GESUNDHEIT

Gehirntraining macht 50plus glücklicher

Gedächtnistraining, Gehirntraining 50PLUS, Neuronalfit
Für Kenner und Anwender des nachhaltigen Gehirntrainings ist das schon längst eine Tatsache. Happy oder glücklich zu sein ist einer der Hauptzielsetzungen eines fitten 65plus. Es ist ein Fakt, dass glückliche Menschen gesünder, erfolgreicher sind im Leben und sogar länger leben. Und das alles soll mit Gehirntraining erreichbar sein? Der Zusammenhang zwischen Gehirntraining und Glück wird etwas genauer unter die Lupe genommen. Wir meinen: Personen die geistig fit sind strahlen das auch aus und sind glücklicher.

Was verstehen Menschen unter Glück?

Anhand einer Studie des Instituts Demoskopie in Allensbach kristallisierten sich vier verschiedene Glückskonzepte heraus:

·        Schicksalhaftes, oft unverhofftes und flüchtiges Ereignis

·        Freisein von materiellen Sorgen

·        Dauerhafter Zustand und positives Lebensgefühl

·        Ergebnis von Persönlichkeitsmerkmalen und Leistung

“Dauerhafter Zustand und positives Lebensgefühl”, das wohl wichtigste Glückskonzept, kann mit nachhaltigem Gehirntraining direkt beeinflusst werden. Etwas einfacher ist die englische  Betrachtungsweise: Engländer unterscheiden zwischen lucky und happy, also zwischen Glück haben (lucky)  und glücklich sein (to be happy). Offensichtlich lässt sich nur das „happy“ selber aktiv beeinflussen. Die jüngere neurowissenschaftliche Forschung zeigt, dass „positive Emotionen erzeugen“ eng mit Gehirntraining zusammenhängen.

Also, Glück und Lernen hängen ganz eng in unserem Kopf zusammen: Der Nucleus accumbens unseres Gehirns wird durch Gehirntraining, bzw. allgemeinen positiven Erlebnisse und erfolgreichen Lernprozesse, aktiviert. „Lernen macht glücklich“ wäre also genau so richtig. Wir halten es mit Prof. Manfred Spitzer, berühmter Neuropschychologe der festhält:

Nachhaltiges Glück hat mit Sinn und Bedeutung sehr viel - mit Konsum und Genuss nur wenig zu tun.

Auch das Zusammensein mit der Familie, mit Freunden, Sex, ja sogar die Qualität und Sicherheit unserer Arbeit und aktives Lernen stellen Erfahrungen dar, deren positiven Auswirkungen wir als Glück empfinden. Noch etwas genauer:

Bei Vorfreude und positiven Erfahrungen wie Gehirntraining, produzieren Nervenzellen im Mittelhirn Dopaminhormone, welche für Glücksgefühle sorgen. Dopamine gelangen in den vorderen Hirnbereich in den Nucleus accumbens, wo das Hormon die Aufmerksamkeit erhöht. Damit sitzt das Glück “unter der Schädeldecke zwischen Großhirn und Hirnstamm”, sagt der Bremer Neurobiologe Prof. Gerhard Roth. Führt eine bestimmte Verhaltensweise zum Erfolg, so wird das Gehirn belohnt durch Ausschüttung von Dopaminen.

Dopamin wird auch als “Glückshormon” bezeichnet, da es an der Entstehung von Glücksgefühlen wesentlich beteiligt ist. Die absolute Nähe zum sogen. Hippocampus verstärkt diese Beeinflussung; ist doch nachhaltiges Gehirntraining nichts anderes als auch Training des Hippocampus. Ist die Funktion des Hippocampus gestört, kann der Mensch sich nichts mehr Neues merken. Er bleibt auf dem aktuellen Niveau des Wissens stehen. Es gibt dann auch kaum mehr Glücksgefühle.

Gehirntraining setzt genau hier an, an den positiven Erfahrungen. Wenn man Gehirnübungen ausführt und dabei merkt, dass man Erfolg hat, wenn auch am Anfang nur wenig, erlebt man viele positive Effekte, was zu einer tiefen Befriedigung führt, weil Dopamine ausgeschüttet werden und nicht zuletzt zu Glücksgefühlen führt. Der anschliessende Wunsch nach mehr ist symptomatisch für Gehirntraining. Den gleichen Effekt erzielt man beim Lernen.

Aha-Erlebnisse führen zu Glücksgefühlen

Der Autor und Gehirntrainer erteilt regelmässig Mathematik-Nachhilfe für Schüler und Studenten. Dabei erfährt er immer wieder folgendes Phänomen: Wenn Schüler ein scheinbar verzwicktes Mathematik-Problem didaktisch variantenreich und mit viel Verständnis und Einfühlsamkeit vermittelt erhalten, gehen oft reihenweise Lichter auf. Diese Aha-Erlebnisse führen dann zu Glücksgefühlen. Diese Glücksgefühle können zur momentanen Euphorie ausarten, wenn die anschliessend erzielte Prüfungsnote dann 2-3 Noten höher ausfallen (passiert regelmässig) als bis anhin. "Mathematik-Lernen und Gehirntraining sind nicht nur sehr verwandt, sie bewirken praktisch das Gleiche", sagt der Autor. Unterschiede gibt es: „Gehirntraining sind Übungen, die leichter zu absolvieren sind und vor allem keinerlei Mathematisches Vorwissen benötigen. Oft werden auch sprachliche Komponenten eingebunden."

Als Anregung dienen Übungen, die Sie kostenlos runterladen können und nach erfolgreichem Absolvieren auch bei Ihnen Glücksgefühle auslösen werden.

Probieren Sie es aus: Richtiges Gehirntraining macht glücklich!

 

Den ausführlichen Text und den Vortrag von Prof. Manfred Spitzer über Glück im Gehirn finden Sie hier: http://www.neuronalfit.ch/happy



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