Sonnenschutz am Fenster ist unerlässlich

Mit dem Sommer kommt die Sonne. Die Strahlung wird intensiver und die Temperaturen steigen dementsprechend.

Für die Generation 50plus bedeutet das, sich frühzeitig über den richtigen Schutz vor den schädlichen UV-Strahlen Gedanken zu machen. Neben Sonnencreme und blickdichter Kleidung sollten sie zusätzlich an den Schutz vor Sonne in den eigenen vier Wänden denken. Wie das geht, zeigt dieser Beitrag.

Je älter die Haut, desto empfindlicher ist sie

Grundsätzlich ist es für ältere Menschen unerlässlich, an ausreichend Sonnenschutz zu denken. Denn ältere Haut wird empfindlicher und kann sich weniger gut vor UV-Strahlen schützen. Unabhängig vom ursprünglichen Hauttyp reagiert die Haut mit dem Alter sensibler und neigt eher dazu, Sonnenbrand, Hautkrebs und andere Krankheiten zu entwickeln. Nicht zuletzt deshalb sollten Menschen 50plus immer an Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor denken, wenn sie das Haus verlassen. Das gilt übrigens auch im Winter und an stark bewölkten Tagen. Die schädliche UV-A Strahlung kann die Wolkendecke durchaus überwinden.

Neben der Sonnencreme sollten ältere Personen ihre Haut auch mechanisch vor der Sonne schützen. Im Freien bedeutet das: Hüte, Sonnenbrillen, lange und blickdichte Kleidung sind unerlässlich. In geschlossenen Räumen reicht es in der Regel, sich im Schatten aufzuhalten. Nicht immer ist das jedoch problemlos möglich. Was ist, wenn Sonnenstrahlen durch das Fenster gelangen?

Warum bieten Fenster keinen Schutz?

Früher nahmen die Menschen an, dass die Sonne durch das Fenster keinen Schaden anrichten kann. Das ist jedoch nicht korrekt. UV-B-Strahlen können Fensterscheiben zwar nicht durchdringen. Die UV-A-Strahlen allerdings schon. Und dieser Teil der ultravioletten Strahlung ist für Sonnenbrand, Hautkrebs und Co. verantwortlich. Deshalb ist es wichtig, die Sonnenstrahlen möglichst davon abzuhalten, durch das Fenster zu gelangen.

Adhäsionsfolie schützt

Eine einfache und wirksame Methode ist Adhäsionsfolie. Diese Folie wird an Glasflächen wie Fenster oder Balkontüren angebracht und lässt die UV-Strahlen nicht mehr hindurch. Gleichzeitig bietet Adhäsionsfolie weitere Vorteile:

  • Sie ist selbstklebend und statisch haftend. Es ist kein Kleber nötig, um die Folie auf der Scheibe anzubringen. Das bedeutet, dass sie jederzeit abgenommen und erneut angebracht werden kann. Bei einem Umzug oder zum Putzen der Fenster ist es möglich, die Folie einfach zu verstauen.
  • Sie lässt Licht hindurch. Das bedeutet, dass die Adhäsionsfolie den Raum nicht verdunkelt. So ist es nicht nötig, das elektrische Licht einzuschalten.
  • Sie sieht gut aus. Adhäsionsfolie gibt es in verschiedenen Ausführungen und Mustern. So wird der Sonnenschutz zum Hingucker in den eigenen vier Wänden.
  • Sie dient als Sichtschutz. Viele Adhäsionsfolien haben einen Milchglas-Effekt oder, wie gesagt, Muster. So können Menschen von draußen nicht mehr in die Wohnung hineinsehen. Das schützt die Bewohner vor neugierigen Blicken.
  • Sie hält die Wärme draußen. Adhäsionsfolie schützt die Wohnung zudem vor dem Aufheizen. Das Sonnenlicht scheint durch die milchige Folie nicht mehr direkt in den Raum. Deshalb heizt dieser sich nicht mehr so sehr auf. Die Temperaturen bleiben im angenehmen Bereich.
     

Adhäsionsfolie lässt sich nach Maß bestellen und passt so exakt auf Fenster- oder Balkontürscheiben. Das Aufbringen ist dank der selbstklebenden Folie denkbar einfach und sollte es notwendig sein, kann die Folie jederzeit entfernt werden.

Weitere Schutzmaßnahmen für Senioren

Neben dem Schutz der Fenster durch Folie gibt es weitere Möglichkeiten, wie sich die Generation 50plus vor Sonnenbrand und Co. schützen kann. Gardinen, Plissees und Rollläden sind wirksame Schutzmechanismen für die Fenster. Allerdings sehen sie natürlich weniger modern aus als die beschriebenen Folien. Dennoch können diese Methoden die Haut vor Sonneneinstrahlung schützen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, hält sich im Sommer vornehmlich im Schatten auf. Gerade die klassische Mittagshitze zwischen elf und 15 Uhr ist zu vermeiden. Hier kommt es nicht nur zu starker Sonneneinstrahlung, es ist zudem auch besonders heiß. Das kann bei Senioren schnell zu Kreislaufproblemen führen.

Die Haut lässt sich am einfachsten mit Sonnencreme schützen. Es ist sinnvoll, sich hierzu in der Apotheke beraten zu lassen und ein Produkt für sensible Haut zu wählen. Eine Sonnenbrille, gern in Sehstärke und leichte Kleidung, die die Haut gut bedeckt, schützen ebenfalls. Ein Sonnenhut kann nicht nur vor Sonnenbrand auf der Kopfhaut schützen. Er schützt außerdem vor einem Sonnenstich. Ein Sonnenschirm hat den gleichen Effekt.

Vitamin D nicht vergessen

Bei aller Gefahr, die von der Sonne ausgeht, sollten ältere Menschen eines nicht vergessen. Der Körper bildet, wenn er Sonnenlicht ausgesetzt ist, Vitamin D. Viele Menschen 50plus leiden unter einem Vitamin D-Mangel. Dieser äußert sich durch Haarausfall, Muskel- und Gliederschmerzen, erhöhte Infektanfälligkeit und Müdigkeit. Um Vitamin D-Mangel vorzubeugen sollte die Haut der Sonne jeden Tag für einige Minuten ausgesetzt werden. In den Monaten März bis Mai und September bis Oktober für etwa zehn bis 25 Minuten, je nach Hauttyp. Im Hochsommer von Juni bis August für maximal fünf bis 15 Minuten, ebenfalls je nach Hauttyp. Für Senioren gilt, sich eher an die kürzeren Zeiträume zu halten. Wichtig: Auch bei solch kurzen Ausflügen in die Sonne sollte jeder auf einen ausreichenden Sonnenschutz durch Sonnencreme achten! Sonst steigt das Risiko für Erkrankungen signifikant.

Reicht die Sonneneinstrahlung nicht aus, um den Vitamin D-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, sollte der Hausarzt helfen. Er kann Nahrungsergänzungsmittel oder Vitaminpräparate verschreiben, die den Mangel beheben. Allerdings sollte niemand diese Präparate einfach so einnehmen. Ein Mangel sollte immer ärztlich abgeklärt werden, um eine Überdosierung zu verhindern.

Fazit

Gerade Menschen 50plus dürfen nicht vergessen, dass die Sonne gefährlich ist. So schön der Sommer und die warmen Temperaturen auch sind: Schutz geht vor. Vor allem ältere Menschen können aufgrund ihrer empfindlichen Haut schnell einen Sonnenbrand entwickeln. Der richtige Sonnenschutz ist hier entscheidend.

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