Was tun, wenn der Schlaf nicht kommen will?

Müssen wirklich gleich Tabletten her oder gibt es bessere Wege zum Einschlafen? Experten empfehlen Anpassungen beim Verhalten statt Medikamente.
Schlafrhythmus stabilisieren
Besser schlafen (Bild iStock)

Was tun, wenn der Schlaf nicht kommen will?

Nach einem langen Tag ins Bett fallen und trotzdem nicht zur Ruhe kommen – dieses Problem kennen viele. Der Körper ist erschöpft, doch der Kopf bleibt aktiv. Manche wachen zudem nachts auf und finden danach nur schwer wieder in den Schlaf. Solche Situationen können sich auf Dauer stark auf Energie und Wohlbefinden auswirken. Schlaf ist eng mit der körperlichen und mentalen Gesundheit verbunden.

Eine verschlechterte Schlafqualität kommt mit zunehmendem Alter häufiger vor. Mit wertvollen Tipps wirken Sie dem für mehr Energie am Morgen entgegen. Lesen Sie hier, wie Sie die Schlafqualität steigern können und mehr Energie gewinnen.

Warum Schlaf so entscheidend ist

Im Schlaf regeneriert sich der gesamte Organismus. Zellen erneuern sich, das Immunsystem arbeitet und das Gehirn sortiert Eindrücke des Tages. Ohne ausreichende Nachtruhe sinken Konzentration und Belastbarkeit deutlich.

Typische Ursachen für unruhige Nächte

Häufig spielen Stress, Medienkonsum oder unregelmässige Tagesabläufe eine Rolle. Auch spätes Essen oder zu viel Bildschirmzeit wirken sich negativ aus. Fachliche Hintergründe finden sich hier: https://www.gesundheitsforschung-bmftr.de/de/schlafstorungen-im-alter-warum-die-krankheit-unterschatzt-wird-und-was-betroffenen-helfen-3059.php

Ab wann wird es kritisch?

Treten Einschlaf- oder Durchschlafprobleme mehrmals pro Woche über längere Zeit auf, spricht man medizinisch von einer Schlafstörung. Eine Abklärung kann in solchen Fällen sinnvoll sein.

Erst natürliche Wege nutzen

Bevor Medikamente eingesetzt werden, empfehlen viele Experten sanfte Methoden. Pflanzliche Mittel wie Baldrian oder Melisse werden häufig genutzt. Mehr dazu finden Sie im Beitrag der Apotheken Umschau.

Abendroutine bewusst gestalten

Hilfreich ist ein fester Ablauf vor dem Schlafengehen. Dazu gehören ruhige Aktivitäten, wenig Licht und der Verzicht auf digitale Geräte. Auch Atemübungen oder Meditation können unterstützen.

Praktische Schlafhygiene im Alltag

  • Regelmässige Schlafenszeiten stabilisieren den Rhythmus.
  • Koffein am Abend vermeiden.
  • Leichte Mahlzeiten fördern die nächtliche Ruhe.
  • Ein kühles Schlafzimmer verbessert die Schlafqualität.

Die richtige Schlafumgebung

Neben Verhalten spielt auch die Umgebung eine Rolle. Eine passende Matratze und eine ruhige Atmosphäre können entscheidend sein. Ergänzende Informationen bezüglich Schlaf im Alter und wie eine erholsame Nachtruhe für gute Gesundheit sorgt, lesen Sie im Artikel von gesund.bund.de.

Wann ärztliche Hilfe sinnvoll ist

Wenn Schlafprobleme länger bestehen, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Schlaflabore können Ursachen wie Atemstörungen erkennen und gezielt behandeln.


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