Schlaganfall vorbeugen - So senken Sie das Risiko

Vorbeugung gegen einen Schlaganfall ist möglich.
Vorbeugung gegen einen Schlaganfall ist möglich. - (Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)
Der sogenannte ischämische Schlaganfall kann sich infolge einer Arterienverkalkung entwickeln.

Das geschieht, wenn Blutgefäße durch die Arteriosklerose verstopft sind und keine ausreichende Versorgung mit Blut sowie Sauerstoff mehr zulassen. Areale wie das Gehirn können davon betroffen sein - ein Schlaganfall entsteht.

Die gute Nachricht ist, dass Sie einem Schlaganfall aktiv vorbeugen können. Wir geben Ihnen hierzu wertvolle Tipps und verraten Ihnen, welche Pflegehilfsmittel im Bedarfsfall nützlich sind.

Schlaganfall vorbeugen - so geht‘s!

Sie können einem Schlaganfall vorbeugen, indem Sie sich Risikofaktoren widmen, die eine Arteriosklerose begünstigen. Viele von ihnen schleichen sich in den Alltag ein und wirken sich direkt auf die Gesundheit sowie das Wohlbefinden aus. Wenn Sie die folgenden 5 Tipps beherzigen, können Sie Ihr individuelles Risiko für einen Schlaganfall verringern.

Tipp 1: Ernähren Sie sich abwechslungsreich

Ihre Ernährung ist ein Instrument mit großartiger Wirkung. Sie wird im direkten Zusammenhang mit der Entstehung und Vorbeugung von Krankheiten gebracht. Um die Gefäße gesund, flexibel und weitestgehend freizuhalten, sollten Sie beherzt bei Obst und Gemüse zugreifen. 3-5 Portionen pro Tag dürfen es sein. Fett und Zucker sollten Sie hingegen maßvoll genießen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät beispielsweise dazu, nicht mehr als 30 Prozent der täglichen Energieaufnahme mit Fett umzusetzen. Auch auf eine ausreichende Trinkmenge, mindestens 1,5 l täglich, sollten Sie achten.

Tipp 2: Bewegen Sie sich täglich

Unser Alltag ist häufig von Bewegungsarmut gekennzeichnet. Das kann weitreichende Folgen für unsere Gesundheit haben. Regelmäßige Bewegung und Sport sollten zum Pflichtprogramm werden. Hier hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine gute Empfehlung. Demnach ist es ratsam, sich an 5 Tagen der Woche 30 Minuten lang zu bewegen. Kräfteraubende Sportarten müssen nicht zwangsläufig sein. Ein flotter Spaziergang oder ein regelmäßiger Besuch im Schwimmbad kann dazu beitragen, einem Schlaganfall vorzubeugen.

Tipp 3: Geben Sie das Rauchen auf

Der Tabakkonsum setzt Ihren Gefäßen zu und kann Ihr individuelles Schlaganfall-Risiko verdoppeln oder sogar vervierfachen. Eine Raucherentwöhnung ist nicht einfach. Im Bedarfsfall können Sie sich professionelle Hilfe holen, um dem Glimmstängel in Zukunft entsagen zu können. Übrigens: Vielen Betroffenen hilft es, sich einer Ersatzbeschäftigung zuzuwenden. Wie wäre es mit Sport?

Tipp 4: Schränken Sie Ihren Alkoholkonsum ein

Alkohol ist gesellschaftsfähig und auf jeder Party gerne gesehen. Dabei wird häufig vergessen, dass Alkohol eine sehr schädliche Wirkung auf den Organismus haben kann. Alkohol steigert das Risiko für eine Hirnblutung oder einen ischämischen Schlaganfall. Daher sollten Sie Alkohol in Maßen trinken. Alkohol sollte nicht zum täglichen Begleiter werden. Zudem ist es wichtig, aufmerksam zu werden, wenn ein zwanghafter Konsum dahintersteckt. Können Sie sich Ihren Feierabend oder den Abend generell nicht ohne Alkohol vorstellen? Dann ist es sinnvoll, sich mit dem eigenen Alkoholkonsum kritisch auseinanderzusetzen.

Tipp 5: Nehmen Sie Vorsorgeuntersuchungen wahr

Es gibt verschiedene Krankheiten, die das Schlaganfall-Risiko erhöhen. Dazu gehören der weitverbreitete Bluthochdruck, ein hoher Cholesterinspiegel und Diabetes. Um einem Schlaganfall vorzubeugen, ist es daher wichtig, Grunderkrankungen zu behandeln. Diese können im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen auffallen. Nehmen Sie daher regelmäßig Check-Ups wahr und halten Sie sich an die Empfehlungen Ihres Arztes. Damit kann Folgeerkrankungen wie Schlaganfall der Wind aus den Segeln genommen werden.

Pflegehilfsmittel als sinnvoller Alltagsbegleiter nach einem Schlaganfall

Ein Schlaganfall kann vorübergehend oder dauerhaft eine Pflegebedürftigkeit auslösen. Um Betroffenen und Angehörigen den ohnehin schweren Alltag dann zu erleichtern, kann der Bezug von zuzahlungsfreien Pflegehilfsmitteln sinnvoll sein.

Der Gesetzgeber unterscheidet verschiedene Pflegehilfsmittel, die bei der Pflegekasse beantragt werden können. So können Betroffenen Pflegehilfsmittel im Wert von aktuell 60 Euro monatlich zustehen. Um von dem Angebot zu profitieren, müssen Betroffene neben einem Antrag auch einen Pflegegrad aufweisen. Zu den gängigen Pflegehilfsmitteln zur Versorgung eines Schlaganfall-Patienten gehören: Mundschutz, Flächendesinfektion, Handdesinfektionsmittel, Bettschutzeinlagen, Handschuhe und Schutzschürzen. Das Hilfsmittelverzeichnis gibt Ihnen einen genauen Überblick darüber, welche Hilfsmittel es gibt.

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