ERNÄHRUNG

Zu wenig des Guten – Mangelerscheinungen durch Diäten

Halloooo, Strandfigur! Und das am besten in nur einer Woche. Das versprechen viele Diäten – und lassen dabei oft nicht nur die Kilos schmelzen. Vor allem einseitige Diäten sind auch ein Raubbau an den körpereigenen Ressourcen jenseits der ungeliebten Pölsterchen.

Vitaminmangel und andere Mangelerscheinungen sind dann die Folge. Das passiert vor allem dann, wenn Du Deine Diät deutlich länger als eine Woche durchziehst.

Die Muskelkrämpfe – Folge einer Mangelerscheinung

Zack! Ein intensiver Schmerz fährt Dir ins Bein und das mitten in der Nacht. Ein Krampf. Und das passiert Dir seit Deiner Diät öfter? Oder hast Du im Alltag oder beim Sport immer wieder Krämpfe? Dann kann eine Mangelerscheinung dahinterstecken.

Um korrekt zu funktionieren, braucht unser Körper verschiedene Mineralstoffe und Vitamine. Fehlen sie, kommt es zu einem Mineralstoff- oder Vitaminmangel. Das gilt auch für Magnesium, den Gegenspieler des Calciums bei der Übertragung von Nervenimpulsen.

Calcium sorgt für eine Anspannung, Magnesium wieder für eine Entspannung der Muskulatur. Gerät das Gleichgewicht zugunsten des Calciums aus den Fugen, können sich Deine Muskeln also noch anspannen, aber nicht mehr richtig entspannen. Eine erhöhte Krampfneigung ist die Folge.

Als erste Hilfe nehmen viele von der Mangelerscheinung Geplagte Supplemente wie Biolectra ein, das akut hilft.

Ursachen von Vitaminmangel und anderen Mangelerscheinungen

Muskelkrämpfe und andere Nebenwirkungen sind vor allem Erscheinungen sehr einseitiger oder radikaler Diäten. Wenn Du also eine Diät machst, die sich um ein einzelnes Lebensmittel zentriert – etwa die klassische Kohlsuppendiät – läufst Du Gefahr, Mangelerscheinungen auszubilden. Die Ursache in diesem Fall: Dein Lebensmittel enthält eben nicht das gesamte Nähr- und Vitalstoffspektrum, das der Körper braucht. Mit einigen Stoffen ist er gut versorgt. Andere bekommt er seit Diätbeginn zu wenig oder sogar gar nicht mehr.

Doch auch wenn Du variantenreicher isst, kann es Dir ganz schnell passieren, dass Deine Vitalstoffbilanz ins Minus rutscht. Beim Magnesium passiert das gern, wenn Du energiereiche Lebensmittel wie Nüsse, Schokolade oder Bananen streichst. Die enthalten nämlich viel des Minerals. Achte also bei der Lebensmittelzusammensetzung auf einen guten Mix für alle Vitalstoffe, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Vor allem bei stark kalorienreduzierten Diäten ist häufig schon allein die Menge einfach nicht ausreichend. Selbst wenn Du sehr ausgewogen isst, nimmst Du einfach zu wenig der Lebensmittel zu Dir, um den Bedarf zu decken. Immerhin ist Magnesium ein sogenanntes Mengenelement, von dem Du täglich rund 300 bis 350 mg zu Dir nehmen solltest.

Parallel zu Deiner Diät sportelst Du vielleicht auch noch fleißig – und schwitzt dabei ordentlich. Das ist gut für die Figur. Aber danach solltest Du den Mineralverlust ausgleichen. Krämpfe können nämlich auch entstehen, wenn Du während einer Diät durch Schwitzen mehr verlierst, als Du aufnimmst.

Wie beuge ich Mangelerscheinungen bei einer Diät vor?

Damit der Blitz im Bein (oder in anderen Muskelgruppen) gar nicht erst einschlägt, haben wir für Dich ein paar ganz einfache Tipps, damit Deine Diät ein Erfolg wird – ohne Vitaminmangel und andere Mangelerscheinungen.

  1. Iss ausgewogen und frisch. Vor allem Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne sind oft die reinsten Vitalstoffbomben – bei minimalem bis akzeptablem Kaloriengehalt.
  2. Bevorzuge Nahrungsmittel mit hoher Nährstoffdichte. So sicherst Du Deine Versorgung auch bei gezielt kalorienreduzierten Diäten.
  3. Schlagen Mangelerscheinungen zu, supplementiere gezielt als erste Hilfe. Überprüfe für den langfristigen Erfolg Deine Ernährung.
  4. Gerade bei Krampfneigung helfen Dir isotonische Getränke. Sie ersetzen, was Du ausgeschwitzt hast.
  5. Meide radikale und einseitige Diäten. Sie sind eher die Ursache neuer Probleme, als das pfundige Problem zu lösen.
  6. Ernährungsberater kennen die Tücken der verschiedenen Diäten. Wenn Du unter Mangelerscheinungen leidest, frag den Profi. Er oder sie wird mit Dir den Speiseplan neu und so gestalten, dass Du bestens versorgt bist.


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