Die Terrasse für den Ruhestand vorbereiten

Eine schöne Terasse.
Eine schöne Terasse. - (Bild: Didiwo on pixabay)
Unser kleines 1x1 - Wir alle wissen die Bedeutung einer schön gestalteten Terrasse für unsere Lebensqualität richtig einzuordnen.

Während unseres Berufslebens fehlt uns jedoch oft die Zeit, um dort wirklich ein paar gemütliche Stunden zu verbringen. Mit Blick auf den Ruhestand können wir zu ganz neuen Möglichkeiten der Nutzung finden. Wie die Gestaltung dafür klappt, sehen wir uns in diesem Artikel an.

Die Terrasse als Rückzugsort

Nicht zuletzt die hohen Preise für Wohnraum machen die Terrasse zu einer wertvollen Erweiterung der eigenen vier Wände. Hier bietet sich uns die Chance, eine Art zweites Wohnzimmer im Freien zu gestalten. Damit wir uns dort wirklich wohlfühlen, sollte für ein gewisses Maß an Privatsphäre unbedingt gesorgt sein.

Bei der Gestaltung raten Experten dazu, den Sichtschutz von Anfang an mit einzuplanen. Wie wird es möglich sein, sich vor den neugierigen Blicken der Nachbarn zu schützen? Eine beliebte Möglichkeit stellt eine dichte Bepflanzung dar. Doch das Schneiden der Sträucher ist mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden, der gerade im Alter nicht zu unterschätzen ist. Zumindest teilweise können deshalb auch modulare Angebote in Betracht gezogen werden, wie sie in jedem gut sortierten Baumarkt zu finden sind.

Für Sonnenschutz sorgen

Auch den Einfall der Sonne müssen wir auf unserer Terrasse nach Möglichkeit regulieren. Wer beim Bau des Hauses noch nicht an eine Markise gedacht hat, kann ein solches Element im Nachhinein ohne Probleme nachrüsten. Wie der Sonnenschutz Terrasse am besten gestaltet sein sollte, ist letztlich eine Frage der individuellen Voraussetzungen.

Eine kompakte Terrassenform kann mithilfe einer Markise sehr gut abgedeckt werden. Auf größeren Flächen, wie zum Beispiel im Falle einer Dachterrasse, kann zum Beispiel ein Sonnensegel in Betracht gezogen werden. Auf diese Weise kann nicht nur der Einfall der Sonne an besonders sommerlichen Tagen reguliert werden. Darüber hinaus ist damit ein starker Einfluss auf die Optik der Terrasse verbunden.

Abhilfe für kühle Tage

Nun wollen wir nicht nur in den wenigen schönen Wochen des Sommers möglichst viel Zeit außerhalb der eigenen Wohnung verbringen. Auch an den eher kühlen Tagen kann es angenehm sein, sich für das Lesen der Zeitung oder für eine Mahlzeit nach draußen zu begeben. Für diese Zeiträume muss jedoch für eine geeignete Lösung gesorgt sein.

Einerseits spielt der Bodenbelag der Terrasse hierfür eine zentrale Rolle. Je besser das gewählte Material Wärme speichern kann, desto eher können wir konstant eine angenehme Temperatur genießen. Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass wir unsere Terrasse gut vor Wind aus unterschiedlichen Richtungen schützen. Zumindest die gefühlte Temperatur lässt sich auf diese Weise positiv beeinflussen. Heizmöglichkeiten, wie zum Beispiel ein Heizpilz, würden hingegen erhebliche laufende Kosten mit sich bringen.

Der ebenerdige Zugang

Doch welche Besonderheiten müssen wir im Hinblick auf das Alter beachten? Hier dürfte vor allem der ebenerdige Zugang zur Terrasse von großer Bedeutung sein. Menschen im besten Alter neigen dazu, kleine Stufen oder Absätze zunächst nicht als Problem zu betrachten. Doch im Laufe der Jahre können diese zu einem erheblichen Risiko und einem unangenehmen Hindernis auf dem Weg nach draußen werden. Schon aus dem Grund sind wir gut damit beraten, vorausschauend zu planen. Sollte ein ebenerdiger Zugang schon jetzt zwingend notwendig sein, können im Zweifel auch staatliche Mittel für den Umbau beantragt werden. Hier lohnt es sich, die individuellen Möglichkeit ganz genau in den Blick zu nehmen.

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