Schlafzimmergestaltung im Alter: So fühlen Sie sich wirklich wohl

Auch bei der Inneneinrichtung sind psychologische Farbenwirkungen nicht zu unterschätzen
Auch bei der Inneneinrichtung sind psychologische Farbenwirkungen nicht zu unterschätzen. - (Bildquelle: Pixabay)
Wer längere Zeit an einem Ort wohnt, kennt den Komfort des Altvertrauten. Dennoch tut es ab und an gut, die Komfortzone zu verlassen und sich auf Veränderungen einzulassen.

Neues zu sehen und zu erleben, hält im Geiste jung – so ist es auch in Bezug auf die Wohnungseinrichtung. Tauschen Sie im Schlafzimmer einmal die alten Decken und Vorhänge aus, öffnen Sie das Fenster weit und lassen Sie das Licht herein: Zeit für frischen Wind!

Vielen Menschen fällt es im Alter schwerer, ausreichend und tief zu schlafen. Dabei ist auch in diesem Lebensabschnitt ein erholsamer Schlaf ein wichtiger Grundpfeiler für Gesundheit und Lebensfreude. Wenn Sie echte Wohlfühl-Atmosphäre erschaffen wollen, in der es leichter fällt, zur Ruhe zu kommen, empfehlen sich Möbel, die weich und bequem sind. Naturmaterialien wie Holz und Stein sorgen zusätzlich für eine warme, einladende Grundstimmung im Raum. Schränke und Kommoden, die groß und sperrig sind, wirken hingegen vereinnahmend und lassen einen Raum eher klein und dunkel wirken.

Das wichtigste Möbelstück im Schlafzimmer ist natürlich das Bett. Damit ältere Menschen einen vollauf regenerativen Schlaf genießen können, werden vorab am besten einige Vorkehrungen getroffen: Zum einen sollte das Bett nicht nur bequem aussehen, sondern es auch sein. Setzen Sie daher bei der Bettwäsche auf weiche Naturmaterialien wie Baumwolle, Frottee oder Flanell. Ein verstellbarer Lattenrost ermöglicht es Ihnen, bei Rückenschmerzen unkompliziert die Füße hochzulegen. Die Matratze sollte alle acht bis zehn Jahre gewechselt werden, um Parasiten und Kuhlenbildung zu vermeiden.

Außerdem ist es insbesondere im Alter sinnvoll, ein relativ hohes Bett zu besitzen. Bei einer Matratze, die auf dem Boden liegt, fällt das Aufstehen deutlich schwerer. Als Richtwert für die perfekte Höhe gilt, dass die Füße beim Sitzen auf der Bettkante den Boden berühren.

Auch die Wände nicht vergessen

Die Wandfarbe in einem Raum hat einen großen Einfluss darauf, wie wir uns dort fühlen. Nicht umsonst spielt die Farbpsychologie in vielen Lebensbereichen eine Rolle. So haben Forscher beispielsweise herausgefunden, dass Menschen in der Regel weniger essen, wenn die Mahlzeiten auf blauen Tellern serviert werden.

Auch bei der Inneneinrichtung sind psychologische Farbenwirkungen nicht zu unterschätzen: Weiße Wände wirken zum Beispiel dezent und sauber, jedoch auch steril und kalt. Warme Erd- und Pastelltöne hingegen sorgen für eine warme Grundstimmung. Um einen Raum nicht mit Farben zu überladen, können Sie sich an die sogenannte „Drei-Farben-Regel“ halten. Diese besagt: Drei Farben innerhalb eines Raumkonzeptes bilden ein harmonisches Gesamtbild.

Farbtupfer und Akzente können durch Bilder an den Wänden oder eine edel wirkende Leinwand hinzugefügt werden. Hier können Sie sogar selbstgeschossene Bilder auf Leinwand drucken. So verschönern Sie Ihr Schlafzimmer und haben gleichzeitig stets Erinnerungen vor Augen, die Ihnen etwas bedeuten.

Schönes Ambiente durch Beleuchtung

Auch die Lichtgestaltung spielt eine große Rolle bei der Schlafzimmeratmosphäre. Insbesondere Farbe und Intensität des Lichtes sollten dabei beachtet werden. So wirkt blaues, grelles Licht eher ungemütlich und bewirkt, dass Sie schlechter schlafen. Aus diesem Grund ist es auch unvorteilhaft, kurz vor dem Schlafengehen noch auf den Bildschirm zu schauen. Entscheiden Sie sich stattdessen für ein warmes, gedimmtes Licht. Dieses wirkt einladend und lässt einen angenehm schläfrig werden. Für zusätzliche Gemütlichkeit lassen sich außerdem Lichterketten, LED-Kerzen und kleine Wandlampen installieren.

 

 

 

Quelle: Pixabay

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