Warum Bitterstoffe für die Gesundheit so wichtig sind

Bitterstoffe haben viele Nutzen.
Bitterstoffe haben viele Nutzen. - (Bild von 165106 auf Pixabay)
Bitterstoffe sind zum Entgiften hervorragend geeignet und bieten darüber hinaus noch einige andere, positive Eigenschaften.

Neues Jahr, erstmal eine Entgiftungskur, das gehört für viele Menschen zum Wohlbefinden dazu.

Was sind natürliche Bitterstoffe?

Natürliche Bitterstoffe werden von den Pflanzen selbst produziert. Indem Pflanzen oder nur Teile davon bitter schmecken, sollen hauptsächlich Fressfeinde vom Verzehr abgehalten werden.

Es gibt nicht den einen Bitterstoff, sondern viele verschiedene, chemische Verbindungen, die allesamt das gleiche Ziel verfolgen: die Pflanze soll ungenießbar wirken. Gleichzeitig ist das nicht nur ein Schutzmechanismus für das Gewächs selbst, sondern genauso für Tiere und Menschen. Der bittere Geschmack beziehungsweise die Reaktion des Körpers darauf soll vor Vergiftungen schützen. Das ist auch ein Grund, warum kleine Kinder beispielsweise instinktiv bittere Lebensmittel meiden.

Aber: es sind bei Weitem nicht alle bitteren Pflanzen giftig! Im Gegenteil erweist sich die Einnahme von Bitterstoffen immer wieder als förderlich für die Gesundheit.

So können Bitterstoffe eingenommen werden

Bitterstoffe sind in vielen Lebensmitteln enthalten, zum Beispiel in verschiedenen Kohlsorten, Rucola, Chicorée, aber genauso in Senf, Kurkuma oder Spinat und natürlich Kaffee. Allerdings kommt es durchaus vor, dass gerade in Salat Bitterstoffe konsequent herausgezüchtet werden. Bitter entspricht eben nicht unbedingt dem heutigen Geschmack.

Auf Magenbitter-Kräuterschnaps nach dem Essen setzt insbesondere die ältere Generation. Daneben gibt es Bittertee und Bittertropfen, die sich besonders einfach und genau dosieren lassen. Selbst Kinder können von Bitterstoffen profitieren. Dann ist aber unbedingt darauf zu achten, dass diese keinen Alkohol enthalten. Außerdem sollten Kinder unter 2 Jahren auch keine Oxymeie (Honig) einnehmen.

Wirkung im Körper

Bitterstoffe können sich auf viele Prozesse im Körper positiv auswirken. Hier nur einige Beispiele:

  • Vor den Mahlzeiten eingenommen können Bitterstoffe das Hungergefühl reduzieren oder den Appetit anregen.
  • Durch Reduktion des Hungergefühls können Bitterstoffe bei der Gewichtsreduktion unterstützen.
  • Sie wirken sich positiv auf die Darmflora und somit die Darmtätigkeit aus.
  • Bitterstoffe regen die körpereigene Insulinproduktion an und senken den Cholesterinspiegel.
  • Sie tragen zur Entgiftung des Körpers bei.
  • Indem die Produktion der Gallenflüssigkeit erhöht wird, fällt die Verdauung von Fett leichter.
  • Bei einer Histaminintoleranz können Bitterstoffe die Symptome mildern.
  • Werden Bitterstoffe regelmäßig eingenommen, kann eine bestehende Zuckersucht gelindert werden.
  • Völlegefühl und Blähungen können reduziert werden.

Der Körper muss sich erst gewöhnen

Einen bitteren Geschmack empfinden die wenigsten Menschen sofort als angenehm. Sie gewöhnen sich beispielsweise erst nach und nach an Kaffee, wenn sie ihn öfter trinken, bis er schließlich sogar lecker schmeckt.

Genauso wie bei Kaffee verhält es sich auch bei der Einnahme von Bittertropfen oder Bittertee. Bei regelmäßigem Verzehr kann der Körper sogar eine Vorliebe für bittere Dinge entwickeln - und zugleich dafür sorgen, dass süße, zuckerhaltige Lebensmittel weniger attraktiv erscheinen. Das wirkt Heißhunger entgegen und hilft ebenso bei Zuckersucht, also dem ständigen Verlangen nach Zucker und süßen Speisen.

Fazit: Dem Körper etwas Gutes tun

Wer seinen Körper auf natürliche Weise unterstützen möchte, kann zu Bitterstoffen greifen. Sie wirken sich nachhaltig auf den Körper aus und tragen zum Wohlbefinden bei.

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