Tipps für die Hausarbeit im Alter

Hilfsmittel erleichtern die Hausarbeit.
Hilfsmittel erleichtern die Hausarbeit. - (Bild von Simon Kadula auf Pixabay)
Wenn Kraft und Beweglichkeit nachlassen, wird das Führen des Haushalts schnell zu einer Herausforderung.

Um die anfallenden Arbeiten möglichst lange selber erledigen zu können und weiterhin ein selbstbestimmtes Leben zu führen, genügt es oft schon, die Arbeitsabläufe besser zu strukturieren. Auch die Wahl der Hilfsmittel macht einen Unterschied. Hier nun einige Tipps, wie man den Haushalt effektiver gestalten kann, und welches Zubehör einen dabei unterstützen kann.

Allgemeine Tipps

Teilen Sie täglich und wöchentlich anfallende Aufgaben systematisch auf, und versuchen Sie die Hausarbeit so miteinander zu verknüpfen, dass Sie möglichst wenig Zeit investieren müssen, und die Wohnung trotzdem immer sauber aussieht. Ein Haushaltsplan kann hier helfen, die Übersicht zu behalten. Integrieren Sie täglich anfallende Arbeiten routinemäßig in Ihren Tagesablauf, denn wenn Sie kleinere Aufgaben regelmäßig erledigen, gestaltet sich das wöchentliche Putzen gleich viel leichter und schneller. Für die tägliche Routine bietet sich zum Beispiel an, zu lüften, die Betten zu machen, den Tisch abzuräumen und feucht zu wischen oder die Krümmel vom Boden zu entfernen.

Dabei ist es ganz egal, ob Sie sich pro Woche einen festen Putztag aussuchen, oder die Arbeit über mehrere Tage verteilt erledigen. Beginnen Sie zunächst damit aufzuräumen, was in der Wohnung rumliegt. Putzen Sie grundsätzlich immer von oben nach unten, um sich doppelte Arbeit zu ersparen.

Für größere Putzaktionen, etwa Fenster putzen, Schränke ausmisten oder Terrasse reinigen, planen Sie am besten einen separaten Termin ein, und gehen Sie auch bei jährlich stattfindenden Arbeiten systematisch vor, putzen Sie etwa die Fenster nach den Rollläden.

Fenster putzen

Das Fensterputzen ist bei den meisten Menschen besonders unbeliebt und gerade für Senioren oft eine Herausforderung. Doch auch diese Arbeit kann man effektiv und kräfteschonend gestalten.
Putzen Sie am besten die Fenster nicht bei direktem Sonneneinfall, da sonst das Putzwasser zu schnell verdunstet und kaum Zeit zum Nachwischen bleibt. Die Folge sind dann unschöne Schlieren. Am besten suchen Sie sich einen grauen und bedeckten Tag aus, oder putzen nur die Fenster, die im Schatten liegen.

Manchmal reicht es schon, die Scheiben mit einem feuchten Mikrofaser- oder Baumwolltuch abzuwischen, es gibt aber auch eine Vielzahl bewährter Hausmittel, die einem dabei helfen können.
Es ist auch gar nicht so schwer beim Fenster putzen die Scheiben streifenfrei zu bekommen. Zum Trocknen können Sie dann einen Abzieher mit Gummilippe nehmen, oder ein sauberes Mikrofasertuch.
Eine besonders interessante Lösung könnte aber auch ein Fenstersauger sein.

Hilfsmittel

Akkubetriebene Fenstersauger kombinieren den Wischer mit einem Sprühkopf und einem Auffangbehälter für das Schmutzwasser. Auf diese Art hat man die Scheiben in einem Arbeitsschritt sauber. Und da die Geräte nicht allzu schwer sind, ist der Einsatz eines solchen Helferleins auch nicht zu kraftraubend.

Empfehlenswert sind außerdem Bodenwischer-Sets, bei denen der Lappen nicht vom Schrubber entfernt werden muss. Solche Sets bestehen in der Regel aus einem Mopp und einem Eimer mit sogenannter Wischtuchpresse, die einem das lästige Bücken erspart.

Fazit

Wer sich die Hausarbeit systematisch einteilt und auf moderne Hilfsmittel zurückgreift, wird lange Freude daran haben können, die eigenen vier Wände in Schuss zu halten, ohne dabei auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.

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