Die gut eingerichtete Seniorenwohnung

Wichtig ist die Barrierefreiheit.
Wichtig ist die Barrierefreiheit. - (Bild von edvaldocostacordeiro auf Pixabay)
Ältere Menschen brauchen eine Wohnumgebung, in der das Leben komfortabel und sicher ist. Die Wohnung sollte weitgehend barrierefrei sein.

So, dass das selbständige Wohnen auch bei körperlichen Einschränkungen unproblematisch ist.. Die Wahl der richtigen Möbel spielt dabei eine wichtige Rolle.

Wohnen im Alter – die barrierefreie Wohnung

Für ältere Damen und Herren eignen sich Erdgeschosswohnungen oder Etagenwohnungen, die mit einem Lift erreichbar sind. Wichtig ist die Barrierefreiheit. Alle Räume, Balkone und Terrassen müssen begehbar, Alltagsgegenstände erreichbar sein. Daneben sind Bequemlichkeit und Komfort wichtig. Das bedeutet, die Wohnung ohne Stolperfallen einzurichten und auf ausreichend große Bewegungsflächen zu achten. Zweckmäßigkeit heißt aber nicht, auf eine schöne Wohnumgebung zu verzichten.

Das Wohnzimmer

Im Wohnzimmer heißt es: Weniger ist mehr! Eine gute Wohnqualität lässt sich durch geschicktes Möblieren erreichen. Wohnzimmermöbel mit nützlichen Funktionen in unterschiedlichen Designs finden sich auf https://www.hardeck.de/moebel/wohnzimmer. Bei der Auswahl neuer Möbel spielen besondere Kriterien wie Standfestigkeit und Höhe eine Rolle.

  • Die Höhe der Sitzflächen sollte ein problemloses Aufstehen und Hinsetzen ermöglichen. 
  • Eine Aufstehhilfe kann dabei zusätzlich unterstützen. Ein Seniorensessel, der sich elektrisch einstellen lässt, eignet sich ideal als Fernsehsessel.
  • Eine Leseleuchte, Ablagefläche und Verstaumöglichkeiten für Alltagsutensilien sind vor allem dann wichtig, wenn das Laufen schwer fällt. Manche Sitzmöbel verfügen über entsprechende Flächen und integrierte Leuchten sowie Stauraum.
  • Tische und Möbel sollten robust, kipp- und standsicher sein. 

Die Küche

Die Küche muss individuell an die Bedürfnisse oder Einschränkungen des Bewohners angepasst sein. Gegebenenfalls sollte der Küchenbereich mit dem Rollstuhl befahrbar sein. Für Komfort sorgen tief hängende Küchenoberschränke und voll ausziehbare Küchenfronten mit abgerundeten Ecken. Es ist wichtig, dass sämtliche Küchengeräte und -utensilien leicht zu erreichen sind.

Der Herd zählt zu den größten Gefahrenquellen. Ein Induktionskochfeld ist eine gute Lösung, um Unfälle mit Verbrennungen zu vermeiden. Es ermöglicht außerdem das leichte Hin- und Herschieben von Pfannen und Töpfen und lässt sich leicht reinigen.

Das Bad

Ein seniorengerechtes Bad verfügt über ausreichend Platz, ein höhenverstellbares bzw. unterfahrbares Waschbecken, einen erhöhten Toilettensitz und eine bodengleiche Dusche. Stauraum sollte gut erreichbar und ausreichend bemessen sein. Eine bodengleiche Dusche senkt das Sturzrisiko. Fest installierte Haltegriffe helfen beim Aufrichten und Hinsetzen. Damit eine Hand zum Abstützen frei ist, sind einhändig bedienbare Armaturen hilfreich. Für den Fußboden empfehlen sich rutschhemmende Fliesen mit rauer Oberfläche.

Das Schlafzimmer

Das Schlafzimmer ist ein Ort der Erholung. Wichtig ist, dass das Bett eine komfortable Höhe zum Aufstehen und Hinsetzen aufweist. Eine zusätzliche bequeme Sitzgelegenheit und ein Kleiderdiener erleichtern das tägliche Umkleiden. Außerdem sollte Stauraum in Kommoden und Kleiderstangen im Kleiderschrank gut erreichbar sein. Gegebenenfalls hilft ein Garderobenlift beim Herausholen der Kleidungsstücke.

Die richtige Beleuchtung

Eine gute Beleuchtung erleichtert den Alltag und macht eine Wohnung sicher. Ein dreistufiges Lichtkonzept sorgt für Sicherheit und Gemütlichkeit:

  1. Blendfreies, helles Licht leuchtet einen Raum fast schattenlos aus. Es erleichtert das gründliche Putzen und gibt Sicherheit.
  2. Diffuses Licht und indirekte Beleuchtung sorgt für Gemütlichkeit am Abend.
  3. Punktuelle Beleuchtung leuchtet einen Bereich gezielt aus und ist etwa auf der Arbeitsfläche in der Küche oder am Schreibtisch nützlich

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