Chronograph mit Kultfaktor - Omega Speedmaster

Diese Uhr war auf dem Mond.
Diese Uhr war auf dem Mond. - (Bild von Maurício Souza Mau auf Pixabay)
Die Omega Speedmaster ist einer der berühmtesten Chronographen der Welt. In die Geschichte ging sie ein, als erste Armbanduhr auf dem Mond.

Mittlerweile besteht diese Kollektion aus vielen verschiedenen Modellen, von der klassischen Variante, bis hin zur High-End-Uhr. Wir erklären Ihnen im Folgenden, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Auf Grundlage dieser Informationen können Sie nach einem passenden Modell schauen. So finden Sie für die Speedmaster bei Chrono24 recht günstige Angebote. Alle Modelle dieser Reihe sind dort aufgeführt und in ihrer Qualität zertifiziert. Ebenso erhalten Sie dort Sondermodelle, ob zum Tragen am Handgelenk oder als Investment.

Details machen den Unterschied

Wenn Sie auf der Suche nach einer Omega Speedmaster sind, dann sollten Sie ein besonderes Augenmerk auf gewisses Details richten. Insbesondere bei den Vintage Modellen kann es nämlich vorkommen, dass bestimmte Teile ausgetauscht wurden. Dadurch verliert die Uhr ein wenig an Wert, da nicht mehr alle Teile, die ursprünglich verwendet wurden, eingesetzt sind. Teilweise ist es nicht ganz eindeutig, was ausgetauscht wurde und was noch original ist.

Trotzdem ist es immer noch möglich viele originale Modelle zu bekommen, vor allem, wenn Sie über einen seriösen Händler, wie Chrono24, die Uhr erwerben. Informieren Sie sich vorher jedoch im Detail, welche Verschleißteile es gibt und welche Bestandteile noch originalgetreu sind. Je originaler die Uhr ist, desto höher auch der Wert.

Nützliche Tipps für den Kauf einer Omega Speedmaster

Im Folgenden geben wir Ihnen einige Tipps für den Kauf einer modernen und einer vintage Speedmaster:

Moderne Speedmaster

Moderne Speedmaster erfreuen sich einer großen Beliebtheit und werden nicht nur gerne gesammelt, sondern auch getragen. Die Modelle werden im Wert steigen und eignen sich daher gut als Investment. Auf folgende Komponenten sollten Sie beim Kauf achten:

Auf die Seriennummer achten

Für die Seriennummern gibt es online einige Listen, die Informationen über die Modelle beinhalten. Speedmaster, die nach dem Jahr 2000 erschienen sind, werden darin jedoch häufig nicht geführt. Für diese Uhren ist es nicht einfach, spezifische Informationen oder Archivauszüge zu finden. Wichtig ist, dass die Seriennummer mit den Angaben auf der Garantiekarte übereinstimmt und überall aufgeführt wird.

Die Uhr auf sichtbare Schäden prüfen

Ebenso ist es wichtig, dass die modernen Modelle nicht durch tiefe Kratzer oder Dellen gekennzeichnet sind. Ist das der Fall, sollten Sie nach der Service- und Reparaturgeschichte fragen, denn bei solchen Schäden kann auch das Werk etwas abbekommen haben.

Die Ganggenauigkeit des Werks prüfen

Wenn es möglich ist, dann sollten Sie auch die Ganggenauigkeit der Uhr überprüfen lassen. Bei einer intakten Uhr sollten die Ausschläge zwischen 260 und 290 Grad liegen. Sollte der Wert deutlich darunter sein, dann kann das Lager einseitig einen Defekt haben. Ist der Wert generell niedrig, dann wird eine Revision fällig. Es kann aber auch sein, dass bereits der Austausch der Zugfeder ausreicht. Bei einem zu hohen Wert kommt zu viel Kraft an, die überschüssige Kraft kann zu Beschädigungen führen.

Sind Verpackung und Papiere dabei?

Vor allem, wenn es um Sondereditionen oder limitierte Modelle geht, sollten Sie sich über die Originalverpackung, Zertifikate und mögliche Accessoires informieren. Das Set sollte möglichst vollständig sein und Sie von der Echtheit der Uhr überzeugen.

Ist das Band original?

Relativ häufig werden neue Speedmaster Modelle mit falschen Bändern verkauft. Es handelt sich zwar um originale Omega-Bänder, diese sind aber entweder zu neu oder zu alt und passen nicht zum Modell. Das zu überprüfen, ist jedoch relativ einfach.

Vintage Speedmaster

Sehr beliebt sind auch Vintage Speedmaster, diese gelten teilweise als echte Sammlerstücke und werden hoch gehandelt. Dabei sollten Sie auf folgende Kriterien achten:

Ist der Händler seriös?

Diese Frage ist zwar sehr allgemein, jedoch immer wieder wichtig zu beachten: Prüfen Sie stets die Seriosität des Händlers. Positive Referenzen, Zertifizierungen und Erfahrungen helfen Ihnen, sich ein Bild zu machen. Zudem sollte sich der Händler mit der Thematik auskennen  und eine gewisse Vertrauenswürdigkeit ausstrahlen.

Nach der Seriennummer fragen

Sobald Sie ein Modell entdeckt haben, welches Ihnen gefällt, sollten Sie immer nach der Seriennummer fragen. Bei Vintage Modellen gibt es Archivauszüge, die belegen, ob das Werk tatsächlich in einer bestimmten Referenz geliefert wurde, in welchem Land und in welchem Jahr.

Wie die Referenznummer zu verstehen ist

Bei der Referenznummer sollten Sie darauf achten, dass am Ende der Nummer immer auch eine Jahreszahl dahinter steht. Diese Jahreszahl steht jedoch nicht für das exakte Produktionsjahr, sondern lediglich das Produktionsjahr des Gehäusebodens, weshalb sich das Jahr der Uhr mit dem in der Referenznummer unterscheiden kann.

Das Herstellungsjahr bestimmen

Über die Seriennummer kann das Herstellungsjahr recherchiert werden. Um an die Nummer zu gelangen, müssen Sie das Gehäuse öffnen oder den Verkäufer fragen, ob dieser die Öffnung übernimmt. Die Archiveinträge können sich auch hierbei wieder leicht unterscheiden, da die Werksmontage später erfolgt sein kann. Trotzdem dient die Recherche als Indiz, für ein originales Modell.

Stimmt das Gesamtbild?

Wenn Sie sich im Produktionsjahr sicher sind und auch die passende Referenznummer haben, können Sie die Uhr bestimmen und authentifizieren. Entsprechen alle Teile dem Produktionszeitraum und sind diese original? Welches Band sollte vorhanden sein? Je besser Sie sich im Detail mit den Modellen auskennen, desto eher können Sie später montierte Teile erkennen. Trotzdem haben Sie natürlich keine absolute Sicherheit.

 

 

 

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