Heilmedizin

Wie Marihuana legal vor Schmerzen bewahrt

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Marihuana hilft bei chronischen Schmerzen (Bild Roberto Valdivia on Unsplash)

Unter Marihuana versteht man die getrockneten, harzhaltigen Blüten der weiblichen Hanfpflanze (Cannabis).

Der Stoff wird als Arzneimittel genutzt, kann oral oder geraucht aufgenommen werden. Gras ist eine geläufige Bezeichnung für Marihuana.

In der Medizin wird das Mittel zur Schmerzlinderung bei Krebs- und Aidspatienten eingesetzt. Auch ist Marihuana ein gutes Mittel um schmerzfrei zu werden. Bei Übelkeit und Schlaflosigkeit kann das Mittel ebenfalls eingesetzt werden. 

Wie wird Marihuana eingeordnet?
Während Cannabis als eine sogenannte harmlose Droge bezeichnet wird, kann Marihuana abhängig machen. Dennoch zeigen Studien, dass Patienten deutlich schmerzfrei werden, wenn sie dieses Medikament einnehmen.

Die Übelkeit, die oft bei einer Chemotherapie entsteht, kann mit dem Mittel deutlich reduziert werden. Ganz wichtig ist bei Schmerzpatienten, dass der Stoff keine Einstiegsdroge ist.

Auch hier haben Studien gezeigt, dass damit kein Verlangen auf Drogen wie Alkohol oder Nikotin entsteht. Cannabis, Marihuana oder Hanf, haben als Ursprungspflanze Cannabis sativa. 

Cannabinoide wie CBD und THC werden unter sehr strengen Bedingungen für medizinische Bereiche genutzt. Wenn erwiesen ist, dass sich die Cannabis Wirkung auf die Gesundheit positiv darstellt, kann der Arzt dies auf Rezept verschreiben. 

Wie wirkt Marihuana bei chronischen Schmerzen?
Chronische Schmerzen, Fibromyalgie, Krebserkrankungen oder Arthroseschmerzen, können oft nicht mit herkömmlichen Schmerzmitteln behandelt werden.

Galt der Stoff noch bis vor kurzem als reines Rauschmittel, genau wie Cannabis, so wird Marihuana in eine Schmerztherapie mit einbezogen oder als alleiniges Mittel verabreicht.

Es gibt einen medizinischen Effekt, der aus dem Pflanzenstoff THC kommt. Es entsteht ein Rauschgefühl, dass neben Übelkeit (bei einer Chemotherapie) auch Schmerzen erträglich macht.

Oft verschwinden die Schmerzen sogar direkt. War das Mittel noch vor einigen Monaten den Patienten zugänglich, die an Spastiken oder Multiple Sklerose litten, so können Cannabis-Medikamente verordnet und in der Apotheke gekauft werden. 

Wer bekommt Cannabis-Produkte verschrieben?
Gleich vorab sollte man erwähnen, dass bei einigen chronisch erkrankten Patienten das Mittel nicht richtig hilft. So hilft Cannabis am besten bei Nervenschmerzen.

Gerade neuropathische und spastische Schmerzen, wie man sie öfters bei einer Strahlentherapie bei Krebspatienten sieht. lassen sich damit gut behandeln.

Der Arzt hat die Möglichkeit neben den reinen Blüten auch Cannabis-Produkte in Form von Tropfen oder Öl zu verschreiben. 

Wie wirkt Cannabis?
Um einen optimalen Effekt zu erreichen, müssen zwei Inhaltsstoffe, nämlich THC und CBD enthalten sein. Gerade in einer Schmerztherapie ist eine komplementäre Wirkung erforderlich.

So ist ein weiterer Vorteil dieser Kombination, dass der psychotische Effekt durch THC deutlich gemildert wird.



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