GESUNDHEIT

Informatives über Angststörungen – Unterstützung durch Cannabidiol, Aktivität und mehr

Die Ursachen für Angststörungen im sind vielfältig

Die Ursachen für Angststörungen sind vielfältig

Körperliche Aktivität spielt eine große Rolle beim Schutz vor Angststörungen.

Körperliche Aktivität spielt eine große Rolle beim Schutz vor Angststörungen.

​​​​​​​Ängste haben großen Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit. Werden sie unterdrückt und bleiben unbehandelt, können sie chronisch werden und in Depressionen enden. Auch sozialer Rückzug ist eine typische Folge von Angststörungen. Ein Einblick in die Thematik und vorbeugende Maßnahmen.

Ängste haben viele Ursachen

Ob altersbedingte Entwertungsgefühle, traumatische Erlebnisse im Krieg oder die Furcht vor Krankheiten: Die Ursachen für Angststörungen im Alter sind vielfältig. Sie können auch in Kombination mit Substanzmissbrauch, Demenz und Depressionen auftreten sowie von körperlichen Beschwerden oder Wechselwirkungen von Medikamenten hervorgerufen werden. Besonders problematisch: Mit zunehmendem Alter scheuen sich Betroffene offen über ihre Gefühle zu sprechen. Viele betrachten ihre Ängste und Sorgen als altersbedingte Erscheinungen und unterschätzen die Gefahr. Bleiben Angststörungen unbehandelt, sind die Folgen im Alter oft besonders verheerend. Im Vergleich zu jüngeren Patienten fallen die körperlichen Symptome stärker aus und lassen sich schwieriger zuordnen. Schlafstörungen und Atemnot sind gleichermaßen denkbar wie Schwindel oder Schmerzen. Hinzu kommt, dass Familien angstbedingtes Verhalten als solches häufig nicht erkennen. Ziehen sich ältere Angehörige zurück, wird das gern mit dem Alter in Verbindung gebracht, nicht aber mit möglichen Ängsten. Es folgt zunehmende soziale Isolation.

CBD zur Einflussnahme auf das  Endocannabinoid-System

Wie in vielen gesundheitlichen Belangen, gibt es auch bei Angststörungen Hilfe aus der Natur. Ein bekanntes Beispiel ist Cannabidiol, kurz CBD. Diese Substanz wird zwar aus der Hanfpflanze gewonnen, hat aber keine berauschende Wirkung, wie es bei Tetrahydrocannabinol (THC) der Fall ist. Bei der Einnahme erfolgt keine psychoaktive Wirkung und somit kein Rauschzustand. Stattdessen kommt es zu einer Interaktion der Substanz mit dem endogenen Cannabinoid-System

(Endocannabinoid-System) des menschlichen Körpers. Dieses System gehört zum körpereigenen Nervensystem und umfasst spezielle Rezeptoren. Der Name des Systems stammt tatsächlich von den Cannabinoiden als Wirkstoff der Cannabispflanze, weil sie dazu geführt haben, dass das körperliche System überhaupt entdeckt wurde. Es hat unter anderem Einfluss auf Schmerzwahrnehmung, Stimmung und Gefühle.

Cannabinoide aus der Hanfpflanze sind in der Lage mit den Rezeptoren des menschlichen Organismus zu interagieren und Einfluss auf verschiedene Körperfunktionen zu nehmen.  CBD wirkt medizinisch unter anderem angstlösend, entzündungshemmend und entkrampfend. Zwar ist die Wirkung noch nicht vollumfänglich belegt, vieles deutet aber darauf hin, dass CBD ein erhebliches gesundheitliches Potenzial mit sich bringt. Neben Schlafstörungen, Stress, Schmerzen und Migräne sind die medizinischen Annahmen im Bereich der Angstzustände vielversprechend.

Unter anderem zeigt eine klinische Studie, die im Rahmen einer lehrstuhl- und universitätsübergreifenden Semesterarbeit zur Wirkung von CBD bei Patienten mit Angststörungen durchgeführt wurde, dass eine regelmäßige Einnahme von CBD „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik“ führt. Laut der Zusammenfassung auf der offiziellen Internetpräsenz zur Cannabidiol Studie konnte die wahrgenommene Angstsymptomatik um 31,71 Prozent verringert werden.

Besonders beliebt, ist CBD in den Darreichungsformen Öl und Liquid. Öle werden unter die Zunge getropft, Liquids unter anderem mittels Verdampfer durch Inhalieren über die Lunge aufgenommen. Für eine legale Beschaffung muss grundsätzlich darauf geachtet werden, dass die Produkte als THC-frei eingestuft sind. Da die Konzentration der Inhaltsstoffe unterschiedlich ausfällt und nicht alle Angebote gesetzlichen Vorschriften gerecht werden, ist Vorsicht geboten. Nützlich ist dahingehend die Übersicht von Online Shops, in denen man CBQ Liquid kaufen kann, die ein Informationsportal über Nahrungsergänzungsmittel veröffentlicht hat. Das Magazin hat seriöse Händler für Deutschland, Österreich und die Schweiz übersichtlich arrangiert und erlaubt den schnellen Überblick über Preise und Produkteigenschaften. Derartige Einkaufsratgeber gibt es gleichermaßen für CBD Öle.

Weitere Informationen zur Ernährung finden Sie im Beitrag über Vitalstoffe.

Aktiv vorbeugen durch Bewegung, geistige Fitness und Entspannung

Neben einer Nahrungsergänzung spielt körperliche Aktivität eine große Rolle beim Schutz vor Angststörungen. Ob Sturztraining, Sport oder sanfte Bewegungsübungen: Jegliche Art von Bewegung trägt zu einem sicheren Körpergefühl bei und schwächt die Angst vor Stürzen. Ebenso wichtig ist geistige Fitness. Gezieltes Gehirnjogging und mentale Herausforderung regen die Gehirntätigkeit an und können das Selbstbewusstsein stärken. Auch die Pflege sozialer Kontakte über Vereinsleben, kulturelle Veranstaltungen oder familiäre Treffen wirkt sich positiv aus. Nicht zu vergessen, sind Ruhephasen zur Erholung.

Gerontopsychiater helfen mit individuellen Therapien

Um den Teufelskreis einer Angststörung zu durchbrechen, sollten sich weder Betroffene noch Angehörige scheuen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Empfehlenswerte Ansprechpartner sind Gerontopsychiater, weil sie auf psychische Leiden im Alter spezialisiert sind. In einem Beitrag zur Gerontopsychiatrie zitiert Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den Altersexperten Dr. Peter Bäurle von der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen am Bodensee, der neben Kriegsfolgen, dem Verlust des Partners und Unfällen die negative Einstellung zum Altern als eine häufige Ursache von Angststörungen nennt. „Ein positives Bild des Alterns ist für die Lebenserwartung wichtiger als die Auswirkungen von Bluthochdruck oder erhöhtem Cholesterinspiegel“, so der Hinweis.

Bilder: HolgersFotografie / pasja1000 / pixabay.com


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