen Überblick, worauf Sie dafür achten sollten und welche Kleidung sich für welchen Anlass eignet.

Grundsätzliches I: Was sollte beim Kleiderkauf beachtet werden?

Bevor wir uns verschiedenen Anlässen widmen, gilt es zunächst, grundsätzliche Faktoren bei der Kleiderwahl zu klären. Sind Sie auf der Suche nach neuen Outfits, sollten Sie nicht blindlings einkaufen. Die richtige Passform spielt dabei etwa eine gleich grosse Rolle wie die Verwendung von gesunden und nachhaltigen Stoffen sowie faire Produktionsmethoden. Einige der Aspekte spielen natürlich auch bei der Zusammenstellung eines Outfits aus bereits gekauften Kleidungsstücken eine wichtige Rolle.

Der Blick aufs Etikett

Noch bevor Sie ein Kleidungsstück, das Ihnen gefällt, anprobieren, sollte eigentlich ein Blick aufs Etikett erfolgen. Denn das Etikett gibt Ihnen Aufschluss über einige Punkte rund um das Stück. Praktisch ist, dass jedes in Deutschland verkaufte Textil der Kennzeichnungspflicht unterliegt. Das bedeutet, dass Sie auf den Etiketten etwa eines T-Shirts oder Tops immer alle Informationen finden, nach denen Sie suchen.

Sie sollten zunächst auf das Herstellungsland schauen. Die Produktionsbedingungen, unter denen das Kleidungsstück hergestellt sind, sind in der EU in aller Regel deutlich besser als etwa im asiatischen Raum. „Made in China“ oder „Made in Bangladesh“ sind Worte, die Sie hier nicht finden möchten. Denn der Grossteil der Kleidung, die aus diesen Ländern stammt, ist unter menschenunwürdigen Produktionsbedingungen gefertigt. Ausserdem ist die Qualität der Kleidung oft schlechter und die verwendeten Farben sind häufig schädlicher. Natürlich gibt es Ausnahmen – kennen Sie eine Marke aber nicht genau, wollen Sie am besten Kleidung aus Deutschland oder der EU kaufen.

Der Blick aufs Etikett verrät Ihnen ausserdem, aus welchen Fasern die Kleidung hergestellt ist. Selbstverständlich sollten Sie Naturfasern Kunstfasern vorziehen. Wolle und Baumwolle sind in den meisten Fällen besser als Elasthan, Polyamid, Polyacryl oder Polyester. Denn künstliche Materialien belasten natürlich immer die Umwelt. Auf Ausnahmefälle aufgrund des Einsatzzweckes der Kleidung kommen wir noch zu sprechen.

Das Befühlen des Stoffs

Je nachdem, wie sich ein Stoff zusammensetzt, wie er hergestellt oder gewebt wurde und wie hochwertig die verwendeten Materialien sind, kann sich ein Kleidungsstück ganz unterschiedlich anfühlen. Bei m Kleidungskauf können Sie hier ganz Ihrem ersten Gefühl vertrauen: Selbst, wenn das Etikett eigentlich Positives verheisst, kann es sein, dass Ihnen das Gefühl des Stoffes auf Ihrer Haut nicht gefällt. Wenn der Stoff beim Befühlen schon an der Hand unangenehm ist, müssen Sie ein Kleidungsstück erst gar nicht anprobieren. Vor allem kratzige Kleidung und unangenehmes Futter sollten niemals ignoriert werden, nur, weil die Optik stimmt.

Die Beachtung der Passform

Jeder Mensch hat eine individuelle Körperform. Das bedeutet auch, dass unterschiedliche Kleidungsstücke und deren Schnitte an jedem Menschen anders (gut) aussehen. Neben der Bequemlichkeit spielt die Passform eines Kleidungsstückes daher eine entscheidende Rolle. Schlüpfen Sie unbedingt in jedes Kleidungsstück hinein, bevor Sie es kaufen und schauen Sie sich im Spiegel an. Fühlen Sie sich wohl, fällt der Stoff an Ihrem Körper aber einfach nicht so, wie Sie sich das vorgestellt haben? Dann gilt es, weiterzusuchen. Auch für Ihren Körper wird sich Kleidung in der optimalen Passform finden.

Der eigene Stil im Hinterkopf

Letztlich sollten Sie beim Kleidungskauf auch immer ihren eigenen Stil im Hinterkopf behalten. Denn im Laden mag Ihnen vielleicht ein einzelnes Kleidungsstück gefallen. Passt dieses aber bei der Zusammenstellung des Outfits zuhause dann gar nicht zu Ihrem gewöhnlichen Stil, wird es schlimmstenfalls im Schrank verstauben und zu selten getragen. Vielleicht finden Sie ja zwei bis drei Marken, die genau Ihrem Stil entsprechen und gleichzeitig oben genannte Kriterien entsprechen? Dann können Sie künftig vor allem gezielt bei diesen Marken einkaufen.

Grundsätzliches II: Pflege der Kleidung

Haben Sie passende Kleidung gefunden, die Ihren Ansprüchen genügt, gilt es selbstverständlich auch, diese ordentlich zu pflegen. Denn gute Kleidung hat mitunter ihren Preis und sollte daher pfleglich behandelt werden, um nicht bald neue Stücke nachkaufen zu müssen. Ausserdem folgt gute Pflege dem Nachhaltigkeitsgedanken. Je länger ein Kleidungsstück getragen wird, desto besser. Denn dann müssen weniger neue Kleidungsstücke produziert werden, was auch weniger Umweltbelastungen mit sich bringt.

Kleidung richtig waschen

Um Kleidung besonders lange tragen zu können, ist es wichtig, dass Sie sie richtig waschen. Die erste Grundregel bei der Wäsche lautet: Für jeden Waschgang nach Farbe und Material sortieren. Helle und dunkle Farben sollten immer voneinander getrennt werden. Gerade weisse Wäsche waschen Sie am besten separat, um zu vermeiden, dass andere Kleidung auf sie abfärbt.

Unterschiedliches Gewebe wiederum ist unterschiedlich empfindlich. Je nach Material Ihrer Textilien sollten Sie daher das Waschprogramm und die Temperatur einstellen sowie das Waschmittel auswählen. Ein Blick auf das Etikett kann hier wieder helfen.

Die wichtigsten Waschgänge/ Programme sind:

  • Bunt-/ Kochwäsche
  • Pflegeleicht
  • Feinwäsche
  • Wolle/ Handwäsche

In der Regel sollten Sie nur „Bunt-/ Kochwäsche“ bei 60 Grad waschen. In diese Kategorie fallen unempfindliche Baumwoll- und Leinenstoffe. Bettwäsche, Tischdecken, Handtücher, Geschirrtücher und Baumwollunterwäsche oder auch Schlafanzüge, Unterhemden, Socken und unempfindliche etwa sind hierfür typisch.

In die Kategorie „Pflegeleicht“ fallen beispielsweise langärmelige Shirts, Hemden, Hosen, manche Röcke, Baumwollpullover und Sweatshirts. Waschen Sie diese bei 30 Grad und weniger Umdrehungen als Bunt-/ Kochwäsche.

„Feinwäsche“ ist ein schonender Waschgang, den Sie für empfindliche Stoffe nutzen sollten. Viele Blusen und Kleider, manche Röcke sowie Blazer und Jacken fallen in diese Kategorie. Auch Unterwäsche mit Spitze, BHs und manche synthetischen Gewebe sollten Sie auf 30 Grad im Feinwaschgang waschen.

Tierische Wolle waschen Sie bestenfalls im Wollwaschprogramm oder gar per Hand. Wichtig ist, dass diese Wäsche bei maximal 30 Grad gewaschen wird, da sie sonst eingehen kann. Ausserdem sollten Sie Wolle kaum bis gar nicht schleudern, um zu vermeiden, dass die Textilien sich verziehen.

Kleidung richtig bügeln

Achten Sie vor dem Bügeln Ihrer Kleidung unbedingt ebenfalls auf das Etikett. Hier finden Sie in der Regel ein Bügeleisensymbol mit einem bis drei Punkten darauf. Alternativ findet sich auf dem Etikett ein durchgestrichenes Bügeleisen. Dieses steht selbstverständlich für „darf nicht gebügelt werden“.

Textilien mit Bügeleisen mit einem Punkt können Sie bei niedriger Temperatur (maximal 110 Grad) bügeln. Für zwei Punkte können sie mittlere Temperaturen (maximal 150 Grad) wählen und Wäsche mit drei Punkten verträgt heisse Bügeleisen (maximal 200 Grad).

Sollten Sie keine solche Symbole auf Ihrer Kleidung finden, aber das Material wissen, hilft Ihnen folgende Übersicht:

  • Bügeltemperatur für Viskose (CV): Maximal 140 Grad
  • Bügeltemperatur für Polyester (PES/PET): Maximal 150 Grad
  • Bügeltemperatur für Wolle (WV/WO): Maximal 180 Grad
  • Bügeltemperatur für Baumwolle (CO): Maximal 200 Grad
  • Bügeltemperatur für Leinen (LI): Maximal 220 Grad (Dampf)

Kleidung vor schädlichen äusseren Einflüssen schützen

Abgesehen von der Pflege durch das richtige Waschprogramm sowie schonendes Bügeln, sollten Sie Ihre Kleidung ausserdem zusätzlich durch diverse äussere Einflüsse schützen.

Gegen Hausstaub und Flecken schützen am besten Kleidersäcke. In denen lassen sich gerade hochwertige Kleidungsstücke nicht nur gut zuhause lagern, sondern genauso transportieren und auf Reisen mitnehmen. Kleidersäcke schützen ausserdem, wenn auch oft nur begrenzt, gegen Motten. Um Kleidermotten vollständig zu vermeiden, sollten Sie aber auf einige weitere Dinge achten. Gerade tierische Textilien sind für die Plagegeister ein echtes Festmahl. Haben Sie also viel tierische Wolle im Schrank, sollten Sie sich gegen Motten wappnen.

Ein Feind von Kleidung und Schuhen im Freien ist vor allem Feuchtigkeit, sprich: Regen. Um etwa Ihre Jacken und Lederschuhe vor Regen zu schützen, sollten Sie diese regelmässig imprägnieren. Die Gefahr ölhaltiger Verschmutzungen lässt sich damit ebenfalls verringern. Verwenden Sie am besten Universalsprays. Diese enthalten per- und polyfluorierte Chemikalien, die wasser-, fett- und schmutzabweisend wirken.

Kleidung zum Sportmachen

Sport ist in jungen Jahren genau wie in fortschreitendem Alter wichtig, um körperlich, aber auch geistig gesund zu bleiben. Beim gezielten Sportmachen lohnt es sich, bestimmte Kleidungsstücke zu tragen und andere vielleicht eher im Schrank zu lassen.

Zunächst einmal kann man nicht pauschal von Sportkleidung sprechen, da sich je nach Sportart andere Kleidungsstücke besser oder weniger gut eignen. Zum Joggen oder Sprinten eignen sich atmungsaktive Materialien aus synthetischen Stoff-Mixen. Derlei Funktionskleidung ist leicht und hochelastisch dehnbar. Sie erhöht den Komfort beim Laufen also enorm. Ausserdem transportiert ein solches Material den Schweiss gut nach aussen und nimmt ihn nicht auf. Das verhindert etwa, dass die Haut zu kühl wird und Sie eine Erkältung riskieren.

Beim gezielten Muskelaufbau wiederum sind vor allem für Sportler mit ausgeprägter Muskulatur Tank Tops die bessere Wahl, da sich hier kein störender Stoff um die beim Training mitunter stark „anschwellenden“ Muskeln legt. Schwimmer wiederum wollen neben einer bequemen und nicht zu weiten Badehose oder einem Badeanzug mitunter auch eine Badekappe tragen. Sie schützt die Ohren sowie das mögliche Austrocknen der Haare durch Chlor im Schwimmbecken.

Neben der passenden Kleidung zu einer bestimmten Sportart spielt gerade auch die Grösse der Kleidung beim Sport eine wichtige Rolle. Sie sollten vor allem keine zu kleine Kleidung tragen, da sich die Muskulatur während des Sports ausdehnt. Zu enge Kleidung kann dann sehr unbequem wirken. Deutlich zu weite Kleidung wiederum behindert Sie mitunter bei diversen Sportarten.

Sollten Sie im Freien Sport machen – etwa durch den Stadtpark Laufen gehen – ist es sinnvoll, auch auf die Farben Ihrer Kleidung zu achten. Um im Strassenverkehr oder in der Dämmerung sichtbar zu bleiben, können Neonfarben oder Reflektoren auf der Kleidung ebenfalls eine weise Wahl zur Erhöhung der Sicherheit sein.

Sport muss übrigens nicht immer Laufen, Radfahren oder Schwimmen bedeuten. Gerade in fortgeschrittenem Alter erfreuen sich viele Menschen am gemeinsamen Tanzen. Aus verschiedenen Gründen lohnt es sich sogar gerade im Alter, regelmässig tanzen zu gehen. Hier müssen Sie auch nicht unbedingt oben beschriebene Funktionskleidung tragen. Wichtig ist hier zwar ebenfalls der Komfort, Sie können aber mitunter genauso in Ihrer Freizeitkleidung tanzen. Vielleicht machen Sie sich aber ein wenig schick – denn wer weiss, wer Ihre Tanzpartnerin oder Ihr Tanzpartner sein wird? Zudem werden Sie vielleicht spezielle Schuhe tragen, die sich zum Tanzen in dem von ihnen gewählten Tanzstil eignet.

Outfits für die Freizeit zu Hause

Wer es sich zuhause so richtig gemütlich machen möchte und nicht unter Leute geht, muss nicht unbedingt auf die Optik der Kleidung achten. Zuhause steht alles unter dem Motto Gemütlichkeit und Tragekomfort. Gleichzeitig verbringen viele Leute auch viel Zeit zuhause, was bedeutet, dass es gerade bei der Freizeitkleidung wichtig ist, hautfreundliche, weiche Stoffe zu wählen.

Am Unterkörper empfehlen sich Shorts aus Wolle, weitere Jogginghosen oder Leggings, die sanft auf der Haut liegen, nicht kratzen und vor allem nicht zu eng sind. Dazu können Sie am Oberkörper entweder Langarmshirts mit weitem Sommerkleid darüber oder an warmen Tagen lediglich ein solches Kleid tragen. Eine Alternative stellen Tops oder T-Shirts aus weicher Baumwolle dar. Ein Kapuzenpullover oder ein weiteres Sweatshirt sorgt für mehr Wärme.

Neben weicher Baumwolle empfiehlt sich auch Merinowolle, Angorawolle, Alpakawolle oder Kaschmir. Diese besonders weichen tierischen Wollen liegen nicht nur zart auf der Haut, sie halten an kalten Tagen ausserdem unvergleichlich gut warm.

Damit Ihnen zuhause in Herbst und Winter an den Füssen nicht kalt wird, sollten Sie ausserdem auf Wollsocken und vor allem auch auf gute Hausschuhe setzen. Hier gibt es etwa Modelle, die mit Lammfell gefüttert sind und damit die besten Voraussetzungen für warme Füsse und Knöchel mitbringen.

Outfits für Feste und Events

Sind Sie hin und wieder auf Feste und Veranstaltungen eingeladen, sollten Sie für verschiedene Anlässe auch verschiedene Outfits zur Verfügung haben. Denn auf einer Hochzeit tragen die meisten Gäste nicht die gleichen Outfits wie beispielsweise auf einem Klassentreffen.

Bleiben wir doch zunächst bei Hochzeiten. Sollten das Brautpaar kein Motto oder eine bestimmte Kleiderordnung ausrufen, halten Sie sich als Gast am besten an folgende Tipps:

  • Ein elegantes Kleid inklusive High Heels oder ein Anzug mit Absatzschuhen gelten als die Standardgarderobe für Gäste.
  • Bei der Farbwahl kann man sich austoben, wobei schlicht immer die sicherere Wahl ist, um gegenüber dem Brautpaar nicht zu stark aus der Masse hervorzustechen.
  • Weisse Kleider und weisse Anzüge sollten vermieden werden (ausser auf der Einladung anders angegeben). Denn weiss ist eigentlich der Braut und dem Brautkleid vorbehalten.
  • Die Location kann Ihnen ebenfalls bei der Wahl Ihres Outfits helfen. Findet die Feier in einem grossen Privatgarten statt, können Sie sich natürlich legerer kleiden als wenn Räumlichkeiten in einem alten Schloss gemietet wurden.
  • Auf Hochzeiten gilt schliesslich auch: Lieber over- als underdressed erscheinen. Auf deutsch: Tragen Sie lieber zu dick auf als in Sneakers, Jeans und Kurzarmhemd zu erscheinen. Dann nämlich fallen Sie mitunter ebenfalls negativ auf.

Für ein Klassentreffen oder auch für Geburtstage müssen Sie sich so elegant kleiden wie für eine Hochzeit. Sie können hier ebenfalls die Einladung nach Stichworten überprüfen und sich die Location im Voraus anschauen. Alternativ fragen Sie einfach andere Eingeladene oder im Falle des Klassentreffens ehemalige Klassenkameraden, was diese so anziehen werden. Stimmt Ihre Kleidung etwa mit der anderer Eingeladener überein, sind Sie stets auf der richtigen Seite. Grundsätzlich können Sie aber etwa eine Chinohose, Jeans oder Stoffhose mit Hemd, Bluse oder Shirt und Pullover kombinieren. Tragen Sie saubere Schuhe und verzichten Sie auf zu auffällige Prints und Farben.

Ein weiterer besonderer Anlass könnte etwa die Jahresfeier eines Vereins sein. Sowohl Vereinsmitglieder als auch der Vereinsvorstand sollte hier bedenken, dass ein seriöser Auftritt bei allen anderen im Verein immer einen guten Eindruck macht. Das bedeutet nicht, dass man Abendkleid oder Anzug tragen muss. Selbst ein Hemd oder eine schicke Bluse muss nicht unbedingt sein. Vielmehr geht es darum, Gepflegtheit auszustrahlen und zu zeigen, dass man nicht einfach im Dress erschienen ist, den man schon den ganzen Tag zuhause getragen hat.

Die Kleidung sollte hier zudem der Sportart oder dem Vereinsthema angepasst werden. Mitunter ist es sinnvoll, Lässigkeit auszustrahlen, statt sich in einen Anzug zu pressen, den man schon ewig nicht mehr getragen hat und in dem man sich sonst nie zeigt. Abgesehen davon kann die Tageszeit Ihnen bei der Outfitwahl helfen. Findet die Feier im Laufe des Tages statt, können sie hellere und farbenfrohere Kleidung wählen. Abends wiederum ist dunklere Kleidung in schwarz oder dunklem Blau und Grau die bessere Wahl.

Kleidung für Wanderungen und den Urlaub

Wenn sie häufiger Wanderausflüge unternehmen oder in Urlauben verschiedener Art aktiver sind als vielleicht im Alltag, lohnt es sich hier ebenfalls, die Kleidung gezielt auszuwählen.

Gerade an wärmeren Tagen bietet sich eine ähnliche Kleiderwahl an, wie sie Läufer treffen. Atmungsaktive und dünne Stoffe, die die Feuchtigkeit nach aussen transportieren, sind optimal. An den Füssen sollten Sie bestenfalls keine Trekking-Sandalen oder Turnschuhe tragen. Man sieht das bei einigen Outdoor-Fans, für die Sicherheit der Füsse und Knöchel sind allerdings Wanderschuhe stets die bessere Wahl. Es gibt diese speziell für wärmere Tage auch in atmungsaktiver Variante, die dennoch wasserabweisend sein und Trittsicherheit gewährleisten kann.

Für kalte Tage nutzen Sie am besten das altbekannte Zwiebel-Prinzip. Mehrere Schichten übereinander, die in die Hose gesteckt werden und durch Luft zwischen den Schichten die meiste Wärme speichern, sind die beste Wahl zum Wandern. Bei Bedarf können dann auch Schichten abgelegt und im Rucksack verstaut werden.

Weiterhin sollten Ihnen folgende Tipps bei der Wahl der Wanderbekleidung helfen:

  • Anders als bei anderen Schuhen, sollten bei Wanderschuhen Ihre Zehen keinesfalls den Schuh vorne berühren. Sie brauchen hier Spiel, da Ihre Füsse bei langen Wanderungen anschwellen werden und dann kein unangenehmer Druck entstehen darf.
  • Funktionsunterwäsche ist vor allem für längere Wanderungen Pflicht. Sie ist bequem und isoliert gleichzeitig gut. Ausserdem leitet sie Feuchtigkeit nach aussen, um unangenehme Reibungen zu vermeiden.
  • Ihre Jacke sollte unbedingt regenabweisend sein. Falls Sie unter Regenjacken bei längeren Wanderungen zu sehr schwitzen, nehmen Sie sich ein Regencape oder einen Poncho mit. Diese Kleidungsstücke sind weiter geschnitten und können schnell drüber- und wieder ausgezogen werden.
  • Es gibt Wanderhosen mit Reissverschlüssen auf Kniehöhe. Gerade an wechselwarmen Tagen und bei unsicheren Wetterverhältnissen ist es praktisch von kurz zu lang oder andersherum wechseln zu können.

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