Schreiben als Hobby ist anspruchsvoll

Sich mit Worten ausdrücken, das kann nicht jeder – und selbst wenn, braucht es natürlich Zuhörer. Schreiben kann die Lösung sein.

Schreiben bildet deshalb für viele die naheliegendste Ausdrucksform, um ihre Gedanken, Wünsche, Sehnsüchte, aber auch Fantasien in die Welt zu entlassen. Wer das allerdings nicht nur auf niedrigster Ebene machen möchte, sollte sich wie bei jedem anderen Hobby auch etwas Mühe geben, um die Grundlagen des kreativen Schreibens zu erlernen.

Entscheidung für einen technisch tragfähigen Rahmen

Schreiben kann viele Formen annehmen, wenn es um die Art und Weise geht, wie geschrieben wird. Dieses Hobby kann beispielsweise mit einem Stift, mit einer Schreibmaschine oder mit einem Laptop ausgeübt werden. Moderne Technologien ermöglichen mittlerweile sogar das Diktieren von geschriebenen Texten. Wer sich für den Stift entscheidet, kann vom Kugelschreiber über den Füllfederhalter bis zur klassischen Schreibfeder eine unterschiedliche Wahl treffen. Letztere erweist sich jedoch nicht unbedingt als praktisch. So nostalgisch einige dieser Lösungen auch wirken mögen, macht dieses Beispiel daher deutlich: Damit das Schreiben wirklich Spaß macht, muss es einen technisch tragfähigen Rahmen bekommen.

Das bedeutet, dass es möglichst schnell und leicht von der Hand gehen muss, trotzdem aber der eigenen Kreativität Raum lässt. Nicht jeder schreibt am liebsten auf einem digitalen Bildschirm und das ist vollkommen in Ordnung. Durchaus kann auch das Schreiben von Hand oder jenes auf einer alten Schreibmaschine seinen Charme haben. Das schränkt jedoch in einiger Hinsicht ein, wenn es beispielsweise um Korrekturen am Geschriebenen oder um das Layout geht. Alles muss also sofort perfekt sein und dadurch bestimmt der technische Rahmen ein Stück weit auch die Schreibweise, die der jeweilige Autor entwickelt. Wer sich zu Beginn unsicher ist, welche Art des Schreibens am besten zu einem selbst passt, kann und sollte daher gerne verschiedene technische Hilfsmittel ausprobieren. Einigen Menschen hilft es auch, diese zu mischen, also vielleicht ein Konzept von Hand zu verfassen und dieses später auf dem Computer auszuformulieren. Probieren geht über Studieren, lautet daher zu Beginn die Devise.

Gedanken zur Themenfindung

Sobald die Frage nach dem „Wie“ beantwortet ist, stellt sich jene nach dem „Was“. Vor allem, wer zumindest semi-professionell schreiben oder eines Tages vielleicht eigene Artikel, Bücher & Co veröffentlichen möchte, sollte mit System an die Themenfindung herangehen. Dann ist nicht nur wichtig, was den Autor oder die Autorin selbst interessiert, sondern „der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler“, sagt man so schön. Auf gut Deutsch: Die Leserschaft steht im Vordergrund, denn ihr soll das Geschriebene einen tatsächlichen Mehrwert bringen. Dabei kann es sich um sachliche Informationen ebenso handeln wie um spannende Unterhaltung. Hauptsache, die Zielgruppe liest mit Spaß sowie Interesse, dann war das kreative Schreiben ein voller Erfolg.

Es lohnt sich daher, sich erst einmal darüber Gedanken zu machen, welchen Mehrwert man als Autor der Leserschaft bieten kann. Manche Menschen können sachliche Information lehrreich sowie gut verständlich verpacken, andere denken sich gerne kreative Geschichten aus und wieder andere begeistern sich für praktische Ratgeber, die den Alltag erleichtern. Ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt es diesbezüglich nicht, sondern jeder sollte das schreiben, was ihm oder ihr am besten liegt. Dann werden die Leserinnen und Leser das Geschriebene gewisse gerne konsumieren. Auch diesbezüglich darf gerne ausprobiert werden, um herauszufinden, was einem am meisten Spaß macht. Mit der Zeit wird sich eine Stilrichtung herausstellen und dann – aber erst dann – sollte die Frage nach dem konkreten Thema für das nächste Buch, den nächsten Artikel, den nächsten Blogbeitrag & Co beantwortet werden.

Extra-Tipp: Wer besonders professionell an die Sache herangehen möchte, kann eine sogenannte Keyword-Recherche durchführen. Dadurch wird schnell ersichtlich, wonach die Zielgruppe am häufigsten im Internet sucht, sprich welche Inhalte sie am meisten interessieren. Vor allem für Texte, die digital veröffentlicht werden, beispielsweise für Blogbeiträge, ist das bei der Themenfindung äußerst hilfreich.

Layout und visuelle Aufbereitung

Damit es Spaß macht, einen Text zu lesen, ist aber längst nicht nur das Thema und nicht einmal nur der Inhalt entscheidend. Auch die Gestaltung, respektive das Layout, sowie die visuelle Aufbereitung haben einen großen Einfluss. Sie sorgen dafür, dass das Auge geleitet wird und Zusammenhänge gut erkennt. Daher werden beispielsweise verschiedenen Unterpunkte in Absätze unterteilt oder Überschriften gut sichtbar gemacht – um nur zwei von vielen Stilmitteln für die Gliederung von Texten zu nennen. Spätestens, wenn das Geschriebene veröffentlicht werden soll, muss zudem ein übergeordnetes Layout erstellt werden, das beispielsweise farblich stimmig ist, durch passende Bilder unterstützt wird oder ein Deckblatt erhält. Bei Büchern spielt der Einband sogar eine sehr wichtige Rolle für Kaufentscheidungen und sollte daher einem Profi überlassen werden.

Aber auch im Internet oder in anderen Medien wie Zeitschriften springen die Lesenden schnell ab, wenn der Text nicht oder schlecht gegliedert ist. Zu anstrengend wird das Lesen dadurch. Wichtig ist deshalb, die Seite optisch zu gestalten, beispielsweise mit der Bildung von Gruppen durch räumliche Effekte wie Bildunterschriften oder Zwischenüberschriften. Noch einfacher lassen sich Gruppen bei kurzen Texten wie Gedichten oder Werbeslogans in Szene setzen. Handelt es sich hingegen eher um sachliche Informationen, empfehlen sich Schaubilder oder Statistiken, um Sachverhalte übersichtlicher darzustellen oder Zahlen spannender zu machen – denn bildlich dargestellt prägen sich diese besser ein. Kreatives Schreiben hat also stets auch etwas mit der richtigen Optik zu tun und daher benötigen Autorinnen und Autoren nicht nur ein Gespür für Worte und Rhythmen, sondern ebenso für die richtige Gestaltung.

Keine unnötigen Einschränkungen

Wer sich einmal intensiver mit dem Schreiben auseinandersetzt, stößt auf allerhand Grundregeln, die dabei angeblich gelten. Mit Kreativität hat das jedoch nicht mehr viel zu tun und daher stellt sich die Frage, wie viel Freiheit beim Schreiben wirklich möglich und erwünscht ist? Prinzipiell gilt, dass der Text natürlich grammatikalisch und hinsichtlich seiner Rechtschreibung einwandfrei sein sollte. Ebenso muss er gut leserlich sein, sprich für die Leserinnen und Leser einfach verständlich. Viele der genannten Grundregeln, wie eher kurze statt lange Sätze zu bilden, haben daher durchaus ihre Daseinsberechtigung. Auch machen sie so manchen Text spannender. Es ist daher für alle Autoren und Autorinnen sinnvoll, diese Tipps zumindest zu kennen und auszuprobieren. Dadurch können sie ihren eigenen Stil (weiter-) entwickeln.

Trotzdem sollten sie eben nur als das betrachtet werden: Als gut gemeinte Tipps, anstatt als in Stein gemeißelte Grundregeln, die nicht gebrochen werden dürfen. Manchmal ist es gerade dieses Brechen von Regeln, das einen Text interessant macht oder dem jeweiligen Schreiberling seine individuelle Stimme verleiht. Genau darum geht es schlussendlich beim kreativen Schreiben: seine eigene Stimme zu finden. Einen Stil, den die Leserinnen und Leser wiedererkennen, wenn sie zufällig auf einen Text vom Lieblingsautor oder der Lieblingsautorin stoßen. Kreativität sollte daher an oberster Stelle stehen und deshalb sollte sich niemand unnötige Einschränkungen auferlegen oder auferlegen lassen. Erlaubt ist, was den Schreibenden und Lesenden gleichermaßen gefällt. Punkt.

 Wichtiges und weniger Wichtiges trennen

Bevor die angehenden Autorinnen und Autoren nun tatsächlich mit dem Schreiben loslegen, sollten sie erst einmal überlegen, was sie eigentlich sagen wollen. Einige haben nämlich Schwierigkeiten damit, all ihre Gedanke in Worte zu fassen und diese geordnet zu Papier zu bringen. Dadurch entstehen ellenlange Texte mit eigentlich unwichtigen Informationen, welche für die Lesenden unglaublich anstrengend sind. Und dadurch wiederum steigt das Risiko, dass sie diese nicht zu Ende lesen. Was jeder, der leidenschaftlich gerne schreibt, aber erreichen möchte, ist die Leserschaft bis zum Schluss zu fesseln. Dafür ist es essentiell, sich auf das wirklich Wichtige zu fokussieren.

Je kürzer ein Text ist, desto einfacher lässt sich dieser Tipp umsetzen. Bei sehr langen und komplexen Werken kann es hingegen passieren, dass die Autorinnen oder Autoren selbst den Überblick verlieren. Umso wichtiger ist es dann, strukturiert an die Sache heranzugehen und erst einmal einen roten Faden zu entwickeln – sozusagen einen Überblick, was vom Anfang bis zum Schluss passieren soll. Daraufhin können weitere wichtige Informationen wie Hintergrundgeschichten zu den einzelnen Charakteren erfasst werden. Erst zum Schluss werden diese in die richtige Reihenfolge gebracht und in schönen Worten verpackt. So ergibt sich eine perfekte Mischung aus literarischer Kreativität und übersichtlicher Struktur, die das Lesen zu einem angenehmen Erlebnis macht; sozusagen in der perfekten Balance aus Spannung und Entspannung.

Mehr Übersichtlichkeit: Vereinfachen und verkürzen

Immer wieder wird in dieser Auflistung also deutlich, wie wichtig die Übersichtlichkeit für gelungene Texte ist. Das gilt im kleinen Rahmen für Blogbeiträge & Co bis hin zum Buch mit mehreren hundert Seiten. Viele Autoren und Autorinnen lassen sich beim Schreiben aber vom Gefühl leiten und bringen erst einmal alle Gedanken zu Papier. Das ist vollkommen in Ordnung, denn dadurch erhalten sie einen Überblick. Das bedeutet aber nicht, dass diese Rohfassung zugleich die letzte Fassung sein sollte. Stattdessen dient der Überblick nur der anschließenden Strukturierung. Dann gilt es nämlich sich beim Lektorieren zwei Fragen zu stellen:

  • Was kann gestrichen werden, um den Text zu kürzen?
  • Was kann einfacher ausgedrückt werden, um ihn verständlicher zu machen?

Diese beiden Fragen sollten sich die Schreibenden bei jedem einzelnen Satz, ja vielleicht sogar jedem einzelnen Wort, stellen. Denn je einfacher und kürzer etwas ausgedrückt wird, desto mehr Spaß macht das Lesen. Trotzdem sollte natürlich der individuelle Stil beibehalten werden und die Stilmittel müssen zur Art des Textes passen. Bei Sachbüchern bedeutet das zum Beispiel, möglichst wenige Adjektive zu nutzen, während diese bei einem Roman überhaupt erst ermöglichen, den Leser in eine Fantasiewelt zu entführen. Ein weiteres Beispiel also, das deutlich macht, wie wenige pauschale Grundregeln es beim Schreiben gibt. Möglichst kurz und simpel auf den Punkt zu bringen, was man sagen möchte, ist aber stets eine gute Devise.

Der richtige Zeitpunkt zum Schreiben

Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt scheidet die Geister. Einige Autorinnen und Autoren schrieben lieber am Morgen, andere am Abend und wieder andere mitten in der Nacht. Jeder ist zu einem anderen Zeitpunkt produktiv und zudem muss jeder auch andere Verpflichtungen erfüllen. Für wen das Schreiben nur ein Hobby ist, der muss diesem in der Freizeit nachgehen – sozusagen nach Feierabend oder wenn die Kinder schlafen. Wer dem Schreiben beruflich nachgeht, der sollte sich feste Arbeitszeiten setzen und in der Freizeit bewusst Abwechslung zu den Buchstaben suchen. Das fördert die Kreativität und dann wird so mancher Geistesblitz völlig unverhofft kommen.

Manche Menschen haben allerdings das Problem, dass sie gerne schreiben würden, aber dafür schlichtweg keine Zeit finden. Dann ist es dringend notwendig, am eigenen Zeitmanagement zu feilen. Sinnvoll ist, einen festen Zeitraum für das Schreiben einzuplanen und im Kalender zu blockieren. Um diese Zeitspanne freizuschaufeln, kann es notwendig sein, an anderer Stelle Zeitfresser zu eliminieren. Häufig handelt es sich dabei um Social Media, um übertriebenen Perfektionismus im Haushalt oder andere Kleinigkeiten, die problemlos aus dem Alltag gestrichen werden können. Auch Prioritäten sind ein wichtiges Thema. Denn nur, wer dem Schreiben auch eine Priorität im eigenen Leben einräumt, der wird sich als Autorin oder Autor weiterentwickeln.

Extra-Tipp: Neben der fehlenden Zeit gibt es für viele Hobby-Autoren und -Autorinnen ein weiteres Schreckgespenst namens Schreibblockade. Wenn also endlich ein bisschen Freizeit für das Schreiben freigeschaufelt wurde, will die Kreativität einfach nicht fließen. Und kaum, dass sich dieses Zeitfenster geschlossen hat, sprudeln die Worte wieder ohne Probleme. Eine pauschale Lösung bei einer Schreibblockade gibt es nicht, sondern hier muss jeder eine eigene Strategie finden. Häufig hilft es, einfach mit dem Schreiben zu beginnen, um in den „Flow“ zu kommen. Sollten die ersten Zeilen nicht allzu gelungen sein, können diese im Nachhinein immer noch geändert werden. Aber auch eine kurze Pause oder ähnliche kleine Maßnahmen bewirken manchmal große Wunder – und die Schreibblockade gehört der Vergangenheit an.

Der bequeme Arbeitsplatz

Es gibt einige Faktoren, die geradezu als Kreativitätskiller fungieren und daher eine solche Schreibblockade hervorrufen können. Zeit- oder Leistungsdruck gehören beispielsweise hinzu, aber auch ein unkomfortabler Arbeitsplatz. Um kreativ zu schreiben, muss die Konzentration nämlich voll und ganz bei den Worten liegen. Nackenverspannungen durch eine falsche Sitzposition, ein schmerzender Hintern durch einen harten Stuhl oder ähnliche Unannehmlichkeiten wirken diesbezüglich kontraproduktiv. Am besten ist es daher, sich einen bequemen Arbeitsplatz einzurichten und dieser muss keinesfalls aussehen wie ein klassischer Arbeitsplatz im „Nine-to-Five“-Job. Wohlfühlen lautet stattdessen die Devise, sprich der Ort zum Schreiben sollte

  • ruhig sein,
  • ausreichend hell sein,
  • eine komfortable Sitzmöglichkeit bieten,
  • eine angenehme Schreibposition ermöglichen und
  • sich in einer Wohlfühlatmosphäre befinden.

Manche schreiben gerne auf einem durch Polster bedeckten Fensterbrett mit Blick in den Garten, andere in ihrer hauseigenen Bibliothek und wieder andere auf dem Sofa. Was im Einzelfall bequem ist, hängt auch von der Art und Weise ab, wie geschrieben wird – beispielsweise mit dem Laptop oder auf einer Schreibmaschine. Hier muss also eine individuelle Lösung gefunden werden, die das Schreiben zu einer Tätigkeit macht, auf welche sich der Autor oder die Autorin schon den ganzen Tag freut und die der Entspannung dient, anstatt an einen lästigen Bürojob zu erinnern.

Chaos keine Chance geben

Vor allem, wer noch klassisch auf Papier schreibt oder auf einer Schreibmaschine, hat schnell einen großen Berg an Skripten, losen Seiten & Co angesammelt. Ein solches Chaos kann aber den kreativen Prozess stören und somit zur Belastung werden. Selbiges gilt auf dem Computer, wenn einzelne Kapitel in unterschiedlichen Ordnern verschwinden oder Konzepte plötzlich nicht mehr auffindbar sind. Es ist deshalb wichtig, unabhängig vom Medium, auf dem geschrieben wird, von Beginn an eine sinnvolle Struktur zu entwickeln. Es muss klar sein, was wie aufbewahrt wird und wo es bei Bedarf wiedergefunden werden kann. So ist bei einem Geistesblitz alles Notwendige direkt griffbereit und die Autorinnen sowie Autoren verschwenden keine Zeit mit unnötigem Suchen oder damit, etwas erneut schreiben zu müssen, weil das Original unauffindbar ist. Nur so ist der bereits erwähnte „Flow“ möglich und damit macht das kreative Schreiben umso mehr Spaß. Ein gesundheitlicher Vorteil ist dabei auch gegeben. Schließlich hat das Schreiben auch positive Auswirkungen auf Herz und Hirn.

Annehmen von Kritik vs. der eigenen Linie treu bleiben

Last but not least muss sich jeder bei kreativen Schaffensprozessen die Frage stellen, inwiefern die Meinung anderer relevant ist. Einige Menschen nehmen gerne Kritik an, um daraus zu lernen und das Geschriebene für die Leser attraktiver zu machen. Andere sehen im Schreiben eher eine kreative Selbstverwirklichung und interessieren sich daher nicht für fremde Meinungen. Beide Herangehensweisen sind prinzipiell in Ordnung, aber abhängig von der individuellen Situation. Wer mit dem Schreiben etwas Geld verdienen, vielleicht sogar eines Tages davon leben möchte, der sollte durchaus offen sein für Kritik von erfahrenen Autoren und Autorinnen, von Kundinnen und Kunden oder von der Leserschaft. Denn erneut kommt hierbei das Sprichwort ins Spiel, dass der Wurm dem Fisch schmecken muss.

Wer hingegen einfach aus Spaß an der Sache schreibt und das Schreiben als kreativen Ausgleich zum Alltag sieht, der kann gerne sein eigenes Ding machen, wie man so schön sagt. Die Texte werden vielleicht sowieso nicht veröffentlicht oder wenn doch, so müssen sie kein Geld einbringen. Falls sie der Leserschaft nicht gefallen sollten, ist das also nicht weiter schlimm. Wenn Kritik konstruktiv formuliert ist und von einer Person stammt, die der Schreiberling respektiert, ist sie aber gewiss eine tolle Möglichkeit zum Lernen und sollte daher nicht per se ignoriert werden. Sich diese zumindest anzuhören und darüber nachzudenken, ist deshalb stets eine gute Herangehensweise…selbst, wenn sie schlussendlich doch nicht (oder nur teilweise) umgesetzt wird.

Zusammenfassung

Egal, ob es ein Tagebuch ist, das keine andere Seele jemals lesen wird, oder ob es ein Roman ist, in dem man alles verarbeitet, was man jemals an Ideen hatte: Schreiben gehört nicht nur zu den zugänglichsten, sondern auch den günstigsten Hobbys überhaupt. Und jeder, der nur ein Mindestmaß an Talent besitzt, darf durchaus darauf hoffen, eines Tages eine Leserschaft zu finden, welche die eigenen Werke gerne liest. Es müssen ja nicht gleich die Bestseller-Charts sein, aber mit etwas Übung und einer ordentlichen Portion Kreativität kann jeder Blogbeiträge, Bücher oder sogar eine Autobiografie kreieren, die einen echten Mehrwert liefern – zumindest für die eigene Zielgruppe, für die Familie oder einfach für sich selbst.

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